CO2 Neutral leben

Gerade hab ich den Pachtvertrag für einen Hektar Neuaufforstung von tropischem Wald in Panama unterschrieben. Mit einem bereits bestehenden Vertrag (0,5 ha) habe ich jetzt genug Wald angepflanzt, um meinen lebenslangen (!) C02 Ausstoß zu neutralisieren. Gutes Gefühl. Ich bemühe mich natürlich trotzdem darum, möglichst klimaschonend zu leben.
Nebenbei sind die Bäume auch Teil meiner Altersversorgung. Als Selbständige bekomme ich ja keine Rente. Die Bäume werden genutzt z. B. wird der Bio-Kakoa geerntet und verkauft, die Erträge bekomme ich. Und in ca. 20 Jahren werden die großen Bäume verkauft und dann werden wieder neue gepflanzt. Gutes Gefühl. [Genauere Infos dazu kann ich euch mailen.]
Labels: Besser Leben, Klimaschutz
Resonanz
In einem klugen Buch -
Würde und Eigensinn von Udo und Gabriele Baer - habe ich gelesen, dass jeder Mensch für seine gesunde Entwicklung Resonanz braucht. Das gilt für Kinder natürlich in besonderer Weise, aber auch erwachsene Menschen brauchen Resonanz, um innerlich gesund zu werden oder zu bleiben - und zwar Resonanz auf drei verschiedenen Ebenen:
- Nährende Resonanz: Wahrgenommen-Werden und Interesse. Den anderen bemerken. Ernstes Fragen nach dem "Wie geht es dir?" Worte und Signale, die deutlich machen: "Du bist da, ich sehe dich, ich höre dich. Ich nehme dich an."
- Spiegelnde Resonanz: Ehrliche, respektvolle Rückmeldung. "Ich sehe dich und teile dir mit,
wie ich dich wahrnehme. Ich sage dir, wie du auf mich wirkst.
- Resonanz als Gegenüber: Signale die zeigen: Hier bist du anders als ich, hier bin ich anders als du. Ich denke, fühle, handle anders als du, sage dir meine Meinung, höre deine und setze mich damit auseinander. Das kann auch mal Reibung und Streit bedeuten.
Ich finde das sehr spannend, versuche gerade zu beobachten, auf welche Art ich Resonanz gebe und bekomme. Und frage mich auch, wie das für Gott ist. Wenn wir nach seinem Bild geschaffen sind, dann wünscht er ebenso wie wir Resonanz auf allen drei Ebenen. Ich gebe ihm, glaube ich, gerade viel Resonanz auf der Ebene als Gegenüber. Das darf auch sein.
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Potsdam
Bin heute Nachmittag nach Potsdam gefahren...einfach so. Habe es genossen, lange in meinem Lieblingscafé zu sitzen, ins Schneetreiben zu sehen und zu lesen, mich in einem Laden, der gerade 2-jähriges Bestehen feierte, bei live-Musik kostenlos schminken zu lassen (wie machen die Profis das nur, dass es wirklich gut aussieht), Rosé zu trinken und mir ein Sommerkleid zu kaufen (die Hoffnung stirbt zuletzt)....und bei knallrotem Sonnenuntergang (der Schnee verzog sich wieder) nach Hause zu gehen. Der Tag hat mir, weil ich immer noch etwas müde und ausgelaugt bin, echt gut getan.
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Spione unterwegs

Unsere Spione lauern überall. Gerade bekomme ich von verschiedenen Seiten Fotos von Leuten, die Down to Earth Sachen irgendwo entdeckt haben. Schaufensterdeko z. B. in Marburg (danke, Tina), im Buchhandel usw. Das neueste (danke, Daniel): unser Jahr der Stille Poster in einer katholischen Kirche. Die haben zwar - frech - unsere Werbung mit ihrer eigenen überklebt, aber eben unser Poster verwendet. Auch ok.

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Coaching Sternstunde
Gerade hatte ich mal wieder eine von diesen Coaching-Sternstunden. Zu Beginn eine Kundin, die gar nicht so genau benennen konnte, was sie eigentlich drückt und will. Am Ende eine, die glücklich strahlte, weil sie eine konkrete, umsetzbare, einfache Lösung für ein konkretes Problem gefunden hatte. Ich strahlte mit!
Labels: Coaching, Erlebnisse
Manuskripte
Rekord: In dieser Woche habe ich 12 Manuskripte (!!!) von Menschen, die ihre Bücher gern bei mir veröffentlichen würden, angeboten bekommen. Ich kann das gar nicht alles bewältigen und lesen, schreibe (fast) nur Absagen. Bei manchen Themen ist klar, dass sie gar nicht zu uns passen und es keine ausreichend große Interessentengruppe dafür gibt. Manchmal habe ich Sorge, dass mir dabei etwas durch die Lappen geht, was wirklich gut und wichtig wäre, es zu veröffentlichen. Aber da ich nur begrenzt Zeit und Ressourcen zur Verfügung habe, kann ich nur relativ grob prüfen und übe mich darin, schnell zu entscheiden...und hoffe, dass ich dabei Wertvolles nicht übersehe.
Labels: Bücher, Verlag
Lesezeit
In der Fastenzeit Abends ab 19.00 den Computer nicht mehr zu berühren, tut richtig gut. Ich nehme mir viel mehr Zeit zum Lesen...habe mir einen Stapel mit interessanten, aber erst halb gelesenen Büchern aufs Sofa gepackt, die ich in den nächsten Wochen zu Ende lesen möchte. Von Architektur bis jüdische und arabische Theologie und Coaching bis Psychologie. Alles spannend. Und entspannend.
Labels: Besser Leben, Buchtip, Bücher
Tea with Hezbollah
Gestern habe ich das Tea with Hezbollah fertig gelesen - ein weitgehend faszinierender Bericht darüber, wie zwei Männer den Nahen Osten bereisen und mit hochrangigen Vertretern Hamas, Hisbollah usw. darüber sprechen, was sie von dem Gebot Jesu halten, den Nächsten wie sich selbst zu lieben. Spannender Einblick in das Denken der Menschen, die dort leben und etwas zu sagen haben.
Labels: Buchtip
Selbstbewusstsein
Mein Selbstbewusstsein muss gewachsen sein. Ich ecke überall an. Uwe Erwin Engelmann
Labels: Zitate
Woran erkennt man, dass die Leute den Winter satt haben?

[Danke an M. für das coole, etwas morbide Bild.]
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In vollen Zügen
Habe heute ein Buch (fast) in einem Zug gelesen. Nach 6 Wochen mit fast täglichen Zugfahrten freue ich mich jetzt auf 6 Wochen ohne DB...
- Dahindämmernde Begleiter
- Dauernde Betriebsstörungen
- Drückende Enge
und
- D-Englische Bronunciäschion
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Herrlich - mich zeigen

In meinem Newsletter an meine Kunden, den man auf bei
Down to Earth abonnieren kann, hab ich heute ein paar Gedanken einem Text aus der Bibel wiedergegeben:
Weil du in meinen Augen so wertvoll bist, sollst du auch herrlich sein, und ich habe dich lieb. Jesaja 43, 4
Obiger Text, der ursprünglich an Israel gerichtet war, aber durchaus auch persönlich verstanden werden kann, berührt mich sehr. Da sagt der Allmächtige Gott, dass er möchte, das WIR herrlich sind. Nicht er allein, sondern wir mit ihm. HERR - lich.
Bei herrlich denke ich an strahlenden Sonnenschein, glitzerndes Licht auf dem Wasser - Gottes Glanz, der sich widerspiegelt. Wir Menschen sind tatsächlich geschaffen, etwas von Gottes Glanz, von seinem Leuchten, von seinem Wesen widerzuspiegeln.
Doch häufig wagen wir es nicht, uns und all das HERRliche, was in uns ist zu zeigen - aus Angst vor der Reaktion der anderen: "Was könnten denn die denken, wenn ich ...." "Wer bin ich schon?" Wir sind gefangen in falscher Scham. Echte Scham schützt INTIMES davor, an den falschen Stellen in die Öffentlichkeit gezerrt zu werden. Sie ist ein guter Schutz.
Falsche Scham bewirkt jedoch, dass ALLES versteckt und hinter einer Mauer verborgen bleibt. Auch das was andere bereichern und beschenken kann. "Ich wage es nie, zu sagen und zu zeigen, was mir wichtig ist, bin gefangen in der Angst vor der Reaktion der anderen, ich fürchte, was sie sagen und denken könnten. Also sage ich lieber nichts." erzählte mir kürzlich eine begabte, kreative Frau.
Scham-Sätze wie "Ich bin ja doch nichts." "Wen interessiert schon, was ich sage." sperren Menschen hinter einer Mauer der Scham ein. Beraubt werden dabei alle. Der Mensch, der sich schämt, weil er nicht zeigen und mitteilen kann, was er an Vorlieben, Ideen und Gedanken hat. Er erlebt nicht die Freude, dass er etwas Bereicherndes und Schönes zum Leben anderer beitragen kann. Beraubt werden jedoch auch die Mitmenschen, die die HERR-lichen Geschenke, die dieser Mensch ihnen geben könnte, nicht erhalten.
Nelson Mandela, der erste schwarze Präsident Südafrikas zitierte bei seinem Amtsantritt (1994) Marianne Williamsons Worte aus "Return to love":
Unsere tiefste Angst ist nicht,
dass wir unzulänglich sind.
Unsere tiefste Angst ist,
dass wir grenzenlos mächtig sind.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit,
was uns am meisten Angst macht.
Wir fragen uns:
Wer bin ich, so brillant zu sein, prächtig, talentiert, fabelhaft?
Doch wer bist du, um dies nicht zu sein?
Du bist ein Kind Gottes.
Dich klein zu machen, dient der Welt nicht.
Es gibt nichts Erleuchtetes daran,
dich so klein zu machen,
damit die Leute um dich herum
sich nicht unsicher fühlen müssen.
Wir sind geboren, um die Größe Gottes,
der in uns ist, zu verwirklichen.
Diese Größe ist nicht nur in einigen von uns,
sie ist in jedem Menschen!
Und wenn wir unser Licht scheinen lassen,
geben wir anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.
So wie wir befreit sind von unserer eigenen Furcht,
so befreit unsere Gegenwart automatisch Andere.
Rosemarie Stresemann hat sich lange mit dem Thema Scham auseinander gesetzt. In ihrer Kindheit war Scham noch ein beliebtes Erziehungsinstrument: "Geh in die Ecke und schäm´dich" gehörte zum pädagogischen Repertoire. Sie hat analysiert, wie falsche Scham wirkt und wie sie Menschen daran hindert, sich und das, was ihnen wichtig ist zu zeigen.
Dabei hat sie entdeckt, dass Gott uns nicht beschämt. Im Gegenteil. Er trägt nicht nur unsere Schuld, sondern nimmt auch unsere falsche Scham auf sich - um uns zu befreien. Damit wir seine HERRlichkeit neu widerspiegeln können. Ihr neues Quadro:
"Mich zeigen. Leben ohne falsche Scham" empfehle ich jedem, der verstehen will, wie falsche Scham wirkt und wie man davon befreit werden und unbeschwerter leben und sich offener zeigen kann.
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Routine II
Die Nachwehen der drei Wochen, die ich außerhalb des normalen Rhythmus verbracht habe, sind noch zu spüren: Mein Körper ist schlaffer als gewöhnlich (mir fehlte die Bewegung, das Radfahren, das Training...und es gab unterwegs mehr Essen als sonst!), der Hals ist noch rau vom vielen Sprechen, auf dem Balkon liegen Blätter, im Büro liegt Unerledigtes....
Ich habe noch 2 "normale" Berliner Bürotage und 4 Tage außerhalb der Routine vor mir (Geburtstag meines Vaters, Transforum-Konferenz, Geburtstagsfeier)....die zwei normalen Tage versuche ich in einer Mischung aus "das Nötige tun" und "genug Raum für Erholung lassen" zu gestalten...und freu mich riesig auf die Routine nächste Woche!!!
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Internet-Fasten
Ein Freund hat mir erzählt, dass er in der Fastenzeit ab 19.00 nicht mehr an den Computer / das Internet gehen will. Die Idee finde ich sehr gut. Das will ich jetzt auch machen. Da ich sonst genug eigene Ideen habe, ist es für mich in Ordnung, wenn ich mal jemanden etwas nachmache, wenn die Sache gut ist.
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Routine
Nach fast 3 Wochen unterwegs, freue ich mich, dass nun langsam Routine einkehrt. Freue mich auf 3 ganz normale Bürotage diese Woche in Berlin in dieser Woche...Routine kann etwas wunderbar Stärkendes sein.
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Die Hütte 3
Das Seminar "In seiner Hütte" war wieder einmal überraschend gut. Überraschend, weil man vorher nie genau sagen kann, was die Menschen bewegen wird. Gut, weil sie - wie man an den Feedbackbögen erkennen kann - offensichtlich viel bewegt hat. Gott sei Dank. Und ich fühle mich jetzt erfrischter als vor dem Seminar.
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Frühlingsträume
Heute Nacht habe ich geträumt, jemand hätte mich durch eine hügelige Schneelandschaft gezogen, die sich nach einer Weile in eine blühende Frühlingswiesen verwandelt hätten.
Das hab ich wohl meine 4-stündige Reise durchs verschneite Deutschland verabeitet - und meine Sehnsucht nach dem Frühling.
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Thüringen und Franken
Gestern Abend war die Lesung in dem bisher wohl schönsten Veranstaltungsort der Reise: im ca. 400 Jahre alten Rathaus von Hildburghausen, in dessen Veranstaltungsraum auch Fliesen aus dem Mittelalter, Tierknochen aus der früheren Fleischerei, Türbeschläge und andere historische Fundstücke ausgestellt hatten. Der Raum hatte Athmosphäre! Publikum war gemischt: Gemeindevolk und Leute, die aus der Zeitung davon gehört hatten. "Ich bin Atheist, so wie man das hier eben war, bin aus reiner Neugierde hier." Spannend.
Heute geht es nach Nürnberg...Heimspiel. Hier muss ich niemandem erklären, woher ich komme und warum ich das "R" rolle...das fällt hier in Franken nicht einmal auf.
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Neue Farbe....
Eine Gemeinde, die ihr Gebäude mitten in einem Szenebezirk Berlins hat, hat meinen Vorschlag aufgegriffen, ihren ziemlich öden Eingangsbereich optisch aufzupeppen - weil einladend sein auch mit dem Aussehen beginnt. Geholfen bei der Entscheidung hat sicher mein Angebot, dass ich ihnen die Farbe spendieren würde, wenn sie das neu gestalten (ein bisschen Motivationshilfe kann ja nichts schaden!)
Labels: Erlebnisse, Glaube
Zukunftsperspektive
Eine Freundin schickte mir zum Jubiläum eine E-Card mit einem Banner auf dem Stand: "Hallelulja. Congratulations. Way to go!" Das fasst zusammen, wie ich mich fühle...dankbar...hallelulja...ein bisschen Stolz auf mich...Gratulation...und...ahnend, dass noch ein ganzes Stück Weg vor mir liegt...Way to go...
Ich freu mich....
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Krass ermutigt

Gerade habe ich mir - als Bettlektüre - noch mal alle Feedbacks durchgelesen, die mir Leute zu meinem heutigen 10-jährigen Firmenjubiläum in die
Lesbar geschrieben haben. Was mich bewegt und berührt, ist dass Menschen nicht nur allgemein geschrieben haben "Down to Earth ist ein toller Verlag"....sondern sehr persönlich berichten, was es ihnen das, was ich und mein Team gemacht habe(n), bedeutet.
Von Dingen kann man vielleicht sagen: "Das ist schön!" und drückt damit schon viel aus. Aber wenn es gelingt einem Anderen Menschen mitzuteilen "Das, was du getan hast, bedeutet mir..." spürt man tiefe Verbindung. Und man erfährt Dinge vom Anderen, die man ohne die Mitteilung nicht gewusst hätte. Echte Schätze. Ich genieße das.
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Freundin für alle Fälle
Meine Freundin Rose hat mir eben die Haare gefärbt und mein Telefon wieder in Gang gesetzt. Gegen den Funkenschlag im Flur war sie auch machtlos, aber zwei meiner akuten Probleme sind erst mal gelöst. Was für ein Geschenk, Freunde zu haben (nicht nur zum Sanieren von Haaren und Telefonen).
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Leckeres Gepäck
Da ich Prospekte und Flyer auf der Tour dabei hatte, habe ich eigentlich erwartet, dass ich mit weniger Gepäck zu Hause ankomme als ich losgefahren bin. Das Gegenteil war der Fall...unterwegs hab ich so viel Schokolade, Tee und andere Wellness-Leckereien geschenkt bekommen, dass ich mit vollen Taschen wieder hier angekommen bin. Auf Zwischenstop für 2 Tage....dann geht es weiter nach Thüringen (Hildburghausen) und Franken (Nürnberg und Selb).
Superschön war auch, von meiner Haus-Mitbewohnerin mit einer Schale Obst und Schokolade vor der Tür begrüsst zu werden...weniger schön, der Umstand, dass der Freund, der in meiner Abwesenheit die Wände meines Büros isolieren wollte, wegen unvorhergesehener Schwierigkeiten nicht fertig geworden ist...und irgendwas dazu geführt hat, dass mein Telefon nicht funktioniert..und auf dem AB alle Nachrichten gelöscht wurden und ein Kurzschluss in den Flurlampen zu heftigem Funkenschlag führte - und dazu, dass man im Flur kein Licht mehr anschalten kann, ohne dass es Funken sprüht und knallt. So n Frust....
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Kurz vor Ende
Heute Abend endet die "große Tour"...nach 10 Tagen und ein paar Tausend Kilometern und Lesungen vor mehreren Hundert Zuhören. Morgen früh geht es erst mal nach Berlin. Mein Patenkind, bei dessen Familie ich gerade Zwischenstop mache, beschwerte sich: "Was nur so kurz!" Ich erklärte ihr, dass ich ja gern mal wieder in Berlin sein möchte, gerne drei Tage hätte, um mich zu erholen, bevor es am Mittwoch noch mal für 5 Tage weitergeht. Sie meinte "Erholen kannst du dich doch auch hier..." Recht hat sie natürlich...mit ihrer zweiten Patentante und dem Hund war ich heute im Neuschnee sparzieren...einfach schön.
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Bestseller
Habe gerade von einer Freundin erfahren, dass mein Buch "Die Hütte und ich" gerade auf Platz 8 der Liste für die aktuell meistverkauften christlichen Bücher steht. Wow. Ich bin bedruckt, wie ich als Verlegerin zu sagen pflege.
Labels: Erfolg, Erlebnisse
Das war knapp
Gestern auf dem Weg zur Lesung stand eine angetrunkene Frau an der Bahnsteigkannte, wollte sich offensichtlich vor den Zug werfen....lies sich im letzten Moment nicht nach vorne auf den Zug, sondern nach hinten fallen...Ich bin soooooo dankbar, dass ihr nichts passiert ist (keine Verletzungen)...und auch dankbar dafür, dass ich nicht mit eigenen Augen einen Suizid oder tragischen Unfall mit ansehen musste. Soo dankbar.
Labels: Erlebnisse
Dankbar
[Bild: Birgit Cathrin Duval BCM Press - DANKE!] Ich bin sooo dankbar, wie gut bisher auf der Tour alles läuft. Die Menschen sind berührt und angesprochen. Gestern suchten mehrere Leute hinterher das Gespräch mit Seelsorgern, die dafür bereit waren. Kauften stapelweise Bücher, um sie anderen zu schenken.
Nach der Lesung gestern schrieb mir eine Frau: I
ch komme gerade vom ?Hüttenabend?, wir haben kurz gesprochen...
So viele Gedanken und Reflektionen vom Abend, die ich dir eigentlich sagen wollte??.
Vieles erlebe ich genauso, wie du es beschrieben hast. Bücher, die förmlich mitten auf dem Weg liegen, und so hilfreich sind! Geschenke von Gott, in Form von kleinen Alltagsdingen, Klamotten, Nutella ;) einfach Zeichen seiner Liebe?.. gerade jetzt nur für mich. Ganz herzerfrischend, wie du es erzählt hast, stundenlang hätte ich dir zuhören können und ganz ähnliche Erfahrungen beitragen können. Als sehr wohltuend habe ich es empfunden, dass du auch von deinen Sehnsüchten, Schwächen und Zweifeln erzählt hast, (ich stelle Buchautoren, deren Bücher mich berühren, immer auf einen sehr hohen Sockel J)Eine andere Frau sagte mir in der Schweiz, dass sie es faszinierend fand, dass ich zwischen den Texten einfach eine Frage in den Raum gestellt habe, über die die Menschen nachdenken konnten, wenn sie wollten. Keine Diskussion. Einfach eine Frage.
Kurz: Ich bin sehr berührt, dankbar.

Labels: Erlebnisse, Verlag
Schneeflocken
Rindfleisch von selbst gezüchteten Angus Rindern, Eier von glücklichen Schweizer Hühnern, Störche, die vor dem Fenster über schneebedeckte Streuobstwiesen fliegen, rieselnder Neuschnee vor grauem Himmel, warme Schweizer Gastfreundschaft - mir geht es hier - abgesehen davon, dass ich trotz der Landluft nicht gut schlafe - richtig gut.
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Alphörner
Ich las heute: "Alphörner sind aus abgerutschten Bäumen an steilem Abgrund gemacht, die dann doch noch die Kurve nach oben kriegten. Jedoch tragen sie die Krümmung als Erinnerung einer unliebsamen Lebensphase mit sich. Die einstige Krise wird nun zum "guten Ton"... (Paul Veraguth)"
Was für ein Bild für das, wie Gott etwas in unserem Leben zum Klingen bringen kann, was eigentlich als krummer Weg nah am Abgrund begonnen hat.
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Stille
Eine Frau sagte gestern Abend: "Der schönste Moment für mich war als der
Pianist spielte und ich die Augen öffnete und in lauter Gesichter sah, die still und bewegt waren. Ich kenne das Café hier auch aus dem Tagesbetrieb und hier an diesem Ort Menschen zu sehen, die still und berührt waren, hat mich selbst am meisten berührt."
Labels: Erlebnisse
Berührung
Gestern haben sich bei der Lesung, die von der Buchhandlung Olivenbaum in Winterthur veranstaltet wurde, etwa 50 - 60 Menschen in das kleine, längliche Café Punkt gedrängt, in dem die Lesung stattfand. Gemütlich. Warm, sehr warm. Und untermalt von sensibler Live-Musik. Ich hab mich sehr wohlgefühlt.
Vor und bei Lesungen versuche ich abzuspüren, aus welchen Kapiteln ich an diesem Abend lesen soll. Gestern empfand ich, dass ich u. a. das Kapitel "Fühlen lernen" lesen sollte, das ich bisher noch nie gelesen habe, weil es relativ wenig aktive Handlung, dafür viel mehr Gedanken enthält.
Hinterher sprach mich ein Mann an: "Wie kann ich es lernen, meine Gefühle mehr zu zeigen? Und: Wie kann ich die Angst loswerden, dass ich verletzlich werde, wenn ich meine Gefühle zeige."
Ich hab ihm gesagt, dass das verletzlich werden zum Risiko dazu gehört...aber dass die Schätze, die man bekommt, wenn man sein Herz zeigt, Situationen, in denen man auf Unverständnis stösst, weit aufwiegen...
Ein anderer Mann sprach mich hinterher an, dass "Fühlen lernen" genau sein Thema ist...
Für - wenigstens - zwei Menschen war es bedeutsam, dass ich diesen Text gewählt hatte...ich bin berührt und dankbar.
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Neuer Erdenbewohner
Gerade war ich bei meinen Schweizer Freunden im Stall. Sie züchten wunderschöne, schwarze Angus - Rinder und heute Morgen um 4.00 hat eine Kuh ein männliches Kalb zur Welt gebracht. Als ich in den Stall ging, hat die nasse Haut des Kälbchens, das neben seiner Mutter im Stroh lag, in der kalten Winterluft immer noch gedanmpf...berührend schön!
Labels: Erlebnisse, Reisen
Presse
"Liebevolle Begegnung mit Gott - besinnliche und unterhaltsame Lesung mit Autorin Kerstin Hack" - der erste Presseartikel über die Tour ist erschienen. Er steht neben Karnevalsberichten, Chorproben, TSV Versammlung und einer Anzeige für Räumungsverkauf. Unter anderem hieß es da über mich:
Dabei lockt sie nicht mit einfachen Lösungen oder Patenrezepten, sondern bietet unerwartete und spannende Ergebnisse einer ehrlichen Suche an, die bei jedem Einzelnen Interesse, Sensibilität und Mut wecken können, sich individuell auf den Weg zu machen, Antworten auf Fragen zu seiner Lebensgeschichte und den Zugang zu Gott zu finden.
Vor allem möchte Hack die Hoffnung wecken, dass für jeden Menschen eine neue Begegnung mit Gott möglich ist, die Trost auch für solche Erlebnisse bietet, deren tieferer Sinn und womöglich nützlicher Wert sich uns zumindest zunächst nicht erschließt.Labels: Fundstücke, Verlag
Begegnungen
Ich bin dankbar für die Begegnungen auf der Reise. Mit Menschen, die offen von dem erzählen, was sie angesprochen hat oder wo sie noch Fragen haben. Wenn man an mit Menschen einem alten Tisch sitzt, an dem schon Hunderte von Menschen zuvor Platz genommen und ihre Spuren und Kerben im Holz hinterlassen haben, neben einem Schrank in dem schon Napoleon auf seinem Europa-Feldzug Sachen abgelegt hat und sich dann die Geschichte eines langen Lebens erzählen lässt, kann man einfach nur glücklich sein. Das Leben ist reich und spannend.
Labels: Begegnungen, Erlebnisse
Sprache und Verstehen
An der Kasse eines Einkaufsmarkes ging das Gespräch darum, dass wohl ein erneuter Wintereinbruch droht (nee...bitte nicht). Eine Frau bat ihren Mann, doch noch eine Packung Streusalz zu holen. Er kam mit einer kleinen Packung Speisesalz zurück. Ich konnte - obwohl mir der Mann leid tat - nicht anders - ich hab fast Tränen gelacht. Vielleicht kann man mit gelachten Tränen auch vereiste Straßen auftauen?
Labels: Erlebnisse, Humor
Entdeckungsreise
"Ich bat den Mandelbaum, mir von Gott zu erzähen. Da fing er an zu erblühen. Ich bat den Menschen, mir von Gott zu erzählen. Da fing er an, ganz Mensch zu sein."
********************
In dem Moment, dem man sich einer Aufgabe verschreibt, beeit die Vosehung sich auch. Alle möglichen Dinge, die sonst nie geschehen wäre geschehen, um zu helfen.
Ein ganzer Strom von Ereignissen wird in Gang gesetzt durch die Entscheiidung; und der sorgt zu den eigenen Gunsten für zahlreiche unvorhergesehene Zufälle, Bewegungen und materielle Hilfen, die sich kein Mensch vorher so erträumt haben könnte.
Was immer du kannst, beginne es.
Kühnheit trägt Genius, Macht und Magie.
Beginne jetzt. ****************
Zwei spanende Zitate, die ich auf meiner Reise aufgesammelt habe.
Es bewegt mich, dass ich auf meiner Lesetour nicht nur über eine Reise zu und mit Gott lese und erzähle, sondern ihn selbst im Unterwegssein auf die eine oder andere Art erlebe: in dem liebevollen Wunsch eines Kindes, beim Requiem von Mozart in der wunderschönen gotischene Stiftskirch, in Begegnungen, Reaktionen, Gesten, Berührungen, Geschenken...in vielem kann ich seine Präsenz erahnen und manchmal meine ich auch ihn zu spüren.
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Erfahrungen
Eine der spannenden Dinge auf der Hütten-Tour ist , dass ich ganz unterschiedlichen Menschen und Orten begegne. Gestern Saarlouis war warm, intensiv und schön. Spannend fand ich, dass mir mehrere Menschen auf der Tour erzählten, dass mein Erzählen davon, wie ich entdeckte, dass Gott meine Firma nicht für mich führen wollte (wie ich es unbewusst erwartet hatte), sondern MIT mir, als persönliches Highlight erlebt hatten, besonders hilfreich fanden. Das hätte ich nicht erwartet. Aber es freut mich.
Da mein geplantes Quartier kurzfristig platzte, übernachtete ich - zum ersten Mal in meinem Leben - in einer Pilgerherberge die zum Jakobsweg gehört - auch eine ganz spannende Erfahrung.
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Lesezeit
Ich hab mir vorgenommen, auf der Reise nicht auch noch an neuen Projekten zu arbeiten, sondern mich auf die Lesungen zu konzentrieren. Was dazu führt, dass ich unterwegs Zeit zum Lesen habe...stundenlang in ein Buch "eingekuschelt" sein ist Luxus pur. Vermutlich werden die vier Bücher, die ich im Gepäck habe, nicht als Lesestoff für die 11 Tage reichen...aber dann hole ich mir eben Nachschub.
Labels: Bücher, Erlebnisse, Reisen
Heimspiel

Gestern habe ich in Lauda im Taubertal - fast an der Grenze zu Franken, wo ich aufgewachsen bin, die erste Lesung der Hütte-Süd Tour gehalten und bin dankbar. Es waren viele Leute gekommen, ich konnte beim Lesen spüren, dass sie mit dem Herzen dabei waren... Den Einstieg hab ich mit einer Coaching-Frage gemacht "Was müsste heute passieren, damit es sich gelohnt hat, hierher zu kommen?" um die Erwartungen der Menschen abzuspüren und mit der Auswahl der Texte, die ich las darauf einzugehen.
Hinterher gab es viele Kommentare, Feedback über das, was Menschen beim Zuhören bewegt hat. Eine Frau erzählte, dass es sie sehr berührt hat, dass ich davon erzählte, wie wichtig es ist, zu zeigen, was einen bewegt...sie würde das kaum tun...immer denken: "Was denken denn die anderen...". Ich empfahl ihr das neue Quadro von Rosemarie Stresemann "Mich zeigen. Leben ohne falsche Scham." Ein Mann erzählte offen, wie schwer es ihm fällt, Gottes Liebe zu erfahren...der Mann von der Presse bat hinterher um mein Buch - er hatte so intensiv zugehört, dass ich vermute, dass er es nicht nur aus beruflichen Gründen haben wollte. Kurz: ein guter Abend und eine richtig tiefe ruhige Nacht (wenn man in der Stadt lebt, ist es immer erstaunlich, wie ruhig es auf dem Land sein kann).
Jetzt gibt´s bald Frühstück, dann geht es über Heidelberg - Kaffee mit ner Freundin - weiter nach Saarlouis. Im Saarland war ich noch nie. Ich bin gespannt.
Labels: Erlebnisse, Reisen, Verlag
Februar-Rhythmus

Die nächsten Wochen werde ich täglich 3 - 5 Stunden Zug fahren - gelegentlich unterbrochen von Kaffeetrinken mit Freunden, die auf der Strecke wohnen und 3 - 4 Stunden Lesungen halten, Gespräche führen, Bücher signieren, für Menschen da sein. Bin mal gespannt, wie ich diesen Lebensrhythmus erlebe, verkrafte und hoffentlich auch genieße. Heute Mittag geht es los. Nach Lauda - Saarlois - Winterthur - Liesthal - Wiesbaden - Öhringen - Göppingen. Genaue Orte könnt ihr auf meiner
Terminseite nachsehen. Falls ihr in der Nähe seid - herzliche Einladung!
Labels: Bücher, Erlebnissse, Reisen, Verlag
Reise nach Arizona gewinnen

Meine Freundin Rima und ich haben an einem Wettbewerb teilgenommen.
Wenn wir gewinnen, kriegen wir ne
Reise nach Arizona. Das wäre cool!
Meine Bitte:Wenn dir unser Bild gefällt, bitte für uns stimmen.
Wir sind die vorletzen "Kerstin aus Berlin" in der Liste.
Abstimmen könnt ihr direkt
hier. Labels: Erlebnisse, Reisen
Lebensweisheit und Grabinschrift

2006 war - wirtschaftlich - eines der schwierigsten Jahre meines Lebens. Das Einkommen reichte eigentlich nicht zum Leben, es war insgesamt ziemlich hart. Gestern ist mir beim Blick auf die Zahlen aufgefallen, dass es zwar vom finanziellen Ergebnis her mächtig mies war, aber dass ich in diesem miesen Jahr die Impulshefte entwickelt habe - einen der größten Schätze, der viele Menschen bereichert und mir emotional und wirtschaftlich gut tut.
Das hat mich an etwas erinnert, was ich im Coaching immer betone. Ich ermutige Menschen, sich nicht nur am aktuellen Zustand zu messen, weil der Ergebnis von x Faktoren ist, die sie z. T. gar nicht beeinflussen konnten (z. B. wie ihre Eltern mit ihnen umgingen usw.).
Ich ermutige sie vielmehr, auch auf das zu schauen, was sie selbst jetzt gerade entwickeln und das in die Bewertung einzubeziehen (auch wenn man manches erst hinterher erkennt).
- Welche Entscheidungen lernen sie treffen?
- Wo entwickeln sie Neues?
- Wo bauen sie jetzt gerade Stärke auf (die sich vielleicht später auswirkt)?
Ruth Bell Graham, die spritzige, lebenslustige Frau von Billy Graham, sah mal am Ende einer Straßen-Baustelle ein Schild, das darauf hinwies, dass die Bauarbeiten nun zu Ende sind und den Autofahrern für ihre Geduld dankte. Sie nahm das als Bild für ihr Leben. So lang wir leben, sind wir eine Baustelle. Lernen dazu. Es zählt nicht nur das aktuelle Ergebnis, sondern auch die Bereiche, an denen wir - und Gott mit uns - arbeiten. Das Leben und Entwickeln hört erst im Himmel auf. Ruth Bell Graham fand diesen Gedanken so wichtig, dass sie auf ihren Grabstein schreiben lies:
"End of construction - thank you for your patience"
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Gute Nachricht
Manchmal haben wir uns so an manche wertschätzende Aussagen der Bibel gewöhnt, dass wir gar nicht mehr wahrnehmen, was für eine Explosionskraft diese Worte für Menschen haben, die sie zum ersten Mal hören und "die gute Nachricht" darin entdecken. Gestern erzählte mir ein indischer Christ von einem Gespräch, das er mit einem sehr gebildeten Leiter einer der Kaste der Unberührbahren hatte, der alle heiligen Schriften seiner Religion gelesen hatte. Innerhalb der Kaste der Unberührbaren gibt es wohl noch eine ganze Reihe von Untergruppen: Die Kaste der Hirten, der Töpfer usw.
Der Mann hatte einen Traum von Jesus gehabt und dem Christen, Josy, davon erzählt. Der gab ihm darauf hin eine Bibel, damit er mehr von Jesus erfahren könnte. Drei Stunden später rief der Mann Josy an:
- "Das ist das beeindruckendste Buch, was ich je gelesen haben! Ich habe zwar erst die ersten Seite gelesen, aber es ist das beeindruckendste, was ich je gelesen habe."
- "Wie kannst du denn sagen, dass es das beeindruckendste ist, wenn du erst eine Seite gelesen hast?"
- "Ich konnte gar nicht weiter lesen. Was ich da las, hat mich so bewegt, ich musste es immer wieder lesen?"
- "Was hat dich denn bewegt."
- "Das, was da stand!"
- "Ja, was denn genau?"
- "Da steht, dass wir Menschen als Abbild Gottes geschaffen sind. Mein ganzes Leben lang habe ich gehört, dass wir Unberührbaren weniger wert sind als eine Ratte, eine Schlange, ein Elefant oder eine Kuh. Und in diesem Heiligen Buch steht, dass wir als Abbild von Gott geschaffen sind."
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Gabentisch abräumen
Es gehört zu meinen - wie ich finde liebenswerten - Macken, dass ich nach Festen wie Weihnachten oder Geburtstag den Gabentisch meist einen ganzen Monat lang stehen lassen. Ich freue mich an den Geschenken, den Karten und daran, dass sie Beziehung und Freundschaft, Herzlichkeit und Zuneigung sichtbar ausdrücken. Und das koste ich gern - auch lange aus.
In den letzten Tagen sah mein Gabentisch allerdings etwas "zerrupft" aus, weil "Gebrauchs-Geschenke" wie Schokolade und Kekse und Duschgel natürlich ihren Weg in das innere oder an die Umhüllung meines Körpers fanden. Die verbliebenen Geschenke und Karten sehe ich mir jetzt noch einmal in Ruhe an, bevor ich sie an ihren neuen "Wohnort" bringe.
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Erster Abend der Hütte Impulstour
Er liegt hinter mir. Der erste Abend der
Hütte-Impulstour. Es war richtig gut.
Die 90 Minuten Puffer, die ich eingeplant hatte, obwohl man bis Cottbus nur 2 Stunden braucht, habe ich - dank der Deutschen Bahn (s. u.) voll ausgeschöpft. Meine Abholer und ich kamen an, als alle Zuhörer schon da waren. Die Veranstalter hatten den Raum mit 40 Stühlen bestuhlt und mussten ständig neue Stühle holen, weil sich am Ende 97 Personen eingefunden hatten. Die kleine, romantische Kirche war mit Kerzen ausgeleuchtet und hatte eine richtig schöne Atmosphäre.
Die Teilnehmer (ich hab gefragt) kamen zu etwa einem Drittel aus der veranstaltenden Gemeinde, zu je einem weiteren Drittel hatten sie durch Freunde von der Lesung gehört und aus der Zeitung. Letzteres freute mich besonders, weil es sich dabei auch um Menschen handelte, die sich sonst nicht so sehr mit Glaubensthemen beschäftigten, wie der Kommentar einer Frau nach der Lesung zeigte.
"Ich gehöre keiner Kirche an. Es hat mich sehr bewegt, was Sie gelesen haben und dass Sie offensichtlich einen Weg gefunden haben, wie sie ihrem Herzen und Gott begegnen können."
Ein anderer, etwas älterer Mann meinte, es habe ihn berührt, zu hören, wie ich meine Gabe, zu formulieren zur Entfaltung bringen würde. Jeder Mensch habe ja Gaben von Gott bekommen, aber nicht jeder hätte die Unterstützung durch Gott und Menschen, diese auch zu entwickeln. Hinter seinem Kommentar vermutete ich traurige Anklänge an viele verhinderte Lebensentfaltungen in der DDR Zeit, aber ich kam nicht mehr dazu, ihn danach zu fragen.
Wieder Jemand anderes fragte, wie ich denn meinen Glauben außerhalb solcher besonderer Zeiten, wie ich sie in
Die Hütte und ich geschildert habe, leben würde.
Und zuletzt begeisterte mich die Frage eines etwa 8-Jährigen Jungen, der wissen wollte, ob ich mir das alles selbst ausgedacht habe und wie lange man für so ein Buch braucht. Ich erzählte ihm, dass Übung den Meister macht und ich meinen ersten Roman mit 13 Jahren geschrieben hatte. Ganze eineinhalb Seiten lang. Dann ist mir nichts mehr eingefallen.
Für mich war es - trotz der Hektik im Vorfeld - ein sehr schöner, gelungener Abend. Mir hat das Lesen Spaß gemacht, es ging gut, nur am Ende waren die Lippen schmerzhaft trocken (und tun immer noch weh!). Da werde ich mir für die längere Tour noch etwas einfallen lassen müssen. Aber jetzt freu´ ich mich an der Sonne in Berlin. Und einem freien Samstag.
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5 x Deutsche Bahn - DB
Meine gestrigen Erfahrungen mit der Deutschen Bahn und meine persönliche Bewertung (in Klammern).
1) Warum kann man die Strecke Berlin - Cottbus nicht online buchen? Nerv (6)
2) Die Mitarbeiterin am Schalter weist mich unaufgefordert darauf hin, dass es ein billigeres Ticket gibt, als das, um das ich bat. Ich spare 5 Euro und freue mich (1a).
3) Am Bahnhof Zoo erfahre ich, dass der Abfahrtsbahnhof des Zuges kurzfristig nach Lichtenberg verlegt wurde und ich mit der S-Bahn dorthin fahren solle. Ich habe 15 Minuten Puffer. Die reichen nicht. Als ich in Lichtenberg ankomme sehe ich den Zug nach Cottbus - abfahren! (6)
4) Ich frage sicherheitshalber mehrfach, ob die Rückfahrt regulär sein wird. Erhalte immer ein "Ja", alles in Ordnung als Auskunft. Erst im Zug (um 23.10 Uhr) erfahre ich, dass der Zug nicht regulär im Westen der Berlins halten wird, sondern nur im Osten und Nordosten. Die Aussicht, Nachts um 1.00 noch quer durch die Stadt zu fahren, begeistert mich nicht. (4-)
5) Der Zug hat einige Minuten Verspätung. Der Zugbegleiter, den ich nach Verbindungen in den Westen der Stadt gefragt hatte, ruft unaufgefordert die S-Bahn am einzigen möglichen Umsteigebahnhof an und bittet den Fahrer, auf mich zu warten. Das spart mir 30 Minuten warten in der Kälte bei Minus 10 Grad.(2+)
Ergebnis: Ich habe mal wieder verstanden: Die Bahn ist kein Konzern, sondern vor allem Menschen. Von denen manche klug, umsichtig, vorausschauend und initiativ handeln. Andere nicht. Die weniger umsichtigen Mitarbeiter zu fördern und zu mehr Eigenintiative bringen könnte, wäre eine spannende Aufgabe. Ich würde sie glatt coachen!
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Warum gibt es Leid und wie werde ich glücklich?
Die Lausitzer Rundschau hat unter obiger Überschrift - in Vorbereitung auf die Hütte-Impulstour - ein
Interview mit mir abgedruckt. Die Autorin hat bis auf ein paar Kleinigkeiten (ich sagte, die Menschen haben nicht
nur um die Toten geweint, sie haben
auch um sich geweint) ziemlich genau wiedergegeben, was ich gesagt habe. Die Überschrift finde ich ziemlich umfassend. Wäre schön, wenn man auf diese beiden riesigen Fragen
eine Antwort geben könnte. Ich werde es - ein Stück weit - versuchen und bin sehr gespannt, wie viele und was für Menschen Morgen kommen werden.
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Komplimente
Ich habe beschlossen, von nun an, jede Bestellung als ein Kompliment für unsere Arbeit zu werten. Der Gedanke fühlt sich gut an.
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Flugsicherheit
Ziemlich verrückt. Nach meinem letzten Flug erzählte ich einer Freundin, dass ich es ziemlich problematisch finde, dass man, wenn man kein Gepäck hat, bei innerdeutschen (und auch innereuropäischen) Flügen nicht mehr auf seine Identität geprüft wird. Man druckt sich die Bordkarte zu Hause aus. Geht durch den Sicherheitsbereich und dann ins Flugzeug. Ohne dass irgend jemand kontrolliert hat, ob man die Person ist, deren Name auf der Bordkarte steht. Das fand ich - obwohl ich garantiert kein Sicherheitsfanatiker bin - nicht wirklich witzig.
Jetzt entdecken mehr Leute, dass das vielleicht keine so gute Idee ist.
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