Unterwegs
Die Tage unterwegs waren voll und gut:
- Treffen mit einem Bekannten / Freund, um gemeinsam eine neue Quadro-Serie zu planen
- zwei Aufzeichnungen von Sendungen (1 x Radio, 1 x Fernsehen) beim christlichen Privatsender EFF
- zwei Treffen mit alten Freunden, die ich seit 25 bzw. 15 Jahren kenne
- ein Seminar zum Thema Gebet
- eine Sitzung, bei der ich Buchhandelsvertreter über meine geplanten Neuerscheinungen informiert habe.
Besonders bewegt hat mich das Seminar. Ich habe keinen fertigen Vortrag mitgenommen, sondern zu Beginn gefragt:
"Welche Eurer Fragen zum Thema Gebet müsste ich in den nächsten zwei Stunden beantworten, damit es sich für Euch gelohnt hat, hierher zu kommen?"
Die Fragen waren spannend:
- Wie gehe ich mit nicht erhörten Gebeten um?
- Welche Rolle spielt das Fasten?
- Welche Rolle spielt der Glaube beim Beten?
- Wie betet man im Freien?
- Wie kann ich Menschen, die selbst nicht glauben, Gebet anbieten?
So gut ich konnte habe ich, z. T. mit Unterstützung der Teilnehmer die Fragen beantwortet. Es war für mich ein reicher Abend, bei dem mir selbst auch Aspekte deutlich und wichtig wurden, die ich selbst bisher nicht so gesehen hatte.
Fasten hat - so weit ich das erkenne - nicht den Zweck, Gott durch fromme Leistung zur Erhörung meiner Gebete zu drängen. Es trägt vielmehr dazu bei, dass ich (wenn erst mal die erste Hungerphase überstanden ist) IHN besser höre. Und wenn ich sensibler für ihn bin, der Kontakt inniger und näher ist, dann ist es meistens auch leichter, so zu bitten, dass man erhört wird. Zumindest bei Menschen ist das so...wenn ich jemandem mein Herz geöffnet und gezeigt habe, in innigen und nahen Kontakt bin, ist es leichter zu bitten...und die Chancen, gehört zu werden, sind weit größer.
Ich bin bereichert und beschenkt von dem Abend weitergefahren...

Labels: Arbeit, Coaching, Erlebnisse, Glaube, Reisen






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