Montag, März 08, 2010

CO2 Neutral leben


Gerade hab ich den Pachtvertrag für einen Hektar Neuaufforstung von tropischem Wald in Panama unterschrieben. Mit einem bereits bestehenden Vertrag (0,5 ha) habe ich jetzt genug Wald angepflanzt, um meinen lebenslangen (!) C02 Ausstoß zu neutralisieren. Gutes Gefühl. Ich bemühe mich natürlich trotzdem darum, möglichst klimaschonend zu leben.
Nebenbei sind die Bäume auch Teil meiner Altersversorgung. Als Selbständige bekomme ich ja keine Rente. Die Bäume werden genutzt z. B. wird der Bio-Kakoa geerntet und verkauft, die Erträge bekomme ich. Und in ca. 20 Jahren werden die großen Bäume verkauft und dann werden wieder neue gepflanzt. Gutes Gefühl. [Genauere Infos dazu kann ich euch mailen.]

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Resonanz

In einem klugen Buch - Würde und Eigensinn von Udo und Gabriele Baer - habe ich gelesen, dass jeder Mensch für seine gesunde Entwicklung Resonanz braucht. Das gilt für Kinder natürlich in besonderer Weise, aber auch erwachsene Menschen brauchen Resonanz, um innerlich gesund zu werden oder zu bleiben - und zwar Resonanz auf drei verschiedenen Ebenen:
- Nährende Resonanz: Wahrgenommen-Werden und Interesse. Den anderen bemerken. Ernstes Fragen nach dem "Wie geht es dir?" Worte und Signale, die deutlich machen: "Du bist da, ich sehe dich, ich höre dich. Ich nehme dich an."
- Spiegelnde Resonanz: Ehrliche, respektvolle Rückmeldung. "Ich sehe dich und teile dir mit, wie ich dich wahrnehme. Ich sage dir, wie du auf mich wirkst.
- Resonanz als Gegenüber: Signale die zeigen: Hier bist du anders als ich, hier bin ich anders als du. Ich denke, fühle, handle anders als du, sage dir meine Meinung, höre deine und setze mich damit auseinander. Das kann auch mal Reibung und Streit bedeuten.

Ich finde das sehr spannend, versuche gerade zu beobachten, auf welche Art ich Resonanz gebe und bekomme. Und frage mich auch, wie das für Gott ist. Wenn wir nach seinem Bild geschaffen sind, dann wünscht er ebenso wie wir Resonanz auf allen drei Ebenen. Ich gebe ihm, glaube ich, gerade viel Resonanz auf der Ebene als Gegenüber. Das darf auch sein.

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Donnerstag, März 04, 2010

Lesezeit

In der Fastenzeit Abends ab 19.00 den Computer nicht mehr zu berühren, tut richtig gut. Ich nehme mir viel mehr Zeit zum Lesen...habe mir einen Stapel mit interessanten, aber erst halb gelesenen Büchern aufs Sofa gepackt, die ich in den nächsten Wochen zu Ende lesen möchte. Von Architektur bis jüdische und arabische Theologie und Coaching bis Psychologie. Alles spannend. Und entspannend.

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Dienstag, Februar 23, 2010

Herrlich - mich zeigen


In meinem Newsletter an meine Kunden, den man auf bei Down to Earth abonnieren kann, hab ich heute ein paar Gedanken einem Text aus der Bibel wiedergegeben:

Weil du in meinen Augen so wertvoll bist, sollst du auch herrlich sein, und ich habe dich lieb. Jesaja 43, 4

Obiger Text, der ursprünglich an Israel gerichtet war, aber durchaus auch persönlich verstanden werden kann, berührt mich sehr. Da sagt der Allmächtige Gott, dass er möchte, das WIR herrlich sind. Nicht er allein, sondern wir mit ihm. HERR - lich.

Bei herrlich denke ich an strahlenden Sonnenschein, glitzerndes Licht auf dem Wasser - Gottes Glanz, der sich widerspiegelt. Wir Menschen sind tatsächlich geschaffen, etwas von Gottes Glanz, von seinem Leuchten, von seinem Wesen widerzuspiegeln.

Doch häufig wagen wir es nicht, uns und all das HERRliche, was in uns ist zu zeigen - aus Angst vor der Reaktion der anderen: "Was könnten denn die denken, wenn ich ...." "Wer bin ich schon?" Wir sind gefangen in falscher Scham. Echte Scham schützt INTIMES davor, an den falschen Stellen in die Öffentlichkeit gezerrt zu werden. Sie ist ein guter Schutz.

Falsche Scham bewirkt jedoch, dass ALLES versteckt und hinter einer Mauer verborgen bleibt. Auch das was andere bereichern und beschenken kann. "Ich wage es nie, zu sagen und zu zeigen, was mir wichtig ist, bin gefangen in der Angst vor der Reaktion der anderen, ich fürchte, was sie sagen und denken könnten. Also sage ich lieber nichts." erzählte mir kürzlich eine begabte, kreative Frau.

Scham-Sätze wie "Ich bin ja doch nichts." "Wen interessiert schon, was ich sage." sperren Menschen hinter einer Mauer der Scham ein. Beraubt werden dabei alle. Der Mensch, der sich schämt, weil er nicht zeigen und mitteilen kann, was er an Vorlieben, Ideen und Gedanken hat. Er erlebt nicht die Freude, dass er etwas Bereicherndes und Schönes zum Leben anderer beitragen kann. Beraubt werden jedoch auch die Mitmenschen, die die HERR-lichen Geschenke, die dieser Mensch ihnen geben könnte, nicht erhalten.

Nelson Mandela, der erste schwarze Präsident Südafrikas zitierte bei seinem Amtsantritt (1994) Marianne Williamsons Worte aus "Return to love":

Unsere tiefste Angst ist nicht,
dass wir unzulänglich sind.
Unsere tiefste Angst ist,
dass wir grenzenlos mächtig sind.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit,
was uns am meisten Angst macht.

Wir fragen uns:
Wer bin ich, so brillant zu sein, prächtig, talentiert, fabelhaft?
Doch wer bist du, um dies nicht zu sein?

Du bist ein Kind Gottes.
Dich klein zu machen, dient der Welt nicht.

Es gibt nichts Erleuchtetes daran,
dich so klein zu machen,
damit die Leute um dich herum
sich nicht unsicher fühlen müssen.

Wir sind geboren, um die Größe Gottes,
der in uns ist, zu verwirklichen.
Diese Größe ist nicht nur in einigen von uns,
sie ist in jedem Menschen!
Und wenn wir unser Licht scheinen lassen,
geben wir anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.

So wie wir befreit sind von unserer eigenen Furcht,
so befreit unsere Gegenwart automatisch Andere.

Rosemarie Stresemann hat sich lange mit dem Thema Scham auseinander gesetzt. In ihrer Kindheit war Scham noch ein beliebtes Erziehungsinstrument: "Geh in die Ecke und schäm´dich" gehörte zum pädagogischen Repertoire. Sie hat analysiert, wie falsche Scham wirkt und wie sie Menschen daran hindert, sich und das, was ihnen wichtig ist zu zeigen.

Dabei hat sie entdeckt, dass Gott uns nicht beschämt. Im Gegenteil. Er trägt nicht nur unsere Schuld, sondern nimmt auch unsere falsche Scham auf sich - um uns zu befreien. Damit wir seine HERRlichkeit neu widerspiegeln können. Ihr neues Quadro: "Mich zeigen. Leben ohne falsche Scham" empfehle ich jedem, der verstehen will, wie falsche Scham wirkt und wie man davon befreit werden und unbeschwerter leben und sich offener zeigen kann.

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Routine II

Die Nachwehen der drei Wochen, die ich außerhalb des normalen Rhythmus verbracht habe, sind noch zu spüren: Mein Körper ist schlaffer als gewöhnlich (mir fehlte die Bewegung, das Radfahren, das Training...und es gab unterwegs mehr Essen als sonst!), der Hals ist noch rau vom vielen Sprechen, auf dem Balkon liegen Blätter, im Büro liegt Unerledigtes....
Ich habe noch 2 "normale" Berliner Bürotage und 4 Tage außerhalb der Routine vor mir (Geburtstag meines Vaters, Transforum-Konferenz, Geburtstagsfeier)....die zwei normalen Tage versuche ich in einer Mischung aus "das Nötige tun" und "genug Raum für Erholung lassen" zu gestalten...und freu mich riesig auf die Routine nächste Woche!!!

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Montag, Februar 22, 2010

Internet-Fasten

Ein Freund hat mir erzählt, dass er in der Fastenzeit ab 19.00 nicht mehr an den Computer / das Internet gehen will. Die Idee finde ich sehr gut. Das will ich jetzt auch machen. Da ich sonst genug eigene Ideen habe, ist es für mich in Ordnung, wenn ich mal jemanden etwas nachmache, wenn die Sache gut ist.

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Sonntag, Februar 21, 2010

Routine

Nach fast 3 Wochen unterwegs, freue ich mich, dass nun langsam Routine einkehrt. Freue mich auf 3 ganz normale Bürotage diese Woche in Berlin in dieser Woche...Routine kann etwas wunderbar Stärkendes sein.

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Dienstag, Februar 02, 2010

Lebensweisheit und Grabinschrift


2006 war - wirtschaftlich - eines der schwierigsten Jahre meines Lebens. Das Einkommen reichte eigentlich nicht zum Leben, es war insgesamt ziemlich hart. Gestern ist mir beim Blick auf die Zahlen aufgefallen, dass es zwar vom finanziellen Ergebnis her mächtig mies war, aber dass ich in diesem miesen Jahr die Impulshefte entwickelt habe - einen der größten Schätze, der viele Menschen bereichert und mir emotional und wirtschaftlich gut tut.
Das hat mich an etwas erinnert, was ich im Coaching immer betone. Ich ermutige Menschen, sich nicht nur am aktuellen Zustand zu messen, weil der Ergebnis von x Faktoren ist, die sie z. T. gar nicht beeinflussen konnten (z. B. wie ihre Eltern mit ihnen umgingen usw.).
Ich ermutige sie vielmehr, auch auf das zu schauen, was sie selbst jetzt gerade entwickeln und das in die Bewertung einzubeziehen (auch wenn man manches erst hinterher erkennt).
- Welche Entscheidungen lernen sie treffen?
- Wo entwickeln sie Neues?
- Wo bauen sie jetzt gerade Stärke auf (die sich vielleicht später auswirkt)?

Ruth Bell Graham, die spritzige, lebenslustige Frau von Billy Graham, sah mal am Ende einer Straßen-Baustelle ein Schild, das darauf hinwies, dass die Bauarbeiten nun zu Ende sind und den Autofahrern für ihre Geduld dankte. Sie nahm das als Bild für ihr Leben. So lang wir leben, sind wir eine Baustelle. Lernen dazu. Es zählt nicht nur das aktuelle Ergebnis, sondern auch die Bereiche, an denen wir - und Gott mit uns - arbeiten. Das Leben und Entwickeln hört erst im Himmel auf. Ruth Bell Graham fand diesen Gedanken so wichtig, dass sie auf ihren Grabstein schreiben lies: "End of construction - thank you for your patience"

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Sonntag, Januar 24, 2010

Gabentisch abräumen

Es gehört zu meinen - wie ich finde liebenswerten - Macken, dass ich nach Festen wie Weihnachten oder Geburtstag den Gabentisch meist einen ganzen Monat lang stehen lassen. Ich freue mich an den Geschenken, den Karten und daran, dass sie Beziehung und Freundschaft, Herzlichkeit und Zuneigung sichtbar ausdrücken. Und das koste ich gern - auch lange aus.
In den letzten Tagen sah mein Gabentisch allerdings etwas "zerrupft" aus, weil "Gebrauchs-Geschenke" wie Schokolade und Kekse und Duschgel natürlich ihren Weg in das innere oder an die Umhüllung meines Körpers fanden. Die verbliebenen Geschenke und Karten sehe ich mir jetzt noch einmal in Ruhe an, bevor ich sie an ihren neuen "Wohnort" bringe.

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Dienstag, Januar 12, 2010

Klage und Anklage

Es ist ein Unterschied, ob man etwas beklagt oder jemanden anklagt. Anklage bringt in Distanz. Distanz vom anderen ("du bist schuld"), Distanz von sich sich selbst (man spürt nicht mehr das Herz, sondern denkt viel mehr "der andere...").
Klage bringt Nähe. Nähe zum Anderen ("ich klage das vor dir" "Ich teile das mit dir"). Und Nähe zum eigenen Herzen ("Das spüre ich, das bewege ich, das betrauere ich").
In unserer Gesellschaft gibt es kaum eine Kultur, die echtes Klagen zulässt. Jammern ja, da sind wir Weltmeister. Aber echtes Klagen und Zeigen von tiefem Schmerz vor Gott und Menschen? Gar "Klageweiber", die Resonanzboden sind, der dem eigenen Schmerz die Erlaubnis gibt, sich auszudrücken?
Klage vor Gott ist nichts machtloses. Es macht vielmehr los von dem, was uns festhält. Erlaubt, zu spüren, was wir empfinden und ihm Ausdruck zu verleihen. Und so tröstende Resonanz und vielleicht auch Hilfe zu erfahren.

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Sonntag, Januar 10, 2010

Trauer


In dem Buch "Das ABC der Gefühle" (antiquierter Einband in 70er Jahre Lava-Lampen Stil, obwohl es 2008 erschienen ist, aber innen ein sehr hilfreiches Buch) wird Trauer so beschrieben [Auszüge]:
Ich [die Trauer]bin das Gefühl, das zum Loslassen gehört, und, weil es mich gibt, sortieren die Menschen beim trauernden Loslassen, was verloren geht und was bleibt - als bereichernde Erfahrung, als Erinnerung, als Begleitung in die Zukunft. Wenn es mich nicht gäbe, wäre jede Erfahrung "ex und hopp". Er mich nicht leben kann, kann nicht reicher werden.

...
Und:

Je mehr ich mit anderen Menschen geteilt werde, desto eher verschwinde ich, oder besser: ich ziehe mich zurück und mache den Platz frei für Trost oder Erleichterung.

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Samstag, Januar 09, 2010

Lebensweise Worte

Gerade habe ich mir angesehen, was Steve Job, Gründer von Apple, den Studenten der Standford Universität mit auf den Weg gibt. Persönlich, ermutigend, bewegend und tröstend. [Danke an Michi für den Tipp]

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Samstag, Dezember 26, 2009

Antworten

Langsam kommen die Lebensgeister wieder - dank Cola geht es dem Magen etwas besser, aber der Kopf ist wach, obwohl ich lieber schlafen würde...also kann ich die Zeit auch nutzen, um ein paar Gedanken aufzuschrieben.
In den letzten Wochen habe ich für mich als Antwort auf das Leid zwei Antworten gefunden:
- Gottes Antwort auf das Leid, ist es zu teilen...die Botschaft von Weihnachten
- Unsere Antwort auf das Leid, das uns begegnet, ist es zu lindern (nicht alles Leid, das wäre viel zu viel, aber das Leid, das unseren Weg kreuzt).
- Gottes Antwort auf unser persönliches Leid, kann sein, dass er Trost sendet.
- Unsere Antwort auf unser persönliches Leid, kann sein, den Trost wahrzunehmen und zu empfangen.

In den letzten Tagen hab ich viel über die Antwort auf den Tod nachgedacht. Wie kann man antworten, wenn etwas unwiederbringlich vorbei ist? Meine Freundin Rosemarie hat mich mit dem Stichwort "nicht das letzte Wort" auf eine interessante Spur gebracht.
- Gottes Antwort auf den Tod ist ebenfalls, dass er ihn teilt und überwindet. Das ist die Botschaft von Ostern.
- Unsere Antwort auf den Tod kann die Hoffnung sein, dass mit dem Tod nicht alles aus ist, sondern es ein "danach" in einer neuen Welt gibt, weil ER den Tod überwunden hat.
- Unsere Antwort auf den Tod kann schon hier in dieser Welt das Vertrauen sein, dass der Gott des Friedens auch der Gott der Erstattung ist (im Hebräischen kommen beide Worte aus der Gleichen Bedeutungswurzel)...und dass der Tod auch hier auf dieser Erde nicht das letzte Wort haben wird - wie auch immer Gottes friedens-gefüllte Erstattung aussehen mag.

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Donnerstag, Dezember 24, 2009

Weihnachtstext

Ich freue mich, dass mein Text "Keine schöne Bescherung" heute Nacht in einem Gottesdienst in Thüringen vorgelesen wird. Alle Gottesdienstbesucher bekommen am Ende eine Karte, auf der ein Teppich und ein Zitat abgedruckt ist. Ich wünsche mir, dass der Text viele Menschen ermutigt, ihren Teppich der Liebe auszubreiten und im Rahmen ihrer Möglichkeiten anderen Trost und Hoffnung zu spenden.

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Mittwoch, Dezember 23, 2009

Entscheidungskriterien

Mein Patenkind (8), die neben mir noch zwei weitere Patentanten hat, beschäftigt sich gerade sehr mit dem Thema Tod.
Gestern sagte sie zu ihrer Mutter: "Wenn ihr sterbt, wohin sollte ich dann am Besten gehen? Kerstin wohnt in meiner Lieblingsstadt Berlin, meine andere Patentante hat einen Hund und die dritte eine Tochter. Hmmm. Nach Berlin kann ich auch ziehen, wenn ich groß bin, einen Hund kann ich mir auch selber kaufen, aber eine Schwester kann ich nicht einfach so kriegen. Also wäre es am Besten, ich würde zu der Patentante mit dem Kind gehen."

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Dienstag, Dezember 15, 2009

Ein Geschenk

Ein Geschenk

Manche Menschen wissen nicht, wie wichtig es ist, dass sie da sind.
Manche Menschen wissen nicht, wie gut es tut, sie nur zu sehen.
Manche Menschen wissen nicht, wie wohltuend ihre Nähe ist.
Manche Menschen wissen nicht, wie viel ärmer wir ohne sie wären.
Manche Menschen wissen nicht, dass sie ein Geschenk des Himmels sind.

Sie wüssten es, würden wir es ihnen sagen.

petrus ceelen

Mein Tipp für Heute: Überlege: Wem kannst du heute sagen, was er dir bedeutet? [Und dann: Mach´es!]

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Sonntag, Dezember 13, 2009

Ethische Bank - Empfehlung gesucht

Ich will weg von meiner klasssich kapitalistischen Großbank und suche nach einer Bank, die nach ethischen Prinzipien arbeitet, sicher ist und die grundlegenden Services gewährleistet.
- Girokonto mit Online-Banking
- Abhebung von Geldautomaten
- Halbwegs faire Zinsen für Geldanlagen
Was wären eure Empfehlungen? Für sachdienliche Hinweise zum Auffinden der richtigen Bank bin ich dankbar.

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Montag, Dezember 07, 2009

Wirklichkeit


Jetzt ist es Wirklichkeit...das neue Buch Die Hütte und ich existiert - zumindest virtuell - und man kann reinlesen und es bestellen. Erhältlich ist es auf jeden Fall ab 6. 1. - vielleicht auch schon früher....viel Spass!

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Freitag, Dezember 04, 2009

Sammlung

Was uns heute in der Regel fehlt, ist nicht Zerstreuung.
Zerstreut sind wir genug!
Was uns fehlt, ist Sammlung.
Was uns fehlt, sind Momente, in denen wir vor Gott
die Bruchstücke des Tages wieder zusammensetzen können zu einem Ganzen,
Momente, in denen unsere Seele Zeit hat zur inneren Sammlung!
Gordon McDonald


[Danke an die Freundin, die mir das gemailt hat!]

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Donnerstag, Dezember 03, 2009

JETZT

...ist die Grafik für das neue Verlagsprospekt für den Buchhandel fertig geworden - und ich hab alle Deadlines geschafft (oder sie mich? Woher kommt das Wort Deadline?).
Freue mich aufs Schlafen...und auf Morgen!

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Dienstag, Dezember 01, 2009

Sicht-WEISE

Liebt man, was schön ist, oder wird schön, was man liebt? Kurt Marti

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Wohltuend

Der "Tag mit Gott" am 1. des Monats ist für mich immer ein besonderes Geschenk. Es tut mir gut, innezuhalten, zurückzublicken, zu planen. Idealerweise in einer anderen Umgebung...ich fahre dazu meist nach Potsdam, genieße es zwischen Zeiten in Cafés, in denen ich lese, innerlich höre, plane und schreibe, auch ein bisschen zu Bummeln...

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Aufräumarbeiten

Am 1. Tag des Monats nehme ich mir immer in besonderer Weise Zeit, um Rückblick zu halten und den kommenden Monat zu planen. Jetzt bin ich noch ein paar Minuten im Büro, um einige wichtige, terminierte Dinge zu klären...dann fahre ich nach Potsdam, werde Zeit für Reflexion und Planung haben.
Was jetzt schon klar ist: Donnerstag geht mein Buch in den Druck und ich gestalte den Abschluss eines Coaching-Trainings, das ich in den letzten 8 Monaten an der TU Berlin (Technische Univeristät) einer Gruppe von Beratern gegeben habe.
Den Rest des Monats werde ich keine neuen Projekte starten, sondern mich vor allem Aufräumarbeiten widmen: Büro, Wohnung, Computer, Internet-Seiten...Winterzeit ist für mich die Zeit, wo Gedanken und Aktivitäten zur Ruhe kommen, aufgeräumt wird und Dinge wieder ihren Platz finden...bevor ein neues Jahr beginnt. Ich liebe das!

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Donnerstag, November 05, 2009

Mit Freunden leben teilen


...ist wunderschön....

Meine Freundin Gea hat mir einige Fotos geschickt....eines davon (beim persisch essen mit ihr und ihrem Mann) gefällt mir besonders gut (das dritte Weinglas gehört war seines!)

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Montag, Oktober 26, 2009

Rhythmus

In den letzten beiden Wochen, bin ich ca. 5000 km gereist, habe in 5 verschiedenen Betten geschlafen, 4 Freunde wieder gesehen, die ich nicht kannte, war auf der Buchmesse, in einem Konzert, 4 Museen, ein paar Kaffeehäusern und sonstigen Shops, hab neue Dinge und Menschen kennen gelernt und mit "alten" Freunden/Freundinnen schöne Zeiten verbracht, habe ein Foto-Schooting und eine Wohnberatung erlebt - eine sehr dichte, intensive Zeit.
Jetzt freue mich richtig intensiv auf zwei normale Wochen Büroalltag. Einfach nur Schreiben, Telefonieren, Organisieren, dabei klassische Musik hören und Tee trinken. Seit ich vor gut 5 Jahren das Swing-Konzept in der Schöpfungsgeschichte entdeckt habe, merke ich, wie gut es mir tut, auf gute Rhythmen und Routine zu achten. Balance kann wunderbar entspannend sein.

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Samstag, Oktober 03, 2009

Herzensweisheit

Ein kluger Mann hört auf sein dummes Herz. Ein weiser Mann lenkt und prägt sein Herz.

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Donnerstag, September 10, 2009

Kerstin pur

Der ERF hat vor einigen Monaten eine Fernsehsendung mit mir (Interview übers Leben als Verlegerin, Frau, Single) publiziert, die jetzt ausgestrahlt wird. Sie haben die gleich nach meinem Blog benannt.

Die TV Fassung von Kerstin Pur wird über ERF eins zu folgenden Zeiten ausgestrahlt

10.09.09 22:00
17.09.09 12:30
19.09.09 08:30
19.09.09 13:30
20.09.09 15:00
05.10.09 12:30
05.10.09 22:00
06.10.09 15:00

Man findet es auch in der Videothek und kann es dort gleich ansehen.

Die Radiofassung wird über ERF Radio gesendet zu folgenden Zeiten

14.09.09 21:30
15.09.09 03:00
15.09.09 11:15

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Samstag, September 05, 2009

Masern auf dem Schreibtisch

Alles in Ordnung auf Ihrem Schreibtisch? Arbeiten Sie wirklich so effektiv wie möglich, oder leiden Sie an "Aufschieberitis"? Für die Diagnose gibt es einen einfachen Test: Markieren Sie jedes (beschriebene) Blatt auf Ihrem Schreibtisch mit einem roten Punkt - und zwar jedes Mal, wenn Sie es in die Hand nehmen.
Wenn auf Ihrem Schreibtisch die Masern ausbrechen, hilft nur eine Therapie: Führen Sie die Papiere sofort ihrer Bestimmung zu: delegieren, selbst bearbeiten, in die Ablage oder in den Papierkorb wandern lassen.

Tipp von Lothar Seiwert - aber ziemlich kreativ...könnte glatt von mir sein.

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Donnerstag, September 03, 2009

Männer und Frauen

Das sind die Traurigen, die Flachen, die tief und stark sich scheinen: Die Frauen, die nicht lachen, die Männer, die nicht weinen. Paul Heyse

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Samstag, August 22, 2009

Die Hütte. Mein Wochenende mit Gott


Gerade habe ich die Infos zu dem Seminar "Die Hütte. MEIN Wochenende mit Gott" online gestellt.
Vom 20. - 22. 11. in Berlin
Vom 27. - 29. 11. in Schloß Weidenberg bei Bayreuth

Infos gibt es auf meiner Website.
Wäre toll, wenn du dabei wärst. Und anderen davon erzählst.

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Mittwoch, August 12, 2009

Marathon-müde

Gestern habe ich mein 14 Produkt dieses Jahr zur Druckerei geschickt - ein wunderschönes quadratisches edeles Notizbuch auf das ich mich schon freue. Drei weitere Impulshefte habe ich schon geschrieben, die sind aber noch nicht bei der Druckerei. Heute war ich nur müde. Fühle mich wie nach einem Marathon....Ich hab im Computer, dem Büro und der Küche aufgeräumt und werde jetzt Feierabend machen...mich in ein Lieblingscafé verziehen, lesen, entspannen...später am Abend hab ich dann noch ein Coaching...hoffentlich bin ich bis dann wieder fit und wach im Kopf.

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Kleiner Leitfaden für Nein-Sager

So gewöhnen Sie sich das vorschnelle Ja ab:
1. Sagen Sie sofort Nein, wenn Sie sicher sind, dass Sie einer Bitte nicht nachkommen wollen.
2. Räumen Sie sich Bedenkzeit ein, wenn Sie unsicher sind.
3. Lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen. Drängt man Sie zu einer Entscheidung, dann sagen Sie besser Nein.
4. Schätzen Sie den Aufwand für die Aufgabe realistisch ein, und sagen Sie nur zu, wenn Sie wirklich Zeit dafür haben.
5. Überlegen Sie, welchen Nutzen oder welche Gegenleistung Ihnen ein Ja bringt. (Quelle: Lothar Seiwert: Mit noch mehr Zeit durchs Jahr 2010)

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Dienstag, Juli 28, 2009

Mutig leben

Wer nicht ab und zu ein paar Leute so vergrault, dass sie die Augenbrauen in die Höhe ziehen, der lebt nicht in vollen Zügen. Erin Brockovich

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Strom sparen


Habe gestern mal alte Stromrechnungen in den Finger gehabt und zu meiner großen Freude festgestellt, dass ich im Jahr 2008 ein Viertel weniger Strom verbraucht habe als noch vier Jahre zuvor. Gut für die Umwelt und den Geldbeutel. Ich freu mich total, dass meine Tipps aus dem Impulsheft Umweltfreundlich wirken - sogar in meinem eigenen Leben.

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Mittwoch, Juli 22, 2009

Das Wesentliche im Leben

Noch ein Fundstück (danke, lieber R. fürs Zusenden).

12 Punkte für das Wesentliche im Leben (aus Christiane Kutik, Erziehung mit Gelassenheit):

Rollenklarheit
Regeln
Rituale
Rückhalt
Ruhe
Regeneration
Respekt
Rhythmus
Resonanz
Raum
Religion
Reflexion


Es erinnert ein bisschen an mein Konzept Swing...auch wenn das hier noch mal andere Betonungen hat...

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Donnerstag, Juli 16, 2009

Perspektive

Heute Vormittag hab ich eine vierstündige Supervision eines Teams der Berliner Uni, das ich begleite, recht erfolgreich hinter mich gebracht, mir anschließend beim Thailänder eine leckere Suppe gegönnt und von einem kleinen Teil des Honorars eine schöne Kette gekauft, die ich schon vor einigen Tagen in einem Laden entdeckt hatte. Ich fuhr ziemlich beschwingt nach Hause, kam an einem richtig tollen Laden mit Küchenartikeln vorbei und dachte mir: "Wie schön, dass ich alles habe, was ich zum Leben brauche."
Einige Meter weiter stand ein richtig attraktiver Mann am Straßenrand. Ich dachte mir: "Hmm. Vielleicht doch nicht." Aber es blieb innerlich dabei: "Ich habe alles, was ich zum Leben brauche. Alles, was vielleicht noch dazu kommt, ist einfach ein großes Geschenk."

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Montag, Juli 13, 2009

Vielfältiges Glück

Ein Mittel, die Summe des Glücks zu erhöhen, besteht zweifellos darin, die Anzahl der Quellen zu erhöhen, aus denen man es schöpft. Desmond Morris

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Donnerstag, Juli 09, 2009

Glücklich

Ich bin immer noch sehr glücklich und dankbar, dass ich mit dem Schreiben so weit bin. Das ist ein riesiges Geschenk und eine große Entlastung. Es liegt noch ein großer Berg Arbeit vor uns, das Geschriebene dann auch zu produzieren. Aber ich bin tief dankbar dafür, wie weit wir sind. Das ist ein riesiges Geschenk.
Überhaupt habe ich gerade sehr viel Energie. Das liegt vielleicht daran, dass ich 4 überflüssige Kilo losgeworden bin (ich frage mich, wie viel Kraft Menschen verlieren, die mehr als das mit sich herumschleppen), mich ein ganzes Stück gesünder ernähre und durch etwas mehr Sport auch mehr Kraft habe. Kurz: Ich bin gerade ziemlich energiegeladen, dankbar, froh!

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Freitag, Juli 03, 2009

Ordentlich

Vor ein paar Tagen habe ich - wegen eines wichtigen geschäftlichen Besuchs - mein Büro sehr, sehr, sehr perfekt aufgeräumt (relativ ordentlich ist es sonst meistens auch)...jetzt genieße ich die herrliche Ordnung - sieht einfach toll aus. Ich will mir Mühe geben, es zu halten und sogar noch zu verbessern....aber für jetzt ist es einfach nur schön!

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Mittwoch, Juni 24, 2009

Die Erde ist bis an den Rand mit dem Himmel gefüllt. Und jeder noch so einfache Busch brennt mit dem Feuer Gottes. Aber nur, der es sieht, zieht seine Schuhe aus. Die anderen sitzen herum und pflücken Brombeeren. [Earth's crammed with heaven; And every common bush afire with God; But only he who sees, takes off his shoes, The rest sit round it and pluck blackberries.]Elisabeth Barret Browning

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Dienstag, Juni 23, 2009

Ziele visualisieren

Cooler Tipp: Das Ziel, das man erreichen möchte, als Bild in den Geldbeutel tun. Das erinnert immer wieder daran und hält es vor Augen.

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Freitag, Juni 19, 2009

Genießen

Die meisten Menschen laufen so sehr dem Genuss nach, dass sie an ihm vorbei laufen. Kierkegaard, Søren
Also lieber gleich jetzt etwas genießen...ich gerade: Meinen Milchkaffee!

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Montag, Juni 15, 2009

Glücklich

Glücklich zu sein ist eines der besten Mittel, ein guter Mensch zu werden. Eugene O´Neill.

Allen Lesern wünsche ich heute einen glücklichen Tag, an dem ihr Euch als beschenkt erlebt und "einfach so" das Leben anderer Menschen bereichert!

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Sonntag, Juni 14, 2009

Schlank und rank

Eine Freundin hat mir gestern erzählt, dass sie meinen Ernährungstipp, Abends nur Gemüse und Eiweiß zu essen und auf Kohlenhydrate (Brot, Reis, Kartoffeln, Obst) zu verzichten, umgesetzt hat (Erklärung: der Körper verbrennt Fett erst dann, wenn er keine Kohlehydrate mehr zu verbrennen hat). Das hat dazu geführt, dass sie ganz locker abgenommen hat - und jetzt wieder in Kleidung passt, die sie seit 10 Jahren (!) nicht mehr tragen konnte. Wie schön! Ich freu mich mit ihr - und darüber, dass ich ihr Leben ein bisschen bereichern konnte...

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Montag, Juni 08, 2009

Mr. President - echt PUTZig


Während ich schreibe, arbeitet im Wohnzimmer Mr. President für mich - mein neuer Roboter-Staubsauger. Ich habe ihn nach einem amerikanischen Präsidenten benannt, der nach Aussagen seiner Frau auch im Haushalt hilft. Meinen "Mr. President" hab ich mir günstig bei Ebay ersteigert. Mit bürgerlichem Namen heißt er Roomba und wenn man ihn in die Mitte eines Raumes setzt und anschaltet, tastet er den Raum mit Sensoren ab und saugt ihn durch - 4 x. Das würde ich selbst nie machen. Und weil er so flach ist, kommt er sogar unter Sofas. Genial. Ich hab mir ausgerechnet, dass mir das gute Stück im Jahr ca. 25 Stunden Zeit (30 min pro Woche) spart - das waren mir die 80 Euro, die er teurer war als ein herkömmlicher Staubsauger allemal wert!

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Donnerstag, Juni 04, 2009

Zeit- und Selbstmanagement

Tipp für alle, die ihr Zeit- und Selbstmanagement verbessern möchten: ZEuS, ein Trainingsprogramm (2,5 Std, die man selbst einteilen kann)der Uni Heidelberg, an dem 300 Personen teilnehmen können (also am Besten bald anmelden)

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Montag, Juni 01, 2009

Gebraucht

Manchmal, wenn ich lese oder sehe, wie Gott manche Menschen offensichtlich gebraucht, um sein Reich auszubreiten, anderen Menschen Gutes zu tun und Menschen zu begegnen, dann regt sich bei mir Unsicherheit und schlechtes Gewissen (obwohl das seit dem Lesen und editieren von No more Blues - Glauben ohne Schuldgefühle) merklich abgenommen hat.
Vielleicht mache ich noch mal was "Großes" für Gott - gehe in ein Land wie Libanon und trage zur Versöhnung bei, gründe ein Waisenhaus oder, oder...
Das schlechte Gewissen hat sicher mit der christlichen (naja, so christlich ist sie nicht) Prägung zu tun, dass man ein guter Christ sei, wenn man etwas Großes für Gott tut.
Vielleicht liegt es auch daran, dass man die vielen kleinen Dinge, die Menschen gut tun, ihnen ein bisschen was von Gottes Liebe spürbar werden lassen, gering achtet. Im doppelten Sinne.
- Man nimmt sie kaum wahr
- Man wertet sie ab
Ich habe mir als "Gegenmassnahme" für Juni ein kleines Heft gebastelt, auf dessen Seiten ich täglich die Momente und Gegebenheiten notieren schreiben will, an denen mich Gott möglicherweise gebrauchen konnte, um ein klein wenig mehr Liebe und Wärme in die Welt zu bringen. Heute wird da stehen:
Einer dreiköpfigen Familie, die zu einem Familienfest nach Berlin kam und eine Unterkunft brauchte, zwei Tage und Nächte lang ein Zuhause geboten. Bei Fragen, die sie bewegten, mitgedacht und Anteil genommen und den einen oder anderen Rat gegeben. Vielleicht war das ein Geschenk Gottes an sie.

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Mittwoch, Mai 27, 2009

Bedingt zu empfehlen

Der erste Teil von "Sei nicht nett, sei echt" ist ziemlich klasse. Ich fand die Gedanken sehr hilfreich und gut. Der zweite Teil ist sehr langatmig, wird schwammig-philosophisch, gibt nicht mehr so viel her. Eine Freundin, die das Buch auch gelesen hat, empfand es aehnlich. Von daher kann ich es nur bedingt empfehlen (nur den ersten Teil). Ist mir wichtig, weil ich natuerlich nicht moechte, dass ihr - falls ihr euch auf meine Anregung hin - Buecher kauft, enttaeuscht seid. Meistens sind Buecher ja von Anfang bis Ende etwa gleich gut oder gleich schlecht...aber im Zweifelsfall koennt ihr warten, bis ich mit einem Buch durch bin und ein abschliessendes Urteil gebildet habe, dem ihr euch dann anschliessen koennt oder auch nicht.

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Sonntag, Mai 24, 2009

Richten und Hilflosigkeit

Ein Gedanke, der mich aus "Sei nicht nett, sei echt" bewegt ist (sinngemaess) folgender: Wenn ich Menschen verurteile, dann ernte ich als Frucht fuer mein Handeln das Gefuehl der Hilflosigkeit.
Das kann ich bestaetigen. Wann immer ich gedacht habe, dass irgend eine Person ein Idiot ist, schrecklich, furchtbar, hab ich mich hilflos und als Opfer gefuehlt.
Wenn es mir (selten genug) gelingt, mit meiner Achtsamkeit bei mir zu bleiben - ich fuehle mich gerade durch das Handeln dieser Person verwirrt, aengstlich, traurig, verletzt, dann bleibe ich Handlungsfaehig und kann mir - wo noetig Hilfe, Unterstuetzung, Trost selbst geben oder holen. [Das heisst nicht, dass ich gut finden muss, was der Mensch tut, ich kann durchaus sagen, dass ich ein bestimmtes Verhalten nicht fuer lebensfoerdernd halte...es heisst nur, dass ich nicht mehr glaube, dass der andere meine Gefuehle macht. Er loest vielleicht etwas aus...aber meine Gefuehle sind trotzdem immer noch meine!]
Das Phaenomen will ich noch weiter beobachten und lernen eigenen Schmerz nicht durch Anklagen anderer zu verdraengen.

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Mittwoch, Mai 13, 2009

Antipasti - Heldin

Heute war ich mit einem Freund bei einem herrlichen Italiener essen. Wunderbares Essen, sehr echte italienische Atmosphäre, und extrem leckeres Essen. Wir teilten uns einen großen Antipasti-Teller und schon als der Kellner ihn auf den Tisch stellte, fiel mein Blick auf die herrliche rote Paprika. Ich liebe gebratene rote Paprika. Mein Freund legte mir netterweise auf, gab mir einige der Leckereien und nahm SICH die rote Paprika.
Anders als sonst, wo ich über so eine "Lappalie" einfach hinweggesehen hätte, wagte ich diesmal zu sagen: "Du, ich hätte gerne die rote Paprika!" Es stellte sich heraus, dass er viel lieber gelbe mag - die hatte er natürlich aus Höflichkeit und Nettigkeit mir gegeben.
Abgesehen von dem guten Ausgang der Geschichte (eigentlich ein Kommunikations-Klassiker) war ich einfach nur glücklich darüber, dass ich einen Wunsch einfach gesagt habe. So schwer ist das gar nicht. Dennoch fühle ich mich jetzt wie eine Heldin!

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Dienstag, Mai 12, 2009

Entdeckunsgreisen

Mein Grafiker hat mir vor zwei Stunden, bevor ich zu Besorgungen wegging geskypt:
"Ich wünsche dir viel Freude auf deiner Entdeckungsreise."

Ich las es erst, als ich zurückkam, und antwortete:
Danke. Hatte ich.


Der Witz war, dass sein Text kein guter Wunsch für mich war, sondern sich auf einen Satz aus dem neuesten Impulsheft "Spurensuche" bezog, zu dem er eine Frage hatte. Als er merkte, dass ich das voll "falsch, aber irgendwie auch richtig verstanden hatte, schrieb er zurück:
"Ich habe bei dir wirklich den Eindruck, dass selbst kurze Ausflüge zum Bäcker Entdeckungsreisen für dich sind."

Ja, da hat er recht! Das Leben ist viel zu kurz, bunt und vielfältig, um Kleinigkeiten nicht zu genießen!

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Fitness - und Ernährung

In letzter Zeit habe ich mich - ausgelöst durch Alterszucker bei meiner Mutter und gesundheitliche Probleme meines Vaters - noch mal viel mit dem Thema gesunde Ernährung und Fitness auseinandergesetzt. Schließlich habe ich ihre Gene geerbt, wünsche mir, zu lernen, so für meinen Körper zu sorgen, dass er möglichst lange fit und ausdauernd bleibt.
Zwei Bücher haben mich besonders inspriert:
Schlank im Schlaf und Frohmedizin.
Die besten Tipps daraus habe ich auf Wunsch einer Freunden für sie zusammengefasst - und damit ihr auch was davon habt in einem Artikel in der Lesbar veröffentlicht.


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Rezension zu "No more Blues"


Der unermüdliche Günter Matthia (Woher hast du nur deine Energie?!) hat eine sehr persönliche und prägnante Rezension zu "No more Blues. Glauben ohne Schuldgefühle" geschrieben. Für mich ist dieses Quadro von Harald Sommerfeld das wohl wichtigste Quadro, was ich bisher gemacht habe. So viele Christen leiden unter unnötigen Schuldgefühlen. Harald schreibt dazu.

"Christen sagen, Christus habe »ihre Schuld auf sich genommen«. Warum gibt es dann kaum jemanden, der mehr unter Schuldgefühlen leidet, als gerade die Christen?
Alle diese Schuldgefühle haben eines gemeinsam: sie sind komplett überflüssig.

(1) Gott hat nichts davon, wenn wir uns schlecht und schuldig fühlen. Im Gegenteil.
Er vermisst seine Kinder, wenn sie sich selbst kasteien und schuldbewusst den Blickkontakt mit ihm vermeiden.
(2) Der »Nächste« hat nichts davon. Die Zeit, die du damit verbringst, die eigenen Gefühle wieder ins Gleichgewicht zu bringen, geht für fröhliche Begegnungen und konstruktive Beziehungen verloren.
(3) Der Betroffene hat nichts davon. Den Christen müsste ich erst noch treffen, der durch gute Vorsätze und Beschäftigung mit eigener Schuld ein »besserer Christ« geworden wäre. Das Leben aufgrund echten
oder eingebildeten Versagens mehr zu erleiden als zu genießen, ist kein Gewinn.

Wenn du einer dieser Betroffenen bist, habe ich eine gute Nachricht: Diese Schuldgefühle sind überflüssig und unberechtigt. Du kannst getrost auf sie verzichten. Doch halt! So einfach wird es nicht sein. Deshalb gibt es dieses Quadro zu der Thematik."


Obwohl ich mich selbst für einen relativ freien Menschen halte, habe ich beim Lektorieren und Lesen von dem, was Harald geschrieben hat, immer wieder tiefe Erleichterung gespürt: "Ja, so ist es. Gott nimmt mich an." Manches Kopfwissen um Gottes Liebe und Annahme ist tiefer ins Herz und ins Leben gerutscht. Das wünsche ich Euch auch!

Reinlesen (und bestellten - am besten gleich im 10er Pack zum Verschenken an andere von chronisch-schlechtem-Gewissen-geplagte Menschen) könnt ihr das gute Stück im Shop.

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Montag, Mai 11, 2009

Freude und Frieden

Seit Tagen geht mir ein Zitat durch den Kopf:

Frieden ist ruhende Freude. Freude ist tanzender Friede. - Autor unbekannt

Ich wünsche mir, zu lernen,
- immer mehr Dinge in Freuden und Frieden zu tun.
- Dinge nicht zu tun, die ich nicht in Freude oder Frieden tun kann
- Mich nicht zu verbiegen, es anderen recht zu machen - auf Kosten des Friedens und der Freude
- leidenschaftlich als Kerstin - Blume in meinen Farben zu blühen.

Jetzt mach ich erst mal Sport...mit zumindest etwas Freude!

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Mittwoch, Mai 06, 2009

Schnickschnack und Nützliches

Sich jeden Handgriff von technischen Geräten abnehmen zu lassen, auch Arbeiten, die manchmal fast meditativen Charakter haben, wie Küchenarbeit, halte ich für überflüssig - zumindest für mich. Was andere machen, ist ja ihre Sache. Was ich jedoch sehr mag, sind Dinge, die wirkliche Ersparnis bringen.
Gestern habe ich mir eine Haarbürste mit Wildschweinborsten gekauft, zum einen, weil ich gelesen habe, dass das nicht nur besser für die Haare ist als Kunststoffbürsten, die das Haar aufladen und strapazieren. Aber hauptsächlich, weil im gleichen Bericht stand, dass Naturborsten Staub und Fett weitaus besser aufsaugen als Kunststoff und Haarwäschen so bis zu 50% seltener nötig sind - bei gleichermaßen gepflegtem Haar. Aufs Leben gerechnet ist das eine immense Ersparnis an Haarwaschmittel und vor allem Zeit! Bin gespannt...
Das technische Gerät, auf das ich wirklich scharf bin, ist ein Roboter-Staubsauber, der sich selbständig durch Räume kämpft...nur unwesentlich teurer als ein normaler Staubsauger ist das ein kleiner Traum, den ich mir erfüllen will - um aufs Leben gerechnet wirklich viel Zeit zu sparen...
[Anmerkung: Zeit sparen ist natürlich wirklich Blödsinn. Zeit kann ich nicht sparaen. Man kann sie nur anders füllen - mit anderen Aktivitäten, die mir lieber sind als Haare waschen und Staub saugen.]

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Mittwoch, April 29, 2009

Orga-Jubel

Ein Buchgroßhändler schickt mir ca. 1 x pro Woche Bestellungen von Buchhändlern. Ich wiederum leite die an meinen Vertrieb weiter. Das ist nicht viel Arbeit, aber immer drei oder vier Minuten. 50 - 60 x im Jahr. Als jetzt gerade wieder eine eintraf, habe ich beschlossen, dass ich das direkt regeln will, rief dort an. Ergebnis: Sie hatten in ihrer Datenbank etwas vergessen einzugeben. Mit den zwei Minuten eben habe ich aufs Jahr gerechnet 200 Minuten oder mehr gespart... Die Zeit kann ich für andere Dinge nutzen. Und die Kunden erhalten ihre Sachen schneller. Ich freu mich!

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Montag, April 27, 2009

Das Wesen der Liebe

Viele, die ihr ganzes Leben auf die Liebe verwendeten, können uns weniger über sie sagen, als ein Kind, das gestern seinen Hund verloren hat. Thornton Wilder

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Wachstum

Gerade habe ich Tomaten - und Paprikapflanzen, die ich zum Geburtstag geschenkt bekommen habe, eingepflanzt...ich freu mich darüber und darauf, ihnen beim Wachstum zuzusehen! Und natürlich auf die Ernte!
Nachher gehe ich zu Aldi - und decke mich mit sehr guter Bio-Kosmetik ein, die es dort nur einmal im Jahr gibt - praktischerweise nach meinem Geburtstag, zu dem ich oft gute Kosmetik geschenkt bekomme. Meinen restlichen Jahresbedarf werde ich mir nachher besorgen - zu sehr fairen Preisen - zumindest für den Endverbraucher...

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Samstag, April 25, 2009

Ma hots Lewa so wie ma's macht

Peter Hoover, Autor von Feuertaufe, schrieb heute in einem Rundbrief:

Years ago a Christian brother went through a time of deep depression. "I think I might die today," he sadly told his young wife.
"All right then," she anwered him matter-of-factly. "You can come out to the barn with me and help me butcher chickens. If you're going to die you can do it out there as well as in the bedroom!"
Her husband went out and butchered chickens and got over it -- and lasted nearly another 75 years.

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Donnerstag, April 23, 2009

Suchen und Zeit

Ich habe vor kurzem gelesen, dass der durchschnittliche Büroangestellte 45 Minuten seines Arbeitstages mit Suchen von Unterlagen etc. verbringt. Und dass er auf seinem Schreibtisch unerledigte Arbeit in einem Umfang von 36 Stunden liegen hat.

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Sonntag, April 19, 2009

Treue

Auf der Zugfahrt zu meinen Eltern fahren normalerweise ICEs. Derzeit abe rnur ICs. Zur Entschädigung gab es eine kleine Tafel Schokolade und eine Karte auf der Stand: "DANKE FÜR IHRE TREUE.
Wir freuen uns, Ihnen bald wieder den ICE Comfort bieten zu können."
Mir hat das einen ganz neuen Aspekt des Wortes Treue aufgezeigt.
"Treue heißt (neben vielen anderen Dingen), zu etwas oder jemandem zu halten, selbst wenn er oder es gerade nicht in Bestform ist."

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Donnerstag, April 16, 2009

(Selbst)-Annahme und Veänderung

Ein Dialog
"Wie kann ich mich verändern?"
"Du bist du selbst, deshalb kannst du dich ebensowenig verändern, wie du deinen eigenen Füßen davonlaufen kannst."
"Gibt es also nichts, was ich tun kann?"
"Doch, du kannst dies begreifen und akzeptieren."
"Wie werde ich mich ändern, wenn ich mich selbst akzeptiere?"
"Wie willst du dich ändern, wenn du dich nicht akzeptierst? Was du nicht akzeptierst, änderst du nicht, du schaffst es nur, es zu unterdrücken."
Von Anthony de Mello

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Wachstum...und 7 habits


Vor Kurzem hab ich mein Schlafzimmer renoviert. Dazu war auch nötig, einen Schrank, in dem ich ältere Unterlagen gesammelt hatte, zu leeren. Ich fand eine Reihe von Mails und Aufzeichnungen aus dem Jahr 1999.
Es war interessant, mein "altes" Leben - noch vor der Gründung von Down to Earth - zu betrachten: Einige der Dinge, die mich damals bewegt haben, spielen jetzt in meinem Leben keine so große Rolle mehr. Bei anderen konnte ich sehen: Das, was für mich damals neu war, ist durch Einübung zu einem guten, natürlichen Bestandteil meines Lebens geworden.
Damals habe ich unter anderem die "7 habits" von Stephen Covey gelesen (gibt´s auch auf Deutsch): 7 Wege / Schlüssel für ein erfolgreiches Leben gelesen, von denen die meisten zu einem stabilen Bestandteil meines Verhaltensrepertoires geworden sind:
1. Proaktiv sein (Dinge selbst verantworten, gestalten und in die Hand nehmen.)
2. Sich auf das Ziel ausrichten, bevor man mit etwas beginnt
3. Die wichtigsten Dinge zuerst tun (Vergleich mit den großen und kleinen Steinen)
4. "Win-Win" denken (Wie können beide Parteien den größten Nutzen haben)
5. Versuche, mehr andere zu verstehen, als selbst verstanden zu werden.
6. Bilde Synergien
7. Schärfe die Säge (Erweitere deine Fähigkeiten, bilde dich weiter)

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Dienstag, April 14, 2009

Ich denke: Um bei Sinnen zu sein, sollte man achtsam bei seinen Sinnen zu sein.

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Montag, April 13, 2009

Bilder und Erwartungen

Vor einigen Wochen habe ich einer Frau davon erzählt, dass ich lange gebraucht habe, um einen Grafiker zu finden, mit dem ich gerne zusammen arbeite. Wir haben reflektiert, wie uns Vorstellungen helfen, Klarheit zu gewinne, uns aber oft auch hindern, den anderen zu sehen, weil unser Erwartungs-Bild den Blick auf den echten Menschen verstellt.
Sie gab mir den Tipp mal alle Vorstellungen, die ich davon habe, wie Jemand zu sein hat, aufzuschreiben.
Wie sollen Eltern sein?
Mütter?
Väter?
Geschwister?
Freunde?
Freundinnen?
Partner?
Mitarbeiter?
Kinder?
Leiter?
Postboten?
Verkäufer?
...

Es ist ok, Erwartungen zu haben, solange man sich bewusst ist, dass es eben eigene Erwartungen sind, die den eigenen Bedürfnissen entspringen. Sie sind kein absoluter Maßstab für "so ist es richtig".
In meinem Fall: Ja, ich erwarte von einem Grafiker, dass er gut arbeitet, aber daneben auch unkompliziert und freundlich ist, nach schlanken, effektiven Lösungen Ausschau hält und warm und herzlich mit mir umgeht, weil ICH entspannt arbeiten will und Akzeptanz mir wichtig ist.
Wenn Erwartungen erfüllt sind, ist alles in Ordnung. Wenn nicht, habe ich die Wahl:
- Meine Erwartungen zu hinterfragen: Was sagt diese Erwartung über mich? Was brauche ich?
- Meine Erwartungen zu revidieren: Auf welche Aspekte kann / will ich verzichten?
- Alternativen suchen: Kann ich das hinter der Erwartung stehende Bedürfnis vielleicht auch anders erfüllen?
- Trennen: Mich von der Person distanzieren und suchen, ob Jemanden finde, der meinen Erwartungen mehr entspricht.

Trennen und Weitersuchen geht natürlich nur bei Menschen, bei denen man die Option hat (z. B. Grafikern). Eltern, Kinder usw. kann man nicht tauschen...
Aber gerade in Beziehungen zu "nicht tauschbaren" Menschen, tut es gut, zu realisieren: Ah, das ist meine Erwartung, kein absoluter Maßstab. Was ich erwarte, sagt mehr über mich als über den anderen. Der andere muss gar nicht unbedingt so sein, wie ich es erwarte.
Die Bilder und Erwartungen, die wir haben, nehmen uns oft die Möglichkeit zur bereichernden Begegnung nehmen, weil die Bilder im Kopf und Erwartungen uns den Blick darauf verstellen, wie der andere wirklich ist.
Wenn das der Fall ist, ist klar, "dass eine Trennung unausweichlich wird: Entweder wir trennen uns von unseren Bildern oder - wir trennen uns." (Magnus Malm in: Gottes Helden sehen weiter)
Die anderen Optionen neben der Trennung sind noch:
- wir sind ewig unzufrieden und leiden
- wir weisen dem anderen die Schuld zu
- wir versuchen, ihn zu verändern
Alles keine angenehmen, begegnungsreichen Optionen...

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Sonntag, April 12, 2009

Gute Nachricht

Er lebt -
und mit ihm
lebe ich.
Die schönste
Erfahrung
aller Zeiten.

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Samstag, April 11, 2009

Grabbesuch

Maria Magdalena war die erste,
die den Auferstandenen traf.
Sie war zum Grab gegangangen,
um seinen Leichnam,
den Grund ihres tiefen Schmerzes,
einzubalsamieren...
festzuhalten
was noch festzuhalten war
bevor sie versinken würde
in bodenlosen Schmerz.

Ihn noch einmal zu sehen,
anzusehen,
wen sie verloren hatte...

Vielleicht
ist der Weg zum Grab
dorthin wo
der Schmerz begraben liegt
der schnellste Weg
Auferstehung zu erleben.

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Mittwoch, April 08, 2009

Wie viele Dinge braucht der Mensch

Eine Frage, die mich seit langem beschäftigt, ist, wie viele Dinge man zum Leben braucht. Ich versuche, "schlank" zu leben, nur die Dinge zu besitzen, die ich tatsächlich brauche, genieße und nutze. Immer wieder entdecke ich, dass sich irgendwie "Kram" angesammelt hat...ich verschenke vieles davon, schmeiße manches weg.
Gestern habe ich von der Hausverwaltung erfahren, dass der Dachboden unseres Hauses bald isoliert wird. Aus ökologischen Gründen ist die Maßnahme absolut zu begrüßen. Nur: anschließend wird er nicht mehr wie bisher als Lagerraum zur Verfügung stehen. Ich habe dort ca. 10 qm Sachen...vor allem Bücher meines Verlags, aber auch Büromaterial und einige andere Gegenstände gelagert. Ich darf mir also in den nächsten Wochen Gedanken darüber machen, wie ich all das, was bisher dort ist, loswerde oder woanders unterbringen kann. Herausfordernd!

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Montag, April 06, 2009

Zeit

In der Küche einer Freundin entdeckt:

Die Zeit, die ich mit dir teile ist Schmuggelgut aus dem Paradies, aus einem Land ohne Terminkalender und Uhren aus dem unerschöpflichen Vorrat der Ewigkeit. Für eine kurze Zeit drückt der Zöllner beide Augen zu.

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Samstag, April 04, 2009

Bedürfnisse

Heute bin ich auf einer Hochzeit eingeladen. Der Bräutigam war letztes Jahr zu einem Seminar von mir gegangen, weil ihn das Thema "Dein Leben in Balance" interessierte. Dort traf er dann die Braut. Von daher bin ich sozusagen an dem Zustandekommen der Hochzeit beteiligt. Trotzdem habe ich wenig Lust hinzugehen.
Zum einen liegt es daran, dass ich außer dem Brautpaar - soweit ich weiß - niemanden kenne. Eigentlich lerne ich gerne neue Leute kennen, aber nach 2 intensiven Seminarwochen mit sehr tiefen Begegnungen ist mein Bedarf nach neuen Menschen erst einmal gedeckt. Zum Anderen habe ich heute kein großes Bedürfnis nach "Programm". Ich habe mehr das Bedürfnis nach Freiheit und Entspannung: faul sein, trödeln, aufräumen, meinen Balkon und meine Wohnung frühjahrschön zu machen.
Klar, ich habe zugesagt, also werde ich auch gehen. Ich freue mich auch darauf, schöne Kleidung zu tragen und gutes Essen zu bekommen. So gut ich kann werde ich versuchen, auf meine Bedürfnisse zu achten und so gut ich kann für mich zu sorgen...vielleicht hin und wieder ein paar Minuten zum See gehen, einfach ins Wasser sehen...da sein, bevor ich mich dann wieder unter die Menschen mische.
[PS - Einen Tag später: Die Strategie hat ziemlich gut funktioniert...nach dem Kaffeetrinken bin ich für eine halbe Stunde runter an den Wannsee gegangen und hab am Steg gesessen, die Boote und einen wunderschönen Erpel mit blau-grünem Hals beobachtet...das hat sehr gut getan! So konnte ich den Rest der Feier und die Begegnungen genießen! Das leckere Essen ohnehin!]

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Donnerstag, April 02, 2009

Glück

Wenn Du glücklich sein willst, sei! Leo Tolstoi

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Mittwoch, März 18, 2009

Singen

Gott achtet mich wenn ich arbeite aber liebt mich wenn ich singe. - Rabindranath Tagore

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Samstag, März 14, 2009

Arbeit und Genießen

Die Leute in den Chefetagen denken mehr daran, ihren Job zu behalten, als ihn zu machen. Kogel, Fred


Lernen und Genießen sind das Geheimnis eines erfüllten Lebens. Lernen ohne Genießen verhärmt, Genießen ohne Lernen verblödet. Precht, Richard David

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Ästhetik

Ästhetik spielt für mich eine große Rolle...ich kann mich sehr darüber freuen, schöne Dinge zu sehen. Heute hilft mir ein Freund, die alte, ziemlich gebrauchte Toilette mit der neuen, die ich kürzlich bei Ebay für 3,09 Euro ersteigert habe, zu ersetzen. Die passt auch besser an die Wand ran und so gewinne ich neben Ästhetik sogar noch etwas mehr Platz in meinem kleinen Bad! Ich freu mich sehr!

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Focus


Marc van der Woude, einer meiner Freunde, hat auf seinem Blog kurz und knapp die drei Bereiche beschrieben, auf die er dieses Jahr seine Energien konzentrieren will. Mich hat das ziemlich herausgefordert, habe ich doch derzeit mehr den Eindruck, durch mein Leben zu stolpern als klar auf ein (oder drei)Ziel/e ausgerichtet zu sein. Manchmal sind solche "Trödelzeiten" auch gut und wichtig, aber auf Dauer ist Focus schon gut!

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Donnerstag, März 12, 2009

Volle Tage...

Meine Tage sind gerade wirklich voll...ich bin müde und gleichzeitig begeistert von all dem, was entsteht...O-Saft und Chiabatta und eine Lesestunde in einem Buchladen haben mir wieder neue Kraft gegeben, aber insgesamt merke ich wie Flüchtigkeitsfehler zunehmem: Biomüll in die Plastiktonne schmeißen ist mir diese Woche schon zwei Mal passiert...naja. Sonst passiert das nie.
Höre "Les Choristes" und werde noch eine halbe Stunde Mails beantworten...dann den Tag ruhig ausklingen lassen.

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Spazierengehen

«Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein!» Voltaire
Gerade stecke ich in einer der intensivsten Arbeitsphasen seit Monaten...es geht Schlag auf Schlag und vieles will erledigt werden. Ein Freund hat dafür gebetet, dass es für mich trotzdem wie ein Sparziergang ist. Ich fand es sehr herausfordernd, mir das überhaupt vorzustellen. Aber es ist wirklich ein bisschen so. Auch wenn die Zeit für richtig lange Entspannungsphasen fehlt, nehme mir trotzdem Zeit für kleinere und größere Highlights: Sport, Besuch der Fotoausstellung von Frans Lanting (nicht soo toll wie erwartet) mit einer Freundin, Zeit zum Lesen oder ein bisschen bummeln...usw. Aber ich freue mich auch schon darauf, wenn ich das Arbeitstempo wieder etwas reduzieren kann.

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Natürlich wachsen

Wow - wie cool. Günter, der kürzlich mein neuestes Impulsheft "Natürlich wachsen" lektoriert hat, hat auf seinem Blog gleich eine Rezension dazu geschrieben. Wie schön.

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Mittwoch, März 11, 2009

Verplant

Als ich im Januar den Buchhändlern ankündigte, ich würde im Frühjahr 10 neue Titel herausbringen, hab ich irgendwie nicht daran gedacht, dass das Buchhandelsfrühjahr nur bis März/Mitte April geht. Drei neue Titel pro Monat ist ECHT VIEL! Puh! Drei sind schon fertig, fünf weitere befinden sich in unterschiedlich weiten Stadien, zwei sind noch ziemlich im Rohbau. Derzeit bin ich ziemlich am Strampeln, das alles hinzubekommen....Va piano...
Für Herbst will ich es so planen, dass ich "nur" zwei neue Titel pro Monat mache. Das ist gut zu schaffen und dann bleibt noch Luft für Marketing und vor allem für Leben, Spielen, Kreativität....das ist mir wichtig.

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Dienstag, März 10, 2009

Va piano

Gestern habe ich in einem Coaching-Buch ein italienisches Sprichwort entdeckt:

Chi va piano, va lontano.

Wer langsam/achtsam geht, kommt weit.


Ich vermute, dass die Restaurant-Kette Vapiano ihren Namen daran entlehnt hat...zum Entschleunigen einlädt...sehr schön...da werde ich immer dran denken, wenn ich dort vorbei komme...und vielleicht auch ab und an im Laufe des Tages...va piano...

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Mittwoch, März 04, 2009

Trödeln

Nach dem Power-Tagen letzte Woche und einem gestrigen Power-Tag, an dem ich ein neues Quadro zum Thema "Anbetung Pur" lektoriert habe, genieße ich gerade einen Tag, an dem ich mir "Trödeln" erlaube: Keine großen Projekte, sondern lauter Kleinkram. Mails, Veränderungen auf meinen Homepages, daneben Tee und klassische Musik. Tut richtig gut!

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Veränderung

Gerade habe ich einen Artikel aus dem Jahr 2007 zum Thema "Erfolg" in die Lesbar gestellt, in dem ich beschreibe, wie ich vor Frust geweint habe, weil sich der Erfolg in der Firma trotz aller Bemühungen nicht einstellen wollte...ich staune, wie viel sich seit dem verändert hat. Der Verlag ist stabiler geworden, aber nicht nur der Verlag. Vor zwei Tagen ist mir ein Zettel in die Hände gefallen, auf dem ich notiert hatte, in welchen Bereichen meines Charakters und meiner Verhaltensweisen ich Veränderung erleben möchte. Ich bin erstaunt, wie viele innere Muster, die mir damals zu schaffen machten, heute kein Thema mehr sind - weil sie sich gelöst haben. Bin erstaunt und dankbar.
Veränderung braucht Entschlossenheit. Und Zeit!

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Donnerstag, Februar 12, 2009

Life not death


Vor kurzem las ich eine schöne Buchbeschreibung (sorry, Englisch), zu "Christianity beyond Belief" die sich zwar speziell an die amerikanische Christenheit wendet, aber die Tendenzen, den Glauben auf ein System von Wahrheiten zu reduzieren, die lediglich für wahr gehalten, aber nicht gelebt werden, gibt es hierzulande auch:

You´ve prayed the sinners´s prayer. You know that if you died tonight, you´ll go to heaven. But Todd hunter believes that Christianity is a life, not merely a secure death. Which means that eternal life ... begins on earth as soon as we become followers of Jesus.

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Mittwoch, Februar 11, 2009

1 rein, 2 raus - auch bei Dateien

Puh. Mein Computer zwingt mich gerade, einen meiner Praxistipps auch elektronisch umzusetzen. In Bezug auf Akten, Gegenstände, Utensilien, Klamotten und sonstigen Kram, habe ich es mir mittlerweile recht gut angewöhnt, der Regel 1 rein, 2 raus zu folgen: Immer wenn ich eine Sache ablege, schaue ich in der Abteilung gleich nach, ob ich zwei Sachen raustun und entsorgen kann. Das klappt sehr gut.
Meine beiden Bereiche von Inkonsequenz:
- Zeitschriftenstapel: a kommt vieles nur drauf, ohne das anderes wegkommt
- Dateien: Wenn ich eine Datei speichere, schaue ich fast nie nach, ob alte, nicht mehr benötigte Dateien weg können.
Für den Dateienmüll rächt sich mein Computer gerade. Einzelne Partitionen der Festplatte sind mittlerweile so voll, dass nicht mal mehr Defragementieren geht, weil nicht genügend freier Speicher da ist, um das Programm laufen zu lassen. So ein Müll...
Einige Ecken habe ich jetzt schnell mal massiv entsorgt, bei anderen brauche ich fachmännische Hilfe, um entscheiden zu können, welche Programme ich bedenkenlos löschen kann...
Und in Zukunft werde ich auch beim Computer darauf achten: 1 rein, 2 raus, damit alles schlank bleibt.

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Mittwoch, Februar 04, 2009

Antwerpen-Feeling in Berlin


Eigentlich wollte ich heute nach Antwerpen fahren, um vier Tage Zeit zum Denken, Beten, Schreiben und Reflektieren zu haben. Mit Hinkefuß macht das nicht wirklich viel Spass. Also bleibe ich hier. Gestern Abend habe ich darüber nach gedacht, was neben dem Tapetenwechsel und der spannenden Stadt die Antwerpen-Aufenthalte für mich immer zu so besonderen Zeiten macht.

In Antwerpen
... zelebriere ich die Kleinigkeiten des Lebens - Beispiel Duschen, Kaffee und Essen kochen wie Feste
...mache ich zwischen einzelnen Aktivitäten immer wieder längere, wohltuende Pausen
...habe ich Freude daran, schöne Dinge für meine Freunde zu kaufen oder zu gestalten
...lasse ich Texte intensiver auf mich wirken
...nehme ich mir Zeit, Musik zu hören
...nehme ich Dinge, mich und Gottes Reden achtsamer war
...ich nehme mir Zeit, Menschen und Dinge intensiv zu beobachten...
...kaufe ich mir Blumen und störe mich (fast) nicht daran, dass sie recht teuer sind
...achte ich mehr darauf, was jetzt im Moment passt
...rufe ich meine Emails nur sehr selten ab
...trödele ich mehr
Das macht die Zeiten in Antwerpen für mich immer zu etwas ganz besonderem - vieles, was in diesen Tagen entsteht oder mich bewegt, prägt mich über Wochen und Monate. Es sind ungemein wohltuende und fruchtbare Zeiten.
Einige der Antwerpen-Dinge tue ich auch in Berlin - ich habe jetzt aber beschlossen, gerade in den nächsten Tagen das Antwerpen-Feeling in besonderer Weise nach Berlin zu nehmen...genug geschrieben. Zeit für eine Pause!

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Samstag, Januar 31, 2009

Wenn Gott schweigt

Die Entscheidung, pro neuem Buch, das ich mir kaufe, wenigstens ein altes zu lesen, das bei mir noch ungelesen im Regal steht, erweist sich als ausgesprochen gut. Ich habe kürzlich "God on mute" (in etwa: Wenn Gott schweigt) hervorgekramt. Pete Greig, Leiter von 24-7 Prayer, einer internationalen Gebetsbewegung, die sich, wie er es formuliert, auf der Erde schneller ausgebreitet hat als Pepsi, kann begeistert Tausende von Geschichten davon erzählen, wie er Gottes Handeln als Antwort auf seine Gebete und die Gebete anderer erlebt hat. Aber er kennt auch die schmerzhafte Seite - erleben zu müssen, dass Gott auf seine tiefsten Gebete, seinen Schrei um Heilung für seine junge, krebskranke Frau nicht erhört...das Buch hat mich sehr berührt- ähnlich wie The Shack, das sich mit der Frage des Leides in Form einer Geschichte auseinandersetzt. Ich hab es gelesen, als ich im Zug auf der Rückfahr von Magdeburg war, wo ich auf dem Regionaltag der Baptistengemeinden Sachsen-Anhalts gesprochen habe. Mich hat das dort-sein sehr bewegt. Christen aus 18 Gemeinden, die ihren Glauben in ihrer Welt leben - ganz verschieden, aber mit viel Liebe und Ernsthaftigkeit. Ich hab über SWING. Dein Leben in Balancegesprochen...und bin immer selbst beschenkt, wenn ich spüre oder von Menschen höre, dass einzelne Gedanken für sie hilfreich waren.

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Donnerstag, Januar 29, 2009

Begegnung

In dieser Woche habe ich drei neue Impulshefte fertig bearbeitet und zum Grafiker bzw. zum zweiten Lektor geschickt
- Gebet für Politik
- Natürlich wachsen. (Reife)
- Geld.
Ich schreibe sehr gerne kreativ und aus dem Bauch heraus. Das intensive Überarbeiten ist für mich sehr anstrengend. Ich war heute Mittag richtig erschöpft. Dann hatte ich ein Coaching. Zwar nur am Telefon, nicht live. Aber jetzt, nach dem ich eine Stunde lang eine junge Frau in einem Entscheidungsprozess begleitet habe, fühle ich mich selbst wieder erfrischt und glücklich. Ich brauche intensive, inspirierende Begegnungen zum Leben wie andere Wasser oder Kaffee!

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Mittwoch, Januar 28, 2009

Geduld

Kein Sonnenstrahl geht verloren, aber das Grün, das er weckt, braucht Zeit zum Sprießen. Albert Schweitzer

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Dienstag, Januar 20, 2009

Alte Bücher gesucht

Heute erhielt ich eine Anfrage, ob ich alte christliche Bücher zu verschenken hätte. Habe ich gerade nicht, da ich meine Restbestände entweder verschenkt oder verkauft habe. Aber wenn Ihr etwas habt, was ihr gern einer sinnvolleren Verwendung zuführen möchtet, als es in Euren Regalen verstauben zu lassen, hier ist die Info einer Mitarbeiterin:

Es müssten nicht die allerneusten sein, und es darf auch ruhig mal ein Eselsohr darin vorkommen, die Bücher sollten allerdings noch zum Verleih zu gebrauchen sein. Geld könnten wir im Moment leider nicht dafür bezahlen, vielleicht gibt es ja Bücher die sowieso weggeworfen würden und bei uns würden sie noch zu einem guten Zweck erfüllen.


Brigitte Pätzold
Osningstr. 13
33790 Halle Westfalen

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Sonntag, Januar 18, 2009

Leichtigkeit

Was hast du diese Woche mit innerer Leichtigkeit getan? Nur so ´ne Frage....

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Donnerstag, Januar 15, 2009

Neuausrichtung

Umkehr ist etwas ganz anderes, als denselben Weg rückwärts zu gehen. Maria-Regina Bottermann-Broj

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Mittwoch, Januar 14, 2009

Entspannt arbeiten

Heute hab ich das mit der Leichtigkeit weiter geübt. Nicht ganz einfach, wenn 150 Mails im Posteingang auf Antwort warten...ich hab aber trotzdem immer wieder Pausen gemacht, die Tätigkeit gewechselt, wenn ich spürte: Jetzt wird es zu anstrengend, ich verliere die Leichtigkeit. Und bin troztdem (vielleicht sogar deswegen) gut voran gekommen.

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Dienstag, Januar 13, 2009

Die erträgliche Leichtigkeit des Seins

Eine Sache, bisher die einzige, die ich mir für 2009 vorgenommen habe, ist Dinge mit spielerischer Leichtigkeit zu tun. Vieles ist nur deshalb schwer, weil wir mit einer Haltung rangehen, mit der wir es uns schwer machen. Viele Leute denken, sie müssen arbeiten gehen. Das verstellt ihnen den Blick dafür, wie schön es ist, zu gestalten, etwas tun zu können, eine Familie oder sich selbst zu versorgen, andere in Projekten zu unterstützen.
Diese Leichtigkeit will ich mit in meinen Alltag nehmen. Heute hab ich dafür gebetet, dass mir das gelingt und stand nur kurz später vor der ersten Herausforderung. Gerade als ich anfangen wollte, zu arbeiten, bekam ich einen Anruf. Es war klar, dass es länger dauern und das, was ich tun "musste" verzögern würde. Ich hab ganz bewusst umgeschaltet, mich dafür entschieden, für den Menschen da zu sein, der mit mir sprechen wollte und nicht zu denken: "eigentlich müsste ich jetzt arbeiten". Es war ein wichtiges, bereicherndes Gespräch. Und jetzt mache ich mich an die Sachen, die ich ansonsten noch machen will.

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Die erträgliche Leichtigkeit des Seins


Marshall Rosenberg, der das Konzept der gewaltfreien Kommunikation entwickelt hat, erzählt in einem Buch davon, dass er sich vorgenommen hat, nur noch Dinge zu tun, die er mit spielerischer Leichtigkeit tun kann. "Never do anything that isn´t play."
Er erzählt in "Konflikte lösen..." (S. 41/42 leicht gekürzt) von seiner Erfahrung:
An dem Tag, als ich anfing, diese Liste [der Dinge, die ich nicht mit Leichtigkeit tue] zu machen, um zu überprüfen, warum ich Dinge tue, da wurde ich vor eine echte Herausforderung gestellt, und das um zwei Uhr Morgens: Ich hörte lautes Babygeschrei aus dem Nachbarzimmer. Was glauben Sie, was mein Inneres [...]gesagt hat: "Du musst das Baby füttern!" Also habe ich geseufzt und habe mich mit dieser negativen Energie aus dem Bett gequält. Dabei war ich doch gerade dabei, mir [...] beizubringen, nichts zu tun, was nicht leicht ist. Es war eine echte Herausforderung so mitten in der Nacht, aber ich war eisern und legte mich wieder ins Bett. Ah, das war gut! [...]
Ja, das Baby schrie immer noch, und ich sah die Schlagzeilen: "[...]Gestörter Psychologe lässt sein Kind verhungern...". Aber es hat nur zehn Sekunden gedauert, bis das "Du musst" aus meinem Kopf verschwunden war und ich mir das Kind nebenan vorgestellt habe, das noch nicht weiß, wie man sich Essen besorgt. [...]. Dann bin ich aufgesprungen, habe ihm die Flasche gegeben und habe es mit Freude getan....es war ganz selbstverständlich.

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Mittwoch, Januar 07, 2009

Destiny

Destiny is a place between divine grace and willful self effort. Arielle Ford [in einem Buchladen entdeckt, wo ein Buch mit dem Zitat auf dem Kaffeetisch lag.]

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Dienstag, Januar 06, 2009

Gewohnheiten

Gewohnheiten sind genial, wenn es um Abläufe geht, die man routiniert ausführt. Sie sind doof, wenn man in Begegnungen mit Menschen und Dingen alles durch die gewohnte Brille sieht, das Einzigartige nicht mehr wahrnimmt. An einem neuen Ort ist es leicht, alles mit enstaunenden und entdeckenden Augen zu sehen, die alles als neu wahrnehmen. Aber die Haltung möchte ich mir auch in mein "altes" Umfeld mitnehmen...Menschen und Dinge sehen und erleben, als hätte ich sie noch nie gesehen oder entdeckt...selbst Routine-Sachen wie z. B. Duschen, können einzigartig sein, wenn man sich dabei vorstellt: Das ist das erste Mal (zumindest an diesem Tag), dass ich mich dusche. So, jetzt raus in die Kälte und ins schöne, unbekannte New York! Werde über die Brooklyn Bridge nach Manhattan laufen!

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Montag, Januar 05, 2009

Erweiterung

Ein Gedanke aus der gestrigen Predigt hat mich besonders berührt. Timothy Keller erklärte, dass der Ausdruck "Ich will ihm eine Hilfe schaffen" sich eindeutig nicht auf Unterstützung in der Gartenarbeit bezieht. Eva war nicht die "Hilfsarbeiterin" für Adam, da der Auftrag, den Garten zu pflegen beiden gleichermaßen galt (ohne Hierarchie!).
Er fragte dann, auf welche Art und Weise Eva eine Hilfe für Adam war und gab die Antwort, die er für sich selbst gefunden hat: "Nach 34 Jahren Ehe, weiss man, praktisch ohne nachzudenken, was der andere in einer bestimmten Situation denken oder tun würde. Man hat also nicht mehr nur eine Handlungsoption zur Verfügung (die eigene), sondern zwei und kann entscheiden, welche besser ist. Das ist eine ungemeine Stärker und Hilfe im Leben."
Kürzlich hab ich ja geschrieben, dass Freiheit a dem Momentn beginnt, wo man wenigstens drei Handlungsoptionen hat (ein wichtiger Ansatz im Coaching). Dass Partnerschaft in dieser Hinsicht letztlich nicht einschränkt, sondern die eigenen Handlungsoptionen ungemein erweitert, ist ein faszinierender Gedanke. Ergänzen könnte man ihn noch damit, dass wenn man den Weg des Glaubens lange gegangen ist, man auch da ahnt, was Jesus in einer bestimmten Situation denken oder tun würde - damit hat man dann die drei Optionen.
Ich glaube junge Paare (nicht altermässig, sondern im Sinne von "kurze Zeit zusammen") kämpfen oft gegen die Überzeugungen und Haltungen des anderen an, weil sie denken, man müsste sich auf eine richtige Überzeugung und Vorgehensweise einigen. Manche entdecken im Lauf der Zeit, den Schatz der in der Vielfalt liegt. Ich will in meinen Begegnungen, egal ob in Partnerschaften oder Freundschaften, zu den "manchen" gehören.

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Freitag, Januar 02, 2009

Lauter erste Male

Die Zeitverschiebung und die kurze Neujahrsnacht habe ich mir aus den Knoc n hen geschlafen und fühle mich frisch und tatendurstig und freue mich aufs Brunchen. Der Himmel ist nicht mehr ganz so blitzeblau wie gestern, aber immer noch schön!
Dinge zum ersten Mal tun hat etwas ganz Besonderes. Man erlebt sie in einer ganz eigenen Intensität. Hier erlebe ich lauter erste Dinge...zum Einen, weil New York ganz neu und interessant ist und zum anderen, weil der Beginn des neuen Jahres lauter Möglichkeiten bietet, etwas zum ersten Mal in diesem Jahr zu erleben:
- die ersten Nudeln
- der erste Kräutertee
- die erste CD, die man hört
- die erste Email, die man schreibt
...
Das Leben ist voll von ersten Malen!!!

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Dienstag, Dezember 30, 2008

Tipp fürs neue Jahr


Es ist schade, wenn gute Gedanken, Ideen etc. verloren gehen - besser ist es, man hält sie fest...am Besten natürlich in "Mein Quadro" einem 15 x 15 cm großen, schmalen Notizheft mit viel Raum für
* Zitate
* Erlebnisse
* Telefonnummern
* Adressen
* Inspirierendes
* Buchauszüge
* Gedanken aus Zeiten der Stille
* Skizzen
* Träume
* Ideen
* Reiseberichte
* ...
Natürlich kannst du in das gute Stück reinblättern und sehen, ob es dich anspricht...Mir jedenfalls hat es extrem viel Spass gemacht, das gemeinsam mit meinem Grafiker zu gestalten - für mich eines der schönsten Projekte im letzten Jahr und ich hoffe, dass er dir / euch beim Benutzen ebenso viel Freude macht.

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Tipp zum Jahresende

Eine Freundin hat mich daran erinnert (danke, Rose), dass ich vor zwei Jahren - angelehnt an eine Methode aus dem Coaching - eine gute Idee für die Strukturierung der Jahresreflexion hatte. Sie hatte sich das damals aufgeschrieben - genial, wenn man solche Freunde hat, die gute Ideen behalten, die man selbst schon wieder vergessen hat.

Man kann reflektieren:

Was hat sich verändert:

* in der Umgebung
* in der Tätigkeit
* in den eigenen Fähigkeiten
* in den Werten
* in der Identität
* in der Spiritualität

Ergänzend kann man fragen:
- Was ist weg?
- Was kam dazu?

Das werde ich Morgen gleich machen...oder am Donnerstag irgendwo über den Wolken auf dem Weg nach New York!

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