Coaching Sternstunde
Gerade hatte ich mal wieder eine von diesen Coaching-Sternstunden. Zu Beginn eine Kundin, die gar nicht so genau benennen konnte, was sie eigentlich drückt und will. Am Ende eine, die glücklich strahlte, weil sie eine konkrete, umsetzbare, einfache Lösung für ein konkretes Problem gefunden hatte. Ich strahlte mit!
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Lebensweisheit und Grabinschrift

2006 war - wirtschaftlich - eines der schwierigsten Jahre meines Lebens. Das Einkommen reichte eigentlich nicht zum Leben, es war insgesamt ziemlich hart. Gestern ist mir beim Blick auf die Zahlen aufgefallen, dass es zwar vom finanziellen Ergebnis her mächtig mies war, aber dass ich in diesem miesen Jahr die Impulshefte entwickelt habe - einen der größten Schätze, der viele Menschen bereichert und mir emotional und wirtschaftlich gut tut.
Das hat mich an etwas erinnert, was ich im Coaching immer betone. Ich ermutige Menschen, sich nicht nur am aktuellen Zustand zu messen, weil der Ergebnis von x Faktoren ist, die sie z. T. gar nicht beeinflussen konnten (z. B. wie ihre Eltern mit ihnen umgingen usw.).
Ich ermutige sie vielmehr, auch auf das zu schauen, was sie selbst jetzt gerade entwickeln und das in die Bewertung einzubeziehen (auch wenn man manches erst hinterher erkennt).
- Welche Entscheidungen lernen sie treffen?
- Wo entwickeln sie Neues?
- Wo bauen sie jetzt gerade Stärke auf (die sich vielleicht später auswirkt)?
Ruth Bell Graham, die spritzige, lebenslustige Frau von Billy Graham, sah mal am Ende einer Straßen-Baustelle ein Schild, das darauf hinwies, dass die Bauarbeiten nun zu Ende sind und den Autofahrern für ihre Geduld dankte. Sie nahm das als Bild für ihr Leben. So lang wir leben, sind wir eine Baustelle. Lernen dazu. Es zählt nicht nur das aktuelle Ergebnis, sondern auch die Bereiche, an denen wir - und Gott mit uns - arbeiten. Das Leben und Entwickeln hört erst im Himmel auf. Ruth Bell Graham fand diesen Gedanken so wichtig, dass sie auf ihren Grabstein schreiben lies:
"End of construction - thank you for your patience"
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5 x Deutsche Bahn - DB
Meine gestrigen Erfahrungen mit der Deutschen Bahn und meine persönliche Bewertung (in Klammern).
1) Warum kann man die Strecke Berlin - Cottbus nicht online buchen? Nerv (6)
2) Die Mitarbeiterin am Schalter weist mich unaufgefordert darauf hin, dass es ein billigeres Ticket gibt, als das, um das ich bat. Ich spare 5 Euro und freue mich (1a).
3) Am Bahnhof Zoo erfahre ich, dass der Abfahrtsbahnhof des Zuges kurzfristig nach Lichtenberg verlegt wurde und ich mit der S-Bahn dorthin fahren solle. Ich habe 15 Minuten Puffer. Die reichen nicht. Als ich in Lichtenberg ankomme sehe ich den Zug nach Cottbus - abfahren! (6)
4) Ich frage sicherheitshalber mehrfach, ob die Rückfahrt regulär sein wird. Erhalte immer ein "Ja", alles in Ordnung als Auskunft. Erst im Zug (um 23.10 Uhr) erfahre ich, dass der Zug nicht regulär im Westen der Berlins halten wird, sondern nur im Osten und Nordosten. Die Aussicht, Nachts um 1.00 noch quer durch die Stadt zu fahren, begeistert mich nicht. (4-)
5) Der Zug hat einige Minuten Verspätung. Der Zugbegleiter, den ich nach Verbindungen in den Westen der Stadt gefragt hatte, ruft unaufgefordert die S-Bahn am einzigen möglichen Umsteigebahnhof an und bittet den Fahrer, auf mich zu warten. Das spart mir 30 Minuten warten in der Kälte bei Minus 10 Grad.(2+)
Ergebnis: Ich habe mal wieder verstanden: Die Bahn ist kein Konzern, sondern vor allem Menschen. Von denen manche klug, umsichtig, vorausschauend und initiativ handeln. Andere nicht. Die weniger umsichtigen Mitarbeiter zu fördern und zu mehr Eigenintiative bringen könnte, wäre eine spannende Aufgabe. Ich würde sie glatt coachen!
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Aufräumarbeiten
Am 1. Tag des Monats nehme ich mir immer in besonderer Weise Zeit, um Rückblick zu halten und den kommenden Monat zu planen. Jetzt bin ich noch ein paar Minuten im Büro, um einige wichtige, terminierte Dinge zu klären...dann fahre ich nach Potsdam, werde Zeit für Reflexion und Planung haben.
Was jetzt schon klar ist: Donnerstag geht mein Buch in den Druck und ich gestalte den Abschluss eines Coaching-Trainings, das ich in den letzten 8 Monaten an der TU Berlin (Technische Univeristät) einer Gruppe von Beratern gegeben habe.
Den Rest des Monats werde ich keine neuen Projekte starten, sondern mich vor allem Aufräumarbeiten widmen: Büro, Wohnung, Computer, Internet-Seiten...Winterzeit ist für mich die Zeit, wo Gedanken und Aktivitäten zur Ruhe kommen, aufgeräumt wird und Dinge wieder ihren Platz finden...bevor ein neues Jahr beginnt. Ich liebe das!
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Coaching
Ich genieße Coaching so sehr, weil ich dabei ganz unterschiedlichen Menschen begegne, die in ganz verschiedenen Lebenssituationen und Herausforderungen stehen. Ich erlebe das fast immer als Bereicherung, ein Denk- und Lösungsprozesse begleiten zu können.
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Kerstin pur
Der
ERF hat vor einigen Monaten eine Fernsehsendung mit mir (Interview übers Leben als Verlegerin, Frau, Single) publiziert, die jetzt ausgestrahlt wird. Sie haben die gleich nach meinem Blog benannt.
Die TV Fassung von Kerstin Pur wird über
ERF eins zu folgenden Zeiten ausgestrahlt
10.09.09 22:00
17.09.09 12:30
19.09.09 08:30
19.09.09 13:30
20.09.09 15:00
05.10.09 12:30
05.10.09 22:00
06.10.09 15:00
Man findet es auch in der
Videothek und kann es dort gleich ansehen.
Die Radiofassung wird über
ERF Radio gesendet zu folgenden Zeiten
14.09.09 21:30
15.09.09 03:00
15.09.09 11:15
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Die Kunst der richtigen Entscheidung
Weil es kaum ein Thema gibt, das im Coaching so oft vorkommt wie die Frage nach der richtigen Entscheidung, habe ich mir gerade das Buch
Die Kunst der richtigen Entscheidung gekauft, nachdem ich es mir bisher nur ausgeliehen hatte.
Das Buch enthält klassische Entscheidungsmethoden wie SWOT - Analyse, Brainstorming, Entscheidungsmatrix (eine Strategie die einzelnen Aspekte einer Entscheidung zu berücksichtigen), somatische Marker (Normaldeutsch: Bauchgefühl erspüren), aber auch einige Methoden, die ich noch nicht so gut kenne und aktiv lernen will. Und einige, die ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht anwenden werde, auch wenn andere sie zur Entscheidungsfindung nutzen, weil sie mir zu willkürlich oder esoterisch erscheinen. Aber - abgesehen von diesen Methoden ist es insgesamt ein gutes, hilfreiches Arbeitsbuch, auf das ich mich freue.
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Coaching...
Ich bin immer erstaunt darüber, wie gut mir
Coaching tut. Heute war ich den ganzen Tag lang ziemlich schlapp und matt. Jetzt habe ich - ausnahmsweise Abends - eine Frau 90 Minuten gecoacht...und bin wieder frisch und fit wie ein Turnschuh. Ich hoffe mal, dass meinen Kunden das Coaching genauso gut tut wie mir.
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Coaching - Buchtipp
Ich will - ab Herbst - selbst ein Quadro zum Thema Coaching schreiben - kurz und knapp das Wesentlichste. Bis ich so weit bin empfehle ich Euch das Buch Coaching - erfrischend einfach von Peter Szabo und Daniel Meier - zwei Pionieren des lösungsorientierten Coachings im deutschsprachigen Raum. Das Buch ist kurz, prägnant, knapp und ausgesprochen hilfreich. Ich habe es einmal gelesen und werde es wahrscheinlich noch ein halbes Dutzend mal wieder lesen....weil es so inspirierend und stärkend ist. Und kurz und knapp alles Wesentliche darstellt, was man als Coach wissen sollte (und manchmal wieder vergisst).
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Ein Schritt weiter
Heute habe ich zum ersten Mal ein Team supervidiert. 7 Leute, die selbst als Coaches und Berater arbeiten. Es war spannend, interessant und gut. Und intensiv. 4,5 intensivst gefüllte Stunden mit einer Mischung aus Reflexion, Training (neue Methoden) und üben...
Ich bin ziemlich stolz auf alles, was die Teammitglieder sich vom letzten Training gemerkt hatten und in ihrer Beratungspraxis umsetzten.
Und müüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüde...
Labels: Coaching, Erlebnisse
Unterwegs


Die Tage unterwegs waren voll und gut:
- Treffen mit einem Bekannten / Freund, um gemeinsam eine neue Quadro-Serie zu planen
- zwei Aufzeichnungen von Sendungen (1 x Radio, 1 x Fernsehen) beim christlichen Privatsender
EFF- zwei Treffen mit alten Freunden, die ich seit 25 bzw. 15 Jahren kenne
- ein Seminar zum Thema Gebet
- eine Sitzung, bei der ich Buchhandelsvertreter über meine geplanten Neuerscheinungen informiert habe.
Besonders bewegt hat mich das Seminar. Ich habe keinen fertigen Vortrag mitgenommen, sondern zu Beginn gefragt:
"Welche Eurer Fragen zum Thema Gebet müsste ich in den nächsten zwei Stunden beantworten, damit es sich für Euch gelohnt hat, hierher zu kommen?"
Die Fragen waren spannend:
- Wie gehe ich mit nicht erhörten Gebeten um?
- Welche Rolle spielt das Fasten?
- Welche Rolle spielt der Glaube beim Beten?
- Wie betet man im Freien?
- Wie kann ich Menschen, die selbst nicht glauben, Gebet anbieten?
So gut ich konnte habe ich, z. T. mit Unterstützung der Teilnehmer die Fragen beantwortet. Es war für mich ein reicher Abend, bei dem mir selbst auch Aspekte deutlich und wichtig wurden, die ich selbst bisher nicht so gesehen hatte.
Fasten hat - so weit ich das erkenne - nicht den Zweck, Gott durch fromme Leistung zur Erhörung meiner Gebete zu drängen. Es trägt vielmehr dazu bei, dass ich (wenn erst mal die erste Hungerphase überstanden ist) IHN besser höre. Und wenn ich sensibler für ihn bin, der Kontakt inniger und näher ist, dann ist es meistens auch leichter, so zu bitten, dass man erhört wird. Zumindest bei Menschen ist das so...wenn ich jemandem mein Herz geöffnet und gezeigt habe, in innigen und nahen Kontakt bin, ist es leichter zu bitten...und die Chancen, gehört zu werden, sind weit größer.
Ich bin bereichert und beschenkt von dem Abend weitergefahren...

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Jetzt mit einem Tag Abstand merke ich, wie anstrengend das Coaching-Training war, obwohl es sehr gut gelaufen ist. Aber es hat sich voll gelohnt - auch für mich. Weil die Gruppe eine ungerade Teilnehmerzahl hatte, habe ich bei manchen Übungen selbst mitgemacht. Als eine Teilnehmerin mich - sehr gut - gecoacht hat, habe ich selbst ein paar Aha-Erlebnisse gehabt und zu einer Frage, die mich beschäftigt, einige gute Lösungen entdeckt. Sehr effektiv!!!
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Sonnenbrand und Lebensfreude
Dienstag und Mittwoch war ich im Havelland und habe dort eine Gruppe von Beratern der Technischen Universität Berlin im systemischen Coaching trainiert. Ich habe mir einen unabsichtlich einen Sonnenbrand mitgebracht, weil wir viel draußen am Wasser waren und ich die Intensität der Sonnenstrahlen unterschätzt habe. Aber daneben auch die Erkenntnis, dass ich nicht nur selbst (recht) gut coachen kann, sondern mittlerweile auch in der Lage bin, meine Fähigkeiten an andere weiterzugeben. Richtig schön!
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Coaching-Seminar
Gerade habe ich das Manuskript (44 Seiten!) für mein Seminar "Coachingtools für Einzelcoaching", das ich Ende März halten werde, fertiggestellt. Ich habe so intensiv und konzentriert gearbeitet, dass ich hinterher ganz naßgeschwitzt war - zum Glück gibt es Duschen. Manchmal macht es mir richtig Spaß, so zu powern, auch und vielleicht auch weil das zum Glück kein Dauerzustand ist.
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Coaches coachen beibringen
Ich habe gerade ein sehr spannendes Vorgespräch mit einer Gruppe von Wissenschaftlern gehabt, die hier an der Uni Existenzgründer coachen sollen. ALLE von ihnen haben keinerlei Coaching-Ausbildung oder Coaching-Vorerfahrung. Mein Job: Ihnen in einem zweitägigen Workshop die Basics des Coaching beibringen, so dass sie schon mal eine Grundlage haben, mit der sie arbeiten können. Ich bin gespannt!!!
Labels: Coaching
Ich bin...Coach
Seit gestern bin ich ganz offiziell Coach und Supervisiorin oder genauer gesagt fertig ausgebildete systemisch-lösungsorientierte Supervisorin und Coach. Klingt beeindruckend, oder?
Der Titel ist cool. Aber wichtiger ist, dass ich spüre: "Ja, das bin ich jetzt!" Wir haben gestern noch eine Abschluss-Reflexion gemacht, wo wir noch einmal einen Blick auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft geworfen haben. Als ich in der Gegenwart stand und spürte: Ja, ich bin Coach, ich habe das Handwerkszeug gelernt, ich kann es (meistens) gut." war das für mich ein sehr schönes, rundes Gefühl.
Und ja: natürlich freue ich mich auf weiter lernen, neue Erfahrungen - und viele interessante Coaching-Gespräche und Prozesse.
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Begegnung
In dieser Woche habe ich drei neue Impulshefte fertig bearbeitet und zum Grafiker bzw. zum zweiten Lektor geschickt
- Gebet für Politik
- Natürlich wachsen. (Reife)
- Geld.
Ich schreibe sehr gerne kreativ und aus dem Bauch heraus. Das intensive Überarbeiten ist für mich sehr anstrengend. Ich war heute Mittag richtig erschöpft. Dann hatte ich ein Coaching. Zwar nur am Telefon, nicht live. Aber jetzt, nach dem ich eine Stunde lang eine junge Frau in einem Entscheidungsprozess begleitet habe, fühle ich mich selbst wieder erfrischt und glücklich. Ich brauche intensive, inspirierende Begegnungen zum Leben wie andere Wasser oder Kaffee!
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Can we...?


Gerade räume ich - so wie die Kraft es zulässt - Weihnachtsgeschenke und Weihnachtskarten auf. Und revanchiere mich für erhaltene Rundbriefe mit meinem persönlichen Jahresrückblick - frei nach dem Motto: Auge um Auge, Zahn um Zahn, Rundbrief um Rundbrief.
Die originellste und frechste Weihnachtskarte kam mal wieder vom
isiberlin meinem Ausbildungsinstitut für Coaching und Supervision.
Der Text (falls der auf dem Foto nicht erkennbar sein sollte):
Karten außen: Können wir noch...? An den Weihnachtsmann glauben.
Karte innen: Ein hüpfender Weihnachtsmann mit gewisser Ähnlichkeit zu Obama mit einem Schild "Yes, we can."
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Tipp zum Jahresende
Eine Freundin hat mich daran erinnert (danke, Rose), dass ich vor zwei Jahren - angelehnt an eine Methode aus dem Coaching - eine gute Idee für die Strukturierung der Jahresreflexion hatte. Sie hatte sich das damals aufgeschrieben - genial, wenn man solche Freunde hat, die gute Ideen behalten, die man selbst schon wieder vergessen hat.
Man kann reflektieren:
Was hat sich verändert:
* in der Umgebung
* in der Tätigkeit
* in den eigenen Fähigkeiten
* in den Werten
* in der Identität
* in der Spiritualität
Ergänzend kann man fragen:
- Was ist weg?
- Was kam dazu?
Das werde ich Morgen gleich machen...oder am Donnerstag irgendwo über den Wolken auf dem Weg nach New York!
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Gute Fragen für 2009
Gerade habe ich meinen Kunden-Newsletter geschrieben. Und weil mir eine Frau gleich antwortete, dass Sie die Impulse so gut fand, stelle ich einen Auszug hier rein:
"Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten. - Autor unbekannt
Liebe Freunde,
viele Menschen fragen sich in diesen Tagen, was das neue Jahr wohl bringen wird. Ich habe mir abgewöhnt, mir diese Frage zu stellen - aus dem einfachen Grund, dass ich sie nicht beantworten kann. Egal wie intensiv ich nachdenke - ich werde keine sichere Antwort auf diese Frage finden. Die Antwort kann nur das Leben geben - ich weiß es hinterher. Am 31. 12. 2009 kann ich dann sagen, was das Jahr gebracht hat.
Es gibt aber Fragen, über die es sich lohnt nachzudenken. Zum Beispiel die Frage: Wie will ich dieses Jahr - mit Gottes Hilfe - gestalten? Welche Dinge möchte ich lernen? Wo will ich mich weiterentwickeln? Welchen Erfahrungen und Begegnungen möchte ich in diesem Jahr unbedingt Raum geben? Was möchte ich produzieren, bewegen und verändern? Diese Fragen kann ich beantworten und je klarer die Antwort ausfällt, umso kraftvoller kann ich das vor mir liegende gestalten. Ich möchte Euch zum Jahreswechsel Mut machen, auf "Wahrsager-Fragen" ("Was wird werden?") zu verzichten und Euch statt dessen "Gestaltungs-Fragen" wie die oben genannten zu stellen."
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2008 - Mein Jahr in Zahlen - Down to Earth
Das Jahresende ist eine gute Zeit, um Rückblick zu halten. Ich mache das unter anderem indem ich mir die Zahlen ansehe - die inneren Themen kommen dann später.
Das Jahr bei
Down to Earth1 Neuauflage - CD Rom
Gut gesagt1 neuer Mitarbeiter (ein alter weniger)
2 internationale Lizenzverträge für Impulshefte abgeschlossen(Japan + Holland)
2 neue Online-Partner (E-books und
Klick Germany)
5 neue Autoren gewonnen, die für Down to Earth schreiben
13 Vorträge / Seminare überall in Deutschland
16 neue Bücher / Impulshefte / Quadros von denen ich 14 selbst geschrieben habe (puh!)
18 Artikel von mir, die in Zeitschriften veröffentlicht wurden (manche doppelt)
24 Rezensionen über Down to Earth Produkte in Online- und Printmagazinen (das könnten noch mehr werden)
?? einige Dutzend Coachingstunden, wo ich Menschen bei Ihren Prozessen begleitet habe.
Kurz: Ein intensives und erfolgreiches Jahr mit etwas besseren Umsatzzahlen als letztes Jahr und vor allem vielen guten Begegnungen. Ich denke, dass wir das Leben von Menschen sicher auf die eine oder andere Art bereichern konnten.
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Coaching Tipp: Erste Hilfe bei Panikstimmung
Jeder kennt Situationen, wo alles über einem zusammenbricht. Je nach Persönlichkeit wird dann das eingeübte Panikmuster aktiviert: Angst, Ausrasten, Verzweiflung, Depression, massiver Druck, totale Hektik, absolute Hilflosigkeit usw. Mein Supervisor hat mir heute eine Möglichkeit zur "ersten Hilfe" bei emotionalen Abstürzen erklärt.
Die Methode stammt aus der Traumatherapie und wurde für Leute entwickelt, die Schlimmes erlebt haben, wenn ein "Flashback" sie einholt und sie in Panik zu geraten drohen, weil irgend etwas sie an die erlebte Situation erinnert. Sie hilft aber auch bei den ganz normalen Alltagsneurosen, die jeder von uns mal hat.
Der Hintergrund für den Ansatz ist der Gedanke, dass man, wenn man im emotionalen Absturz ist, sich gedanklich entweder in der Vergangenheit befindet. Dann erinnert man sich an das erinnert, was man Schreckliches erlebt hat. Oder man ist gedanklich in der Zukunft und in Gedanken total bei dem ist, was man fürchtet. Um aus den Gefühlen, die das Wandern in der Vergangenheit / Zukunft auslöst, auszusteigen, muss man sich wieder in den schmalen Grat der Gegenwart begeben, indem man sich mit allen Sinnen auf das konzentriert, was jetzt ist.
Erste Hilfe Programm, um bei Panik wieder in der Gegenwart anzukommen - Kurzform:Bennenne 5 Dinge, die du siehst.
Bennenne 5 Dinge, die du hörst.
Bennenne 5 Dinge, die du spürst.
Dann: Bennenne 4 Dinge, die du siehst, 4 Dinge, die du hörst, 4 Dinge, die du spürst.
Dann 3.
Dann 2
Dann 1.
Dann sollte sich die akute Panik erst mal ein Stück weit gelöst haben.
Und später kann man sich vielleicht Gedanken machen, die Ursachen weiter anzugehen. Aber alles zu seiner Zeit.
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Coaching - Tipp: Der Beginn der Freiheit
Kürzlich habe ich bei einer Coaching-Weiterbildung einen interessanten Satz gehört, den ich sehr hilfreich finde:
Freiheit beginnt da, wo ich drei Optionen habe.
Habe ich nur eine, werde ich rigide.
Habe ich zwei, stehe ich im Konflikt.
Habe ich drei, beginnt die Freiheit.
Ich finde den Gedanken sehr hilfreich und will mir angewöhnen, bei Situationen, die ich als krisenhaft empfinde, zu überlegen: Welche (mindestens) drei Möglichkeiten habe ich? Drei fallen mir eigentlich immer ein.
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Interessanter Gedanke
Heute haben wir in der Intervisionsgruppe, die zu meiner Coaching-Ausbildung gehört über den Umgang mit Akquise, Angebote und Absagen gesprochen. Jens sagte, dass er sich bei der letzten Absage an einen Satz einer Person erinnert hat, die ihm sagte:
"Mit jedem
Nein rückt man dem
Ja ein Stück näher."
Eine sehr interessante und befreiende Betrachtungsweise...
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Freude über Wachstumsschritte
Ich freue mich gerade sehr. 2008 habe ich bisher 16 neue Titel (12 Impulshefte, 4 Quadros) produziert, von denen ich die meisten (14)selbst geschrieben habe. Straffes Programm!
2009 wird das anders. Das ist nicht nur Wunschdenken, sondern konkret begründet. Allein fürs Frühjahrsprogramm habe ich bereits Zusagen und erste, sehr gute Textproben von vier frischen, unverbrauchte Autoren, die gut und kompetent schreiben und bereits an Impulsheften und Quadros fürs arbeiten:
Haso,
Oliver Mack, Damaris Graf und
Henning Rietz. Von
Thorsten Huith, Nr. 5, erhalte ich Montag einen Probetext und entscheide dann endgültig, , ob wir ein Impulsheft zum Thema "Kreativität" zusammen machen werden. Und für´s Herbstprogramm gibt es auch schon Gespräche mit potentiellen Autoren.
Ich freue mich, weil es für mich nicht Entlastung darstellt: Lekotorien kostet zwar auch Zeit und Energie, aber meist weniger als Konzeption und Schreiben. Es heißt, dass die Last der Produktion nicht mehr überwiegend auf meinen Schultern liegt. Aber es freut mich auch, weil es einen Wachtumssprung markiert. Neue Autoren werden - in gewohnter Down to Earth Qualität (darauf werde ich achten!) - über Themen schreiben, in denen ich nicht kompetent bin und so Erweiterung bringen - auch in neue Leserkreise. Ich kann mich als Autorin auf die Themen stürzen, die mir am meisten liegen und Freude machen und mich auf andere Bereiche konzentrieren.
Im Verlag heißt das vor allem strategische Entwicklung und Marketing / Akquise. Ansonsten Weiterentwicklung des Coachingbereichs, der gut wächst und mir viel Freude macht. Ich freu mich über die Entwicklung und am Leben!
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Telefoncoaching
Gerade bin ich ganz beglückt von einem Coachinggespräch, das ich am Telefon geführt habe. Nicht nur, weil das Ergebnis gut war und meine Gesprächspartnerin mir hinterher gesagt hat, wie sehr ihr das weitergeholfen hat. Sondern vor allem, weil es einfach nur schön ist, Menschen ins Leben begleiten zu können, ihnen zu helfen, lebenshemmende Blockaden wegzuräumen und sich dem Leben mehr zu öffnen. Ich bin einfach nur dankbar dafür, dass ich dabei sein und das begleiten und unterstützen kann.
Labels: Coaching
Coaching und Seelsorge
Ich werde häufig gefragt, was denn der Unterschied zwischen Seelsorge und Coaching ist. Ein
(englischer) Artikel erklärt das ganz gut.
Labels: Coaching
Jahreszeiten
Die superintensive Produktionsphase nähert sich langsam ihrem Ende. Das Impulsheft
Wohlfühlen ist bei der Druckerei und das Impulshefte
Kommunikation nähert sich der Fertigstellung. Damit habe ich seit Mai 6 Impulshefte und 4 Quadros gemacht. Puh!
Jetzt ist ne andere Zeit dran. Viele Vorträge, Seminare, Meetings und Coachings. Gerade hatte ich ein ganz tolles Coaching. Es war 45 Min lang nicht wirklich klar, wie wir zu einer Lösung finden können, in den letzten 10 Min wurde die Lösung dann - für mich überraschend - sichtbar. Sie kam als wir einen Perspektivenwechsel vornahmen. Ich bat den Kunden, sich hinter den Stuhl zu stellen, in dem er gerade saß und sich zu überlegen, was er sich selbst raten würde. Es hat mich total begeistert. Und amüsiert, dass der Kunde, den ich schon öfter beraten habe, meinte: könnte ich nicht noch eine andere Position einnehmen, mal sehen, ob dann noch was kommt. Also bat ich ihn, sich vorzustellen, er sei Berater des Beraters, dem er noch Tipps für sich geben würde. Auch das war erstaunlich gut. "Das war jetzt noch wichtig." meinte er. Faszinierend, was passiert, wenn man Menschen begleitet. Ich bin soooo gerne Coach!
Labels: Coaching, Verlag
Zu Hause
Lächeln ist wie ein Fenster, durch das man sieht, ob das Herz zu Hause ist. Russisches Sprichwort
Nach sechs intensiven Weiterbildungstagen auf Rügen im traumhaft schönen
Haus Viktoria im ruhigen Seebad Sellin bin ich jetzt froh, wieder hier zu sein. Das Thema der Weiterbildung war Selbsterfahrung und Selbstreflexion. Wir haben uns intensiv mit unseren Herkunftsfamilien, unserer Geschichte und unseren Stärken und Schwächen auseinandergesetzt. Es war sehr bewegend, die Lebensgeschichten und Familiengeschichten der anderen zu hören und auch selbst an der einen oder anderen Stelle zu erkennen: Das hat mich zu dem gemacht, wer und wie ich bin. Es erklärt einiges, gleichzeitig eröffnet es neue Freiheiten. Wenn ich erkenne, dass ich dieses oder jenes von meinen Eltern übernommen habe, kann ich damit umgehen. Ich kann es wertschätzen oder alternative Sicht- und Lebensweisen entwickeln.
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Power und Reflexion

Die letzte Woche stand ganz im Zeichen der
Quadros. Mit meinem Grafiker habe ich drei der neuen Quadro-Hefte gestaltet und so weit fertig gemacht, dass sie nächste Woche in den Druck gehen können. Ich freu mich sehr. Es ist ein ganz neuartiges Produkt - Impulsheft für einen Monat - und ich bin gespannt, wie die Quadros bei den Leuten ankommen werden. Das vierte ist noch in der Mache, aber ich hoffe, dass wir alle noch im September fertig bekommen.
Nach so viel "Power" ist jetzt Reflexion dran. Morgen fahre ich für eine Woche nach Rügen, wo wir im Rahmen der Coaching-Ausbildung eine Intensivwoche zum Thema "Selbstreflexion und Selbstcoaching" haben. Ich bin sehr gespannt, was ich da an neuem über mich und für meine Coachingarbeit lernen werde. Ich reflektiere ohnehin recht viel, aber bin offen dafür, neues zu lernen. Da es in Rügen von Internet-Cafés nicht so wimmelt, wird es vermutlich eine Woche Funktstille geben.
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Altersunterschied
Heute habe ich den Tag mit zwei sehr altersunterschiedlichen Damen verbracht. Am Morgen gab ich einer Frau, die sich als der Nachkriegsgeneration zugehörig beschreibt, ein Coaching, das - so denke ich - ihr half, eigenen Gefühlen auf die Spur und einer Lösung näher zu kommen.
Den Rest des Tages habe ich mich dann um die drei Monate alte Anna gekümmert, damit ihre Mutter den schwer kranken Vater in der Berliner Charité Klinik besuchen konnte. Zwischen den zwei "Damen" lagen wohl um die 60 Jahre. Es waren zwei ganz unterschiedliche Begegnungen und doch waren die Bedürfnisse der beiden ähnlich: Aufmerksamkeit, achtsame Zuwendung, Hinspüren, was jetzt gut sein könnte. Ich hab´s mit beiden genossen.
Jetzt werde ich mich um die "Dame" kümmern, die in meiner Haut steckt und die die gleiche Bedürfnisse hat. Ich glaube ich werde ihr erst mal was zu essen und zu trinken geben.
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Cool
Vor Kurzem habe ich von einer Frau einen Brief bekommen. Sie bat mich um Rat, wie sie mit massiven, ungestillten Sehnsüchten umgehen kann. Ich schrieb ihr, dass ich die Frage nicht beantworten kann, weil jeder Mensch individuell ist und ich ja nicht aus der Ferne raten kann, was ihr hilft und ich neben dem, was ich ohnehin tue auch nicht die Kapazitäten für viele Briefkontakte habe.
Ich erwähnte jedoch, dass hoher Zuckerkonsum und wenig Bewegung häufig dazu beitragen, dass der Körper und die Seele aus dem Gleichgewicht kommen und der abgesunkene Zuckerspiegel "Sehnsucht" produziert. Volltreffer! Sie schrieb mir heute, dass diese Anmerkung ihr unheimlich geholfen habe, da sie sich seit drei Jahren unregelmäßig und zu wenig isst und sich fast nur noch von Schokolade, Kuchen etc. ernährt. Jetzt will sie das in Ordnung bringen. Cool.
Labels: Coaching
Mentoring
Im
Mentoring-Net habe ich mich jetzt als Mentorin registriert. Ich bin gespannt, was das an neuen Kontakten bringt. Tipp für alle, die Mentoren suchen: Es gibt Mentoren in allen Ecken Deutschlands.
Labels: Coaching, Tipps
In der Sonne sitzen und Geld verdienen
In der Sonne sitzen und dabei Geld verdienen - wer träumt nicht davon. Den Traum habe ich gerade ein bisschen erlebt. Ok, die genaue Kombination war:
- in der Sonne auf dem Balkon sitzen
- mit dem Telefonhörer am Ohr (es wird Zeit für ein Headset!)ein intensives Coachinggespräch zum Thema Beruf / Berufung / Lebensentwicklung führen.
- Dabei Geld verdienen.
Die Mischung ist genial. Und das tolle an guten Coachinggesprächen ist, dass der Kunde arbeiten muss. Er oder sie "muss" nachdenken, vorhandene Lösungsansätze ausbauen, neue Perspektiven entwickeln. Immer dann, wenn Jemand in einem Coachinggespräch zu mir sagt: "Das ist aber eine schwere Frage" (in dem Gespräch gerade eben etwa 4 - 5 x), dann weiß ich: Wenn er / sie die Antwort auf die Frage findet, dann ist ein wichtiger Schritt getan. Denn die Antworten auf die leichten Fragen wissen wir ohnehin - es ist das Nachdenken über die herausfordernden Fragen, die uns weiterbringen.
Labels: Arbeit, Berlin, Besser Leben, Coaching
Früchte der eigenen Arbeit ernten
Ein wichtiger Grundsatz in unserer Coaching Ausbildung ist, Menschen ganz direkt zu sagen, was man an Stärken und guten Eigenschaften bei Ihnen wahrnimmt. Ganz einfach, weil viele Menschen ihre eigenen Stärken häufig gar nicht als Stärken wahrnehmen oder sie nicht wertschätzen. Heute bin ich selbst in den Genuss dieses Grundsatzes gekommen.
In einer Arbeitsgruppe habe ich um Beratung zu der Frage, welche Veranstaltungsformen für mich passend und gut sind, gebeten. Es war eine gute Beratung und am Ende meinte der Berater: "Ich würde dir gerne noch ein Kompliment machen. Du befindest dich in der luxuriösen Situation, dass du dir aussuchen kannst, welche Veranstaltungsform du wählen willst, welche nicht. Das hast du dir hart erarbeitet."
Mich hat das sehr berührt. Es stimmt. Ich habe hart gearbeitet. Und jetzt kann ich es mir - zumindest in gewissen Rahmen - aussuchen, ob ich lieber einen Vortrag halten oder eher ein Buch oder Impulsheft schreiben will, lieber öffentlich spreche oder einzelne Menschen coache, lieber Vorträge oder Workshops mache, lieber in Berlin bin oder anderswo. Ja, ich ernte die Frucht meiner Arbeit. Wow - so hatte ich das bisher nicht wahrgenommen. Aber das ist wirklich schön!
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Premiere - Telefoncoaching
Gerade habe ich das erste Telefoncoaching meines Lebens gemacht. Klar habe ich schon häufig Leuten am Telefon den einen oder anderen Rat gegeben. Aber intensives, professionelles Coaching ist noch mal was anderes. Klar ist es schöner, wenn man einem Menschen gegenüber sitzt, aber wenn das aus geographischen Gründen nicht geht, ist Telefon auch richtig klasse. Wir haben gut und konzentriert gearbeitet, waren am Ende beide mit dem Ergebnis zufrieden - das ist fast untertrieben. Ich fand es richtig, richtig gut. Und freue mich einfach daran und darüber!
Labels: Coaching
Müde bin ich...
Heute Nacht kam ich um 1.00 von einer kleinen Vortragsreise zurück...der Flug hatte Verspätung...ziemlich...Als ich ankam, stellte ich fest, dass - vermutlich wegen Bauarbeiten - keine durchgehende S-Bahn mehr fuhr. Also beschloss ich, mir ein Taxi zu gönnen statt 2 Stunden mit dem Bus durch die nächtliche Stadt zu schaukeln. Ein netter, gutaussehender Spanier und ich kamen genau gleichzeitig bei einem der wenigen Taxis an - jeder von uns wollte dem anderen den Vortritt lassen bis ich spontan auf die Idee kam, ihn zu fragen, wohin er muss. Ergebnis: Er wohnt 3 Taxi-Min von mir entfernt - also haben wir das gleiche Taxi genommen und den Fahrpreis geteilt. Für 15 Euro in 20 Minuten nach Hause zu kommen, war um die Tageszeit allemal besser als für 2, 50 Euro in 120 Minuten nach Hause zu kommen.
Müde bin ich nicht nur wegen der kurzen Nacht, sondern auch wegen einer gewissen Trägheit, die ich bei meinen Zuhörern empfunden habe. Es fühlte sich für mich weitgehend so an, als ob ich alle meine Erfahrungsschätze ausgepackt hätte - wie ein kostbares Menü. Die Reaktion darauf war eher ein "Das sieht aber schön aus!" als "Das will ich essen, aufnehmen..." Das macht müde. Ich weiß, dass Vorträge zu den ineffektivsten Formen des Vermittelns gehören - bin für mich sehr am Fragen, ob ich in der Richtung überhaupt weiterarbeiten möchte oder mich eher auf intensivere Lern- und Vermittlungsformen (Seminare, Workshops, Coaching) konzentriere...
Mal sehen und entscheiden.
Labels: Coaching, Verlag
Lernen
Was mir an der Ausbildung so gut gefällt, ist dass viele Inhalte, die wir für Coaching, Supervision und Beratung lernen, auch für das "ganz normale Leben" anwendbar sind. Zum Beispiel die Verständniskette, die hilft, zu lokalisieren, wo Kommunikation gelungen ist oder auch an welchen Schnittstellen sie noch festhängt:
gedacht ist nicht gesagt
gesagt ist nicht gehört
gehört ist nicht verstanden
verstanden ist nicht einverstanden
einverstanden ist nicht umgesetzt
umgesetzt ist nicht beibehalten.
Labels: Coaching, Lernen, Seminare
Swing - Seminar am 20. Juni
Für alle, die Leben in Balance lernen und einüben wollen, gibt es am 20. Juni in Berlin ein Tagesseminar dazu. Ich würde mich freuen, wenn viele Berliner und "Umländer" dabei sein könnten. Ihr dürft das gerne an Berliner Freunde weitersagen. Infos gibt´s auf der Down to Earth Homepage unter
Seminare.Da findet ihr auch Infos zu dem Seminar über Gebet, das ich am 1. + 2. Juni in Firrell, Ostfriesland halte, ebenso wie zum Frauentag in Müllheim am 7. Juni und ner Predigt in Bad Krotzingen am 8. Juni. Wenn ihr zufällig irgendwo in der Nähe seid, wäre es schön, Euch live zu begegnen.
Labels: Coaching, Termine, Tipps
Genau hinhören
In Weißenfels aufgeschnappt: Im Jahr 1695 schmuggelt sich ein etwa neunjähriger Junge hinten in das Fuhrwerk seines Vaters und fährt mit ihm nach Weißenfels. Genauso heimlich schleicht er sich nach dem Gottesdienst in der dortigen Schloßkirche auf die Organistenbank und fängt aus Leibeskräften an zu spielen. Und wird gehört. Vom dortigen Herzog, der den Vater des Jungen ermuntert, den Jungen doch musikalisch auszubilden. Der Vater, ein Hofchirurg, ist von der Idee nicht sonderlich angetan, er hat für seinen Jungen etwas Praktischeres im Sinn. Doch als Herzog Johan Adolf I. seinen ermutigende Worten auch klingende Taler folgen lässt, ist auch er überzeugt. Der Junge lernt spielen und komponieren. Die Welt wäre ärmer ohne ihn, ohne seinen Messias und den Hallelulja Chor. Georg Friedrich Händels Musik haben wir ihm zu verdanken. Und einem Mann, der genau hingehört und dann ermutigt und unterstützt hat. Danke!
Labels: Coaching, Erlebnisse, Kultur, Reisen
Mir selbst folgen
In einem Buch, das ich gerade lektoriere, habe ich in einem Kapitel über Coaching die Frage gefunden: "Würdest du dir selbst nachfolgen?"
Coole Frage. Ich habe erst mal gelacht. Aber finde die Frage richtig gut.
Labels: Coaching, Skuril
Emotional souveräner Männer und Selbstdarstellung von Frauen
Von Mittwoch bis Freitag war ich auf der Tagung
"Procedere", einem Austauschforum zum Thema prozessorientiertes Arbeiten. Was mich neben den Tagungsinhalten beeindruckt hat, war die Begegnung mit einer ganzen Reihe von Männern, die mir sehr offen und wertschätzend sagten, was sie an mir beeindruckte oder ihnen einfach gefiel. Einfach so. Dazu gehört einerseits die Fähigkeit, den anderen wahrzunehmen, andererseits der Mut, das Wahrgenommene offen zum Ausdruck zu bringen. Mich hat das nicht nur sehr gefreut, sondern auch sehr beeindruckt.
Bei den Frauen habe ich das nicht in gleichem Maß erlebt (auch wenn ich einige Komplimente für meine
Impulshefte auch von Frauen bekam). An einem Abend gab es Playback-Theater. Wir gaben Stichworte oder erzählten Szenen aus unserem Leben, eine Schauspielgruppe griff das auf und stellte es dar - zum Teil sehr erhellend, weil Aspekte deutlich wurden, die man vorher noch nicht sah.
Was mir auffiel: Die Frauen (ich eingeschlossen), ließen Erlebnisse darstellen, die ihnen Schwierigkeiten gemacht hatten oder mit denen sie nicht so leicht klar kamen. Der einzige Mann, der eine Szene darstellen lies, wählte ein Glanzlicht aus seiner Beratertätigkeit.
Energiegeladen und inspiriert freue ich mich jetzt auf eine volle Woche. Auch schön!
Labels: Coaching, Erlebnisse
Swing 2.0

Kennt ihr das, wenn man beim Klatschen einen bestimmten Rhythmus klatscht und zu dem eingeübten Rhythmus eine zusätzliche Variante dazukommt, die das ganze noch dynamicher und interessanter macht?
Nachdem ich seit mehreren Jahren den
"SWING" Rhythmus praktiziere, der im wesentlichen darin besteht, dass an jedem Tag der Woche ein anderes Lebenselement zum Zuge kommt (Kreativität, Ordnung, Produktivität, Rhythmus, Lebensfreude, Beziehung, Ruhe)praktiziere, übe ich mich nun in der Variante für Fortgeschrittene: Swing 2.0.
Die besteht im Wesentlichen darin, dass ich zu den Lebenselementen an den Arbeitstagen noch die innere Haltung, mit der ich die Sachen anpacke, variiere.
Montags ist Power-Tag. Da gestalte ich kreativ (Bücher, Texte, Artikel)
Dienstags ist Wahrnehm-Tag: Da arbeite ich natürlich auch (viel Planung, Ordnung), aber ich versuche das eher aus einer Haltung des Wahrnehmens, mich überraschen lassens, was kommt, zu tun.
Mittwoch ist Power- Tag: Ich bin produktiv im Marketing
Donnerstag ist Relax-Tag: Ich nehme was kommt. Höre auf innere Themen für Vorträge und Seminare und auf das, was meine Coaching-Kunden, die meist an diesem Tag zur Beratung kommen, sagen.
Freitag ist Power-Tag: Ordnung schaffen, das erledigen, was liegen geblieben ist...und mich dann voll Schwung ins Berliner leben stürzen.
Auch wenn der Rhythmus noch recht holprig läuft, ich auch an den Relax-Tagen immer mal wieder in den Power-Modus verfalle, tut es richtig gut.
Labels: Besser Leben, Coaching, Erlebnisse, Verlag
Schätze entdecken
Der berühmte englische Außenminister Benjamin Disraeli hat einmal gesagt:
"Das Beste, was du für einen anderen tun kannst, ist nicht nur, dass du mit ihm deine Reichtümer teilst, sondern ihm auch seine eigenen aufzeigst." Im Grunde ist es das, was ich beim Coaching ständig tue: Menschen zu helfen, die Potentiale zu entdecken, die in ihnen stecken und ihnen so dabei zu helfen, Lösungen für ihre Lebenssituationen zu finden - der schönste Job, den man haben kann.
Labels: Coaching, Zitate
3 Bs des Feedback / Kritik
Unser Ausbilder hat uns vorgestern erklärt, wie man Teams mit einer ganz einfachen Regel beibringen kann, wie sie gut Kritik und Feedback äußern können, so dass Kritik den anderen möglichst wenig verletzt. Und positives Feedback so stark wie möglich zum Ausdruck gebracht wird.
B - eobachten:
Ich beobachte Folgendes, nehme Folgendes wahr
B - edeutung:
Für mich bedeutet da Folgendes....
B - itte
Ich bitte dich, dies oder jenes zu tun....
z. B. Ich nehme wahr, dass der Mülleimer seit einer Woche überquillt.
Für mich bedeutet es, dass ich dir egal bin / dir unsere Absprachen nichts bedeuten...Ich bitte dich, ihn jetzt gleich runterzutun. Und dann jeden zweiten Tag...
Ich finde es sehr hilfreich, Beobachen (Was ist Fakt) und Bedeutung (Was verbinde ich damit) klar zu trennen und dann eine klare Bitte zu äußern. Werde ich üben!
Labels: Coaching
Coaching
Gestern, am letzten Tag der Coaching Weiterbildung ist mir etwas interessantes aufgefallen. Ich bin ein Mensch, der andere sehr gerne inspiriert (ok, das wusste ich schon vorher). Das ist ein großer Teil dessen, wie ich mich empfinde, darstelle, ausdrücke. Ich will Menschen gerne etwas geben: Ideen, Gedanken, Anregungen. Es macht mich glücklich, wenn ich sehe, dass meine Ideen und Impulse von anderen Menschen aufgegriffen werden und ihnen in ihrem Leben, bei ihren Fragen weiterhelfen.
Das Spannende ist, dass es bei gutem Coaching nicht (in erster Linie) um inspirieren, helfen und Rat geben geht. Klar hat das auch seinen Platz. Und wenn man eine Idee für eine Lösung hat, wäre es doof, sie geheim zu halten.
Aber Coaching wirkt in der Regel umso kraftvoller, je mehr es dem Berater gelingt, sich selbst zurück zu nehmen und lediglich durch Fragen (was natürlich eine Kunst ist) und Rückmeldung, dem Klienten dabei zu helfen, selbst seine Lösung zu finden. Ich finde es sehr spannend. Und faszinierend, wie sehr ich Coaching genieße, obwohl es eigentlich nicht dem entspricht, wie ich mich selbst vor allem sehe. Aber es eröffnet ganz neue, andere, spannende Möglichkeiten der Begegnung. Und mitzuerleben wie ein Mensch seine Lösung findet, ohne dass ich ihm einen Rat gegeben habe, ist auf seine Art und Weise wunderbar!
Labels: Coaching
Neue Felder erschließen
Gestern war ich zum ersten Mal in meinem Leben in einer Hebammenpraxis. Um Gerüchten gleich vorzubeugen: Nein, es gibt keinen aktuellen persönlichen Anlass für diesen Besuch. Aber einen beruflichen. Gemeinsam mit der Leiterin habe ich überlegt, wie man Das "SWING" Konzept für Mütter mit kleinen Kindern anwendbar machen kann. In ein paar Monaten wollen wir einen Testballon steigen lassen. Ein Tagesseminar zum Thema "Leben in Balance!" Mütter mit ganz kleinen Kindern (bis 5 Monate) können die zum Seminar mitbringen. Bin mal gespannt, wie das wird, SWING vor stillenden Müttern und ab und zu quäkenden Babies zu halten...auf jeden Fall ist es spannend, Neuland zu betreten. Und ich hab gestern selbst wieder Neues gelernt. Zum Beispiel dass es kleinen Babies, wenn sie unruhig sind, gut tut, wenn man ihnen den Bewegungsspielraum wegnimmt, indem man sie fest einwickelt, weil es sie an die Enge und Geborgenheit im Mutterleib erinnert. Und dass es ihnen aus gleichem Grund gut tut, beim Schlafen eine Begrenzung (zusammen gerolltes Handtuch oder ähnliches)oben am Kopf zu haben...echt spannend...mein Wissen werde ich sicher bei gefragt und ungefragt an den Vater und die Mutter bringen. Oder an meine Blog-leser!!! Danke fürs Zu-lesen!
Labels: Coaching
Kommentare und Komplimente
Gerade habe ich zwei Coaching Gespräche mit zwei unterschiedlichen Personen gehabt. Es ist für mich noch ein Stück Neuland, mehrere Gespräche "am Stück" zu haben...aber trotzdem auch einfach nur toll.
Die Kommentare am Ende der Gespräche waren klasse:
"Jetzt gehe ich mit Gott und höre mir zu."
Die zweite:
"Wenn ich mal meine Berufung so gefunden habe, wie du deine beim coachen!"
Und "Bevor ich heute kam, wusste ich gar nicht so genau, was ich wollte, aber du hast mir so viel gegeben!"
Schöner geht´s nicht!!!
Labels: Coaching
Coaching
Coaching ist sooo toll. Es macht mir total Spass, mit Leuten nach Wegen für ihr Leben zu suchen und zu sehen, wie sich tatsächlich etwas verändert.
Am Dienstag habe ich mit einer Frau, die ich begleite, über "im Jetzt sein" gesprochen. Sie hat ihr bisheriges Leben immer sehr stark unter Leistungsdruck stand und Aufgaben selten gerne erledigt, sondern immer nur unter dem Aspekt gesehen, dass sie die machen muss, um damit fertig zu werden.
Ich habe ihr erklärt, wie sie es lernen kann zu denken und zu fühlen: "Ich bin jetzt da, nehme die Situation, wie sie ist, versuche nicht nur schnell fertig zu werden, sondern genieße, was ich tue."
Am Mittwoch Nachmittag schrieb sie mir folgendes Feedback (und gab mir auf Nachfrage, die Erlaubnis, das im Blog zu zitieren):
"
Heute erlebte ich ähnliches, was du von deinem Sonntag abend erzählt hattest, was mir sehr nachging.
Ich machte mir mit meiner Wunderküchenmaschine was für´s Frühstück und nutzte das "beschmutzte" Ding gleich weiter, um Kürbis-Suppe zu kochen. Dabei übte ich, zu leben, wahrzunehmen, mich an dem Gelingen und den Arbeitsabläufen zu freuen und mich zu loben.
Die Suppe war so gut wie fertig, ich dreht nochmal auf turbo - damit sie schön cremig wird, wie es im Rezpet beschrieben war. Der Deckel war nicht gut verschlossen, und Einiges an Suppe spritzte raus, Nicht so viel, aber genug, um mich, und die Hälfte der Küche einzusauen (wenigstens nicht die Tapete -aber doch genug für nen gründlichen Arbeitseinsatz). Meine Mitbewohnerin kam rein und lachte sich schief -es war ein lustiges Bild.
Ich wollte schon sehr genervt sein, dass das jetzt noch extra dazukommt. Dann entschied ich mich: "ich mache das jetzt sauber. ich entscheide mich dazu. Dabei lebe ich. Ich vertraue Gott, dass ich die anderen Sachen auch schaffe. und wenn nicht heute, dass sich Zeit dafür findet. Aber ich will mir nicht das Zeitknechtschaftsjoch auflegen.
Ich lebe jetzt dabei, "danke Gott übrigens für die gleich praktische Umsetzung, dessen was wir gestern besprochen hatten!"
Dann entschied ich mich erstmal zu duschen (ich selbst war auch über und über orange, habe ein paar kleine Brandflecken) und ne Waschmaschine anzuschmeißen.
Und jetzt nicht gleich mit meinen to dos weiterzumachen. Beim Duschen jubelte ich richtig über diese "Übung" und die Bestehung mit Bravour.Ich bin so stolz auf sie...und freue mich, dass ich ein Stück dazu beitragen konnte, dass ein Mensch gelassener leben lernt...wie genial!
Labels: Coaching
Kommunikation - Jesus Style
Ich lese gerade mal wieder Matthäus und versuche zu entdecken, wie Jesus ist und handelt, als hätte ich ihn noch nie gesehen, als wären mir die Worte und Geschichten nicht schon seit lange vertraut.
Gestern habe ich den Abschnitt gelesen, wo Jesus sagt, dass er nicht gekommen ist, um das Gesetz, nach dem die Juden bis zu diesem Zeitpunkt mehr oder minder erfolgreich gelebt haben, abzuschaffen, sondern um es zu erfüllen.
Theologisch wurde dazu schon unendlich viel gedacht, aber was mich fasziniert hat, war die Art, wie Jesus kommuniziert.
In der Coaching Ausbildung lernen wir, den Lösungsansätzen, die Menschen entwickelt haben, Wertschätzung entgegen zu bringen, selbst wenn sie offensichtlich nicht zum Ziel führen.
Beispiel: Ein Mensch textet alle anderen zu und leidet darunter, dass sie ihm aus den Weg gehen.
Kritisches Verhalten wäre: "Das ist ein idiotisches Verhalten. Kein Wunder, dass Sie sich so keine Freunde machen!"
Wertschätzend wäre: "Ich sehe, Sie haben den Wunsch, mit Menschen in Kontakt und ins Gespräch zu kommen und sie strengen sich an, Kommunikation in Gang zu bringen. Das ist gut. Aber offensichtlich führt Ihre bisherige Strategie nicht zum erwünschten Ziel. Lassen Sie uns doch mal sehen, ob es andere Wege gibt, wie besser in ein wechselseitiges Gespräch kommen könnten.."
Jesus redet wertschätzend. Er sagt nicht: "Eure bisherige Strategie, die Distanz zu Gott zu überwinden, Euch mit dem Gesetzen und seiner Befolgung einen Weg zu ihm zu bauen, respektiere und achte ich. Aber ich zeige Euch einen anderen Weg, der euch zum Ziel bringt."
Für Menschen, die lange bestimmte Lösungstrategien verfolgt haben, ist es nicht leicht, diese Strategien und Verhaltensmuster loszulassen und etwas Neues zu ergreifen - selbst dann wenn diese Stategien offensichtlich erfolglos waren. Den bisherigen Lösungsversuchen Wertschätzung entgegen zu bringen, ist ein Weg, ihnen zu helfen, eine Brücke in Neuland zu bauen. Jesus macht das genial. Das würde ich glatt gerne von ihm lernen.
Labels: Coaching, Glaube
Reagieren
Vor zwei Tagen war ich zusammen mit einer Freundin in einem Brillengeschäft und habe mir eine neue Brille ausgesucht. Plötzlich wurde der Verkäufer ganz unruhig, lief im Laden hin und her und stellte fest, dass ihm eine 200 Euro teure Markenbrille gestohlen worden war - er damit den Tagesgewinn "abschreiben" konnte.
Was ich interessant fand, waren die unterschiedlichen Reaktionen von meiner Freundin und mir. Sie reagierte kaum oder nur mit Achselzucken und der Haltung. "Doof, aber so was passiert halt."
Ich hingegen fühlte mich total verantwortlich dafür, den Verkäufer zu trösten und versuchte alle Hebel zu ziehen, damit er sich nicht mehr so schlecht fühlt. Ich hätte sogar versucht, die Gangster zu jagen, um ihm zu helfen.
Hinterher haben wir kurz über unsere unterschiedlichen Reaktionen gesprochen. Klar, dass ich als selbständige Unternehmerin viel mehr nachfühlen kann, wie es sich anfühlt, wenn man in einer Minute die Einnahmen eines ganzen Tages verliert. Hab ich alles schon geschafft - durch Fehlinvestitionen auch durchaus den Gewinn von Wochen oder Monaten. Das Gefühl ist mir sicher vertrauter als jemandem, der ein Leben lang einen festen Job mit sicherem Einkommen hatte.
Dennoch habe ich mich gefragt: Wie hätte Jesus reagiert. So cool gelassen wie sie. Oder so hyperverantwortlich wie ich?
Naja. Wahrscheinlich hätte er gespürt, was die Diebe vorhaben und sie einfach nur angesehen und den Diebstahl verhindert.
Falls er zu spät gekommen wäre, um das zu tun, hätte er wahrscheinlich den Verkäufer erst mal wissen lassen, dass er mitfühlt. Und dann gemeinsam mit ihm überlegt, was zu tun ist, wie er jetzt denken, fühlen, reagieren möchte. Ihm die Verantwortung nicht aus der Hand genommen, sondern ihn aufgefordert, in der Situation Gott zu vertrauen und gut zu handeln. So wie ich es mit meinen Coaching-Kunden in der Beratung mache, denen ich meist nicht sage, was ich ihnen empfehlen würde, sondern durch Fragen helfe, ihre eigenen Lösungen zu finden. Da fühle ich mich nicht hyperverantwortlich und das fühlt sich gut und richtig an. Sollte ich im Alltag vielleicht auch einüben.
Labels: Coaching, Erlebnisse
Coaching
Immer wieder fragen mich Leute, ob mich das nicht stresst, neben der Verlagsarbeit auch noch den Coachingbereich aufzubauen. Ich merke, dass das Gegenteil der Fall ist. Ich mag die Verlagsarbeit, das Schreiben, Organisieren (naja, meistens!), aber manchmal bin ich nach einem Tag hinter dem Computer richtig platt. Ganz anders ist es, wenn ich an dem Tag ein oder wie heute sogar zwei Coachinggespräche hatte. Das direkte Arbeiten mit Menschen, das Miterleben, wie in ihnen etwas aufblüht, das Leuchten in ihren Augen, wenn sie "Aha-Erlebnisse" haben - all das gibt mir so viel Energie, dass mir die Verlagsarbeit danach leichter von der Hand geht. Genial, wie Gott uns Menschen gemacht hat!
Labels: Coaching
11. April - Kommunikationstag
Der ganze Tag gestern stand im Zeichen der Kommunikation. Am Morgen habe ich mich mit dem Mann des Buchführungsservices getroffen, der seit drei Jahren für mich tätig ist, dem ich aber noch nie life begegnet bin. Verrückte virtuelle Welt...Dann ein langes, freudig-schönes Telefongespräch mit einem Freund und ein beratend-stärkendes Gespräch mit einem jungen Mann. Am Abend dann Treffen mit einer Freundin, die ich auch coache. Es war nur schön. Sie hat im Lauf des Gesprächs immer mehr Dinge für sich entdeckt und erkannt, die lebensspendend und befreiend sind. Ich fand es faszinierend, sie anzusehen. Von Minute zu Minute wurde ihr Gesicht offener und schöner.
Sie hat mir aus einem Urlaub in Peru Kaffee und ein Lama als Fingerpuppe mitgebracht. Das Lama sieht so cool aus. Forsch und selbstbewusst, mit erhobenem Haupt. Ich hab´s mir auf den Schreibtisch gestellt um mich - wenn ich unsicher werde oder bin - daran zu erinnern, dass ich mit innerer Stärke durchs Leben gehen darf und mein Gott mein Leben stärkt. Wie schön!
Labels: Besser Leben, Coaching
Reich beschenkt 2
Heute Morgen habe ich aufgeräumt, um in einem Regal Platz für meine Coaching Bücher zu schaffen..und heute Mittag finde ich im Briefkasten ein Päckchen von einer Freundin, die mir zwei tolle Coaching-Bücher und ein Marketingbuch von meinem
Amazon-Wunschzettel geschickt hat...einfach so, um mir ne Freude zu machen....
Wenn das keine Belohnung fürs Aufräumen ist !!! Ich freue mich so sehr - über das Geschenk und auf das Lesen!
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Möglichkeiten erweitern
"Handle stets so, dass du die Zahl der Möglichkeiten vergrößerst!" (Foerster, 1988, 1993) ist eine der wichtigsten Grundprämissen systemischer Beratung, wofür ich mich ja ausbilden lassen. Und es macht auch Sinn.
Wenn jemand sagt: "Ich sehe keinen anderen Ausweg mehr als mich umzubringen!" ist es lebensnotwendig, weitere Möglichkeiten aufzuschließen. Aber auch in den 1000 kleinen Lebenshemmnissen des Alltags "Ich weiss nicht, wie ich das lösen soll!" "Das ist irgendwie festgefahren!" Um da weiterzukommen braucht man nicht unbedingt einen Coach. Man kann sich auch selbst fragen (und natürlich das neue Impulsheft
"Power Fragen. Impulse für Lösungen" kaufen...das zielt genau darauf ab, neue Möglichkeiten sichtbar zu machen!).
Ich experimentiere da gerade mit mir selbst. Vor ein paar Tagen hatte ich einen Traum, in dem ich in einem ( = sehr begrenzte Anzahl von Möglichkeiten) unbefriedigenden Verhaltensmuster gefangen war. Seit dem beschäftigt mich die Frage: Wie hätte ich mich im Traum anders verhalten können bzw. wie könnte ich mich im echten Leben anders verhalten? Welche Möglichkeiten gibt es noch? Was hindert mich, sie zu ergreifen? Was hilft mir, mich auf neue Denk- und Verhaltensmuster einzulassen. So konstruktiv zu denken macht nicht nur richtig viel Spass, sondern hilft mir auch ´ne Menge zu lernen. Und dass Lernen Glücksgefühle auslöst, weiss ich schon länger.
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Das Ziel von Coaching
In den letzten Tagen habe ich ein Lehrbuch "Systemische Beratung und Coaching" für meine Ausbildung durchgearbeitet...bzw. wollte es durcharbeiten, aber habe festgestellt, dass ich beim Pauken etwas aus der Übung bin. Es fällt mir nicht mehr so leicht wie früher, wissenschaftliche Texte aufzunehmen und zu verarbeiten. Da muss ich erst wieder meine grauen Zellen aktiv kriegen und in eine Routine des Lernens kommen.
Trotzdem macht es Spass, zu lernen. Eine der Sachen, die mir am systemischen Ansatz besonders gut gefallen ist die Offenheit. Es wird nicht erwartet, dass der Berater die Lösung für das Problem findet. Seine Aufgabe besteht viel mehr darin, den Ratsuchenden dabei zu unterstützen, neue Lösungsmöglichkeiten zu sehen. Das Problem der meisten Probleme besteht nämlich darin, dass die Sichtweise eingeschränkt ist. Man kann eine Sache immer nur auf eine bestimmte Art und Weise sehen z. B. "Ich bin immer so depressiv!" ("Wirklich. Das ist ja interessant. Auch wenn sie schlafen, essen, lachen?"). Da gemeinsam mit dem Ratsuchenden aus der "einzigen bisher erkannten Möglichkeit" eine Reihe von Möglichkeiten, wie man sich anders verhalten, eine Sache anders sehen, gestalten und angehen kann, zu entwickeln kann richtig Spass machen.
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