Montag, Februar 15, 2010

Krass ermutigt


Gerade habe ich mir - als Bettlektüre - noch mal alle Feedbacks durchgelesen, die mir Leute zu meinem heutigen 10-jährigen Firmenjubiläum in die Lesbar geschrieben haben. Was mich bewegt und berührt, ist dass Menschen nicht nur allgemein geschrieben haben "Down to Earth ist ein toller Verlag"....sondern sehr persönlich berichten, was es ihnen das, was ich und mein Team gemacht habe(n), bedeutet.
Von Dingen kann man vielleicht sagen: "Das ist schön!" und drückt damit schon viel aus. Aber wenn es gelingt einem Anderen Menschen mitzuteilen "Das, was du getan hast, bedeutet mir..." spürt man tiefe Verbindung. Und man erfährt Dinge vom Anderen, die man ohne die Mitteilung nicht gewusst hätte. Echte Schätze. Ich genieße das.

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Sonntag, Februar 14, 2010

Freundin für alle Fälle

Meine Freundin Rose hat mir eben die Haare gefärbt und mein Telefon wieder in Gang gesetzt. Gegen den Funkenschlag im Flur war sie auch machtlos, aber zwei meiner akuten Probleme sind erst mal gelöst. Was für ein Geschenk, Freunde zu haben (nicht nur zum Sanieren von Haaren und Telefonen).

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Sonntag, Januar 24, 2010

Gabentisch abräumen

Es gehört zu meinen - wie ich finde liebenswerten - Macken, dass ich nach Festen wie Weihnachten oder Geburtstag den Gabentisch meist einen ganzen Monat lang stehen lassen. Ich freue mich an den Geschenken, den Karten und daran, dass sie Beziehung und Freundschaft, Herzlichkeit und Zuneigung sichtbar ausdrücken. Und das koste ich gern - auch lange aus.
In den letzten Tagen sah mein Gabentisch allerdings etwas "zerrupft" aus, weil "Gebrauchs-Geschenke" wie Schokolade und Kekse und Duschgel natürlich ihren Weg in das innere oder an die Umhüllung meines Körpers fanden. Die verbliebenen Geschenke und Karten sehe ich mir jetzt noch einmal in Ruhe an, bevor ich sie an ihren neuen "Wohnort" bringe.

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Dienstag, Januar 12, 2010

Gnade ist....

Derzeit lektoriere ich das neue Quadro von Rosemarie Stresemann: Mich zeigen. Leben ohne falsche Scham.
Mich hat besonders der Aspekt berührt, dass Gott uns nicht anklagt und beschämt, sondern uns mit Gnade begegnet. Dazu ist mir ein Erlebnis eingefallen.
Vor einer Weile hat mir eine Freundin eine sehr gute Aloe Vera Feuchtigkeitscreme besorgt. Ich hab mich riesig gefreut, die Creme in den Rucksack getan, bin zum Flughafen gegangen, hab mein Gepäck aufgegeben...und kam mit der Creme bis zur Sicherheitskontrolle...die Tube war genau 25 ml größer als die Bestimmungen es erlaubten...weil keine Zeit war, zur Gepäckaufgabe zurück zu gehen, musste ich sie schweren Herzens wegwerfen. So ein Frust.
Meine Freundin hat mich nicht angeklagt ("Wie konntest du nur so dumm sein! Du hättest doch wissen müssen! So gehst du mit den Dingen um, die ich dir mit Mühe besorge!"). Statt war sie mit mir über meinen Verlust traurig.
Und jetzt hat sie mir zu Weihnachten eine neue Tube der gleichen Creme geschenkt. Und obendrein - für die bald anstehende Hütte Tour - ein kleines Duschgel, mit dem ich auch durch die Sicherheitschecks komme!
Das ist Gnade - Gnade, die mitfühlt, nicht anklagt und obendrein noch neu beschenkt.
Gott ist gnädig!
Für mich ein Bild

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Dienstag, Dezember 29, 2009

Down to Earth Jahresfeier

Mit meinem Team habe ich heute unser gemeinsames Jahr gefeiert. Ich bin sooo dankbar für diese Gruppe an begabten (!!!), warmherzigen, geduldigen (die kennen und tragen viele meiner Schwächen - zum Teil seit Jahren), die gemeinsam mit mir an einem Strang ziehen.
Mir wurde neu klar: Alles, was wir machen will das LEBEN von Menschen unterstützen, fördern, bereichern...und ich bin so froh über jedes Feedback, das mir und uns zeigt, dass es uns gelungen ist, Leben weiterzugeben und zu stärken...

Das Team


v. l. nach rechts
Tobias (rettet mich bei Computerabstürzen und Ratlosigkeit: "Wie geht das mit Excel und Serienbriefen?"), Markus (administriert und optimiert unsere Internetseite(n), Benjamin (erfreut mich einfach....unbezahlter und unbezahlbarer Mitarbeiter), Steffi (kümmert sich um Einträge ins Verzeichnis lieferbarer Bücher, Organisation von Seminaren, Hütte-Impulstour usw.), ich (ohne Worte - das ist selten), Esther (meine Assistentin nimmt mir alles ab, was mich sonst zur Verzweiflung treiben würde...was für ein Job!), Conny (ab und an mal Orga-Kram), Michael (der für die Grafik bei uns zuständig ist und mich immer wieder begeistert)...
[Auf dem Bild fehlt Günter Matthia, der Texte lektoriert und den Shop pflegt.]

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Mittwoch, Dezember 02, 2009

Adventsinspiration

Untenstehendes zart-zauberhaftes Gedicht fand ich heute in meinem virtuellen @vent - Adventskalender...in den zwei (!) anderen, die ich von meinen besten Freundinnen bekommen habe, war - wie zu erwarten - leckere Schokolade....ich mag Advent.

Es gibt so wunderweiße Nächte

Es gibt so wunderweiße Nächte,
drin alle Dinge Silber sind.
Da schimmert mancher Stern so lind,
als ob er fromme Hirten brächte
zu einem neuen Jesuskind.

Weit wie mit dichtem Demantstaube
bestreut, erscheinen Flur und Flut,
und in die Herzen, traumgemut,
steigt ein kapellenloser Glaube,
der leise seine Wunder tut.

Rainer Maria Rilke

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Samstag, November 07, 2009

Leben retten mit Büchern

Gestern traf ich einen Freund wieder, der aus Berlin weggezogen ist (wie kann man nur!) und den ich lange nicht gesehen hatte. Wir unterhielten uns über das Buch Imagine von Steve Turner, das wir beide für einen Klassiker zu der Frage halten, wie Christen in Kunst, Musik und Medien (so der Untertitel) authentisch leben können.
Ich erzählte ihm, dass eine Künstlerin, die völlig verwirrt und irritiert war, wie sie Christin und zugleich Künstlerin sein könnte, in dem Buch wertvolle Hilfe fand. Sie sagte mir später, das Buch habe ihr das Leben gerettet.
Seine Antwort: "Mir auch." Er erklärte mir dann, dass ihn das Buch zwar nicht vor dem körperlichen, wohl aber vor dem künstlerischen Suizid bewahrt habe. Nach seiner Hinwendung zum Glauben dachte er (warum auch immer), er müsste in jedem Lied irgend eine "Glaubensbotschaft" vermitteln - mit dem Ergebnis, dass er immer verkrampfter wurde, seine Musik immer schlechter.
IMAGINE halft ihm, eine entspanntere Perspektive zu entwickeln und Songs über das zu schreiben, was ihn gerade bewegt...egal, ob es sich um nachhaltiges Wirtschaften, Liebeskummer oder anbetendes Staunen handelt.
Das Buch war zwar kein wirtschaftlicher Erfolg - was vor allem daran liegt, dass das Cover nicht so gelungen ist, aber ein Leben und eine Musikerlaufbahn retten ist keine schlechte Bilanz.

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Donnerstag, November 05, 2009

Mit Freunden leben teilen


...ist wunderschön....

Meine Freundin Gea hat mir einige Fotos geschickt....eines davon (beim persisch essen mit ihr und ihrem Mann) gefällt mir besonders gut (das dritte Weinglas gehört war seines!)

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Sonntag, Oktober 25, 2009

Zu Hause und Aufräumen

Nach einer Phase, in der ich viel unterwegs war und Besuch hatte (Buchmesse, Besuch, Kurzurlaub mit einer lieben Freundin in Salzburg, Besuch bei Freunden), genieße ich einen ruhigen, entspannten Vormittag in Berlin in meiner Wohnung.
Gestern war ich noch bei einem befreundeten Ehepaar, das ich lange nicht gesehen hatte. Der Mann fragte mich, ob ich ihm helfen könnte, sein Büro aufzuräumen. Eine Stunde und fünf !!! Kartons gefüllt mit Altpapier später sah es schon viel besser aus. Auf dem Weg zum Flughafen fragte er mich, ob ich nicht mal wiederkommen und sie weiter unterstützen könnte. Ihre Ehe könnte Aufräumen auch gut tun. Er meinte es ernst: "Ich hab noch Meilen übrig, könnte dir den Flug hierher spendieren..:"

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Dienstag, Oktober 20, 2009

Wohnberatung

Am Wochenende hat mich Tanja Sauer besucht. Sie ist Wohnberaterin und wir arbeiten zusammen an einem Impulsheft "Wohnen. Impulse, den eigenen Stil zu entdecken". Neben ganz viel Spass in der großen Stadt Berlin, die Tanja noch kaum kannte, fiel auch eine Wohnberatung für mich ab. Richtig spannend, den eigenen Stil klarer zu entdecken, benennen und erkennen zu lernen. Kann ich nur empfehlen. Heute Nacht habe ich dann erst von einer wilden Fahrt auf dem Rasenmäher von der Zugspitze (oder einem anderen Berg) bergab geträumt. Am Boden angekommen hat mich eine Frau damit überrascht, dass sie mir einen wunderschönen, klassischen, weißen Sekretär geschenkt hat, der genau in mein Schlafzimmer passte. Ich war überwältigt. Dann bin ich aufgewacht. Freue mich aber immer noch über das Geschenk. Es ist der Gedanke, der zählt!

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Freitag, Oktober 09, 2009

Lieben lernen


Gerade lese ich Geliebt von Wayne Jacobsen, das sehr tiefen Zugang zur Liebe Gottes eröffnet.Ich möchte in meiner Fähigkeit und Kapazität, Gott und Menschen zu lieben, wachsen. Dazu gehört als erstes Gottes Liebe tiefer an mich heran zu lassen. Das wird sicher auch dazu führen, dass mehr Liebe von mir zu anderen Menschen fließt. Von selbst.
Aber weil nicht alles automatisch läuft, sondern manche Verhaltensweisen eingeübt werden können und müssen lese ich parallel dazu noch 40 Tage Liebe wagen von Stephen und Alex Kendrick. Das Buch ist zwar eigentlich für Paare geschrieben, die ihre Beziehung verbessern wollen, aber ich übertrage es allgemein auf Menschen und Gott. Stellenweise sehr amerikanisch - machbar. Ich mag es trotzdem, weil es mir hilft stärker auf ganz konkrete liebevolle Verhaltensweisen im Alltag zu achten und sie bewusst einzuüben.

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Donnerstag, September 24, 2009

Berühmte Freunde

Ich habe meine Freunde Derek und Amy, in deren Wohnung ich in Antwerpen war, gefragt, ob ich sie namentlich in meinem neuen Buch erwähnen kann. Dereks Antwort:

Yes, use our names. I would love to famous somewhere!! So we can go on a german tour with body guards! And wear very cool sunglasses!

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Mittwoch, September 23, 2009

Empfangen und Geben

Spendenaufrufe sind meistens blöd. Und machen Druck. Manchmal ist es aber auch nur einfach schön, Menschen unterstützen zu können, die in dieser Welt was bewegen.
Meine aktuelle persönliche Empfehlung. Die Jones Family. Das sind Andrew (Tallskinnikiwi)und Debbie Jones und ihre fünf genialen Kinder. Sie unterstützen durch Rat und Begleitung (junge) Menschen, die neue Projekte wagen. Ziemlich genial. Und unkonventionell. Deshalb sind auch ein paar unkonventionelle Menschen gefragt, die sie auf ihrem Weg unterstützen.
Mehr Info, wie man helfen kann, auf ihrem Blog / der Infoseite hier.

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Sonntag, September 13, 2009

Trauer


Ich trauere um Bill. Vor einem Jahr konnten er und seine Frau nach glücklicher, aber lange kinderloser Ehe sehr plötzlich zwei Kinder adoptieren. Dann folgte eine Augenoperation, die ihm vor dem Erblinden bewahrte. Am 1. Juli wurde ein Hirntumor diagnistiziert, der schnell aggressiv wurde. Am 3. September bat Amy Freunde um Gebet, weil sich der Tumor auf das Gedächtnis und die Wortfindung auszuwirken begann - für Bill als Autor eine Katastrophe. Dann ging es sehr schnell. Vorgestern Abend starb Bill kurz vor Mitternacht. Ich weine schon den ganzen Morgen. Es ist einfach traurig. Er war echt ein cooler Typ. Der einzige Trost ist, dass Bill und Amy wirklich viele glückliche Jahre miteinander hatten. Amy sagte mir mal: Bill ist einfach der Mensch, mit dem ich am liebsten Dinge tue. Wir sind einfach richtig gern zusammen und lieben es Dinge gemeinsam zu tun. Egal ob es Einkaufen oder Bücher schreiben ist. Es tröstet mich auch, dass die Kinder eine richtig tolle Mutter haben. Amy ist eine wunderbare, warmherzige Frau!
Sie will keine Trauerfeier für ihren Mann, sondern eine "Celebration of Williams life". Sie bat alle Gäste, ganz normale Kleidung anzuziehen, die sie bei einem Besuch bei ihnen zu Hause tragen würden - durchaus auch leuchtend und farbenfroh.

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Mittwoch, Juli 29, 2009

Liebeserklärung

Heute habe ich eine der schönsten Liebeserklärungen meines Lebens bekommen. Die 7-jährige Tamara, bei der ich zu Besuch war, hatte meine Schuhe versteckt. Als ich sie fragte, warum sie das getan hat sagte sie "Weil ich nicht wollte das du gehst!", klammerte sich an mir fest und sagte: "Ich lass dich nicht gehen!"

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Samstag, Juni 27, 2009

Interessante Sätze

Neben vielem anderen bewegt mich ein Satz, den eine Freundinnen kürzlich geschrieben hat:
" If we hold people accountable, they will never learn to live in love" (Wenn wir Menschen zur Rechnenschaft ziehen, werden sie nie lernen in Liebe zu leben")
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Ich habe das in einem Gespräch zitiert. Meine Gesprächspartnerin reagierte spontan:
"Das erlebe ich gerade. Ich lerne zu geben. Früher warf mir meine Mutter immer Egoismus vor, ich gab dann Menschen etwas, um in ihren Augen nicht als egoistisch zu gelten. Jetzt erst kann ich mich davon lösen und fange an, aus dem Herzen geben zu lernen und merke, ich gebe wirklich gern!"
Ich finde es ziemlich krass formuliert und steil - aber vielleicht rumort es deswegen so intensiv in mir...

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Montag, Juni 22, 2009

Segen für Paare

Eure Liebe sei gesegnet
mit der Kraft des Zuhörens,
damit ihr die leisen Töne
eines jeden wahrnehmen könnt.

Eure Liebe sei gesegnet
mit der Kraft der Worte,
damit ihr einander sagen könnt,
was euch bewegt und belastet.

Eure Liebe sei gesegnet
mit der Kraft der Nähe,
damit ihr spüren könnt die Kraft
der Zuneigung und Zärtlichkeit.

Eure Liebe sei gesegnet
mit dem Mut zur Distanz,
damit ihr einander die nötige Freiheit
geben könnt ohne Eifersucht und Neid.

Eure Liebe sei gesegnet
mit der Kraft der Achtsamkeit,
damit ihr einander nie die
Flügel des Herzens brecht.

Eure Liebe sei gesegnet
mit Augenblicken der Zärtlichkeit.
Sie sind Momente,
in denen euch im Vorbeigehen
ein Engel berührt.
Florian Piller

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Mittwoch, Juni 17, 2009

Gott nickt

Die Mutter meines Patenkindes erzählte mir gerade folgende Episode aus ihrem bewegten Familienleben.
Als sie gerade beim Zähneputzen war, legte der ältere Bruder der jüngeren Schwester einen Zettel ins Zimmer. Die Zweitklässlerin konnte die schwungvolle Teenagerschrift (lies: Sauklaue) des älteren Bruders nicht recht entziffern und kam zur Mutter: "Mutti, ich glaube da steht "Gott nickt".
Die Mutter schaute auf den Zettel, und erklärte: "Oh. Das heisst "Good night".
Aber manchmal nickt Gott auch zur guten Nacht. Wertschätzend und liebevoll. "Ja, ich mag dich."
Good night!!!

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Sonntag, Juni 14, 2009

Schlank und rank

Eine Freundin hat mir gestern erzählt, dass sie meinen Ernährungstipp, Abends nur Gemüse und Eiweiß zu essen und auf Kohlenhydrate (Brot, Reis, Kartoffeln, Obst) zu verzichten, umgesetzt hat (Erklärung: der Körper verbrennt Fett erst dann, wenn er keine Kohlehydrate mehr zu verbrennen hat). Das hat dazu geführt, dass sie ganz locker abgenommen hat - und jetzt wieder in Kleidung passt, die sie seit 10 Jahren (!) nicht mehr tragen konnte. Wie schön! Ich freu mich mit ihr - und darüber, dass ich ihr Leben ein bisschen bereichern konnte...

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Beschenkt

Zur Zeit bekomme ich ständig Komplimente...für mein Aussehen oder etwas, was ich getan habe...ich weiß nicht, ob es mehr sind als früher, ich merke jedoch, dass ich es mehr genießen kann. Kompliment heißt ja eigentlich: Ein Mensch freut sich und lässt mich an seiner Freude teilhaben. Wie schön.

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Mittwoch, Mai 27, 2009

Frauentag


Nach der ganzen Fahrerei in den letzten Tagen, haben wir uns entschlossen auf ein paar Zedern und Säulen zu verzichten und statt dessen einen Beirut Tag zu machen. Wir haben auf dem Balkon gesessen und geredet, in einem Schmuckladen ein paar Dutzend Ringe, Ohrringe und Ketten anprobiert und ein halbes Dutzend gekauft (zu dritt!), einige Kunstgewerbe - und Designerlaeden, die große Moschee und die Hariri Gedenkstaette besucht, am Place de l'etoile Salat gegessen getrunken, in Saifi Village in einem teuren Klamottenladen mit dem jungen Designer geredet, dort einen Kaffee getrunken, durch alte Stadtviertel gelaufen, bei Sonnenuntergang an der Corniche vorbeigefahren, mit Freunden Lasagne und Salat gegessen...schoener, wundervoller Tag...Leben pur...und schoene Zeit mit zwei tollen Freundinnen.

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Echt hart

Wenn ihr wollt, koennt ihr fuer meine Freunde hier beten. Sie gehen in drei Wochen nach 14 Jahren hier in der Gegend - nach England zurueck und haben gestern erfahren, dass das Haus, das sie mieten wollten, schon vermietet ist. Sie sind ziemlich durch den Wind.
Jetzt brauchen sie dringend - in der Naehe von Oxford, wo die Kinder zur Schule gehen - einen Ort zum Leben, mit genug Platz fuer sie, die Kinder, ein Buero, Gaeste...einen Platz an dem vor allem der juengste Sohn, der durch die Kriegserfahrungen hier ziemlich traumatisiert ist, sich sicher und geborgen fuehlt.
Wenn ihr neben dem Gebet noch ne Idee habt oder Leute kennt, die in der Gegend zufaellig ein Haus haben, das sie nicht brauchen, koennt ihr mir die auch mitteilen.

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Samstag, April 04, 2009

Bedürfnisse

Heute bin ich auf einer Hochzeit eingeladen. Der Bräutigam war letztes Jahr zu einem Seminar von mir gegangen, weil ihn das Thema "Dein Leben in Balance" interessierte. Dort traf er dann die Braut. Von daher bin ich sozusagen an dem Zustandekommen der Hochzeit beteiligt. Trotzdem habe ich wenig Lust hinzugehen.
Zum einen liegt es daran, dass ich außer dem Brautpaar - soweit ich weiß - niemanden kenne. Eigentlich lerne ich gerne neue Leute kennen, aber nach 2 intensiven Seminarwochen mit sehr tiefen Begegnungen ist mein Bedarf nach neuen Menschen erst einmal gedeckt. Zum Anderen habe ich heute kein großes Bedürfnis nach "Programm". Ich habe mehr das Bedürfnis nach Freiheit und Entspannung: faul sein, trödeln, aufräumen, meinen Balkon und meine Wohnung frühjahrschön zu machen.
Klar, ich habe zugesagt, also werde ich auch gehen. Ich freue mich auch darauf, schöne Kleidung zu tragen und gutes Essen zu bekommen. So gut ich kann werde ich versuchen, auf meine Bedürfnisse zu achten und so gut ich kann für mich zu sorgen...vielleicht hin und wieder ein paar Minuten zum See gehen, einfach ins Wasser sehen...da sein, bevor ich mich dann wieder unter die Menschen mische.
[PS - Einen Tag später: Die Strategie hat ziemlich gut funktioniert...nach dem Kaffeetrinken bin ich für eine halbe Stunde runter an den Wannsee gegangen und hab am Steg gesessen, die Boote und einen wunderschönen Erpel mit blau-grünem Hals beobachtet...das hat sehr gut getan! So konnte ich den Rest der Feier und die Begegnungen genießen! Das leckere Essen ohnehin!]

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Freitag, April 03, 2009

Schätze aus der gewaltfreien Kommunikation

Ich bin dankbar für die Schätze, die ich aus der gewaltfreien Kommunikation mitnehme. Im Zusammensein mit einer Freundin erlebte ich es immer wieder, dass sie, wenn ich begeistert von einer neuen Sache oder Idee war, als erstes mit Kritik reagierte. Auch wenn wir im Lauf der Zeit lernten, recht sportlich damit umzugehen "Ah, du sitzt wieder auf dem Kritikerstuhl." war es doch nicht wirklich angenehm für uns beide.
Gestern gab es wieder so eine Situation. Doch diesmal ging ich nicht wie üblich, auf die inhaltliche Ebene ihrer kritischen Äußerungen einzugehen, sondern versuchte, die emotionale Ebene zu erspüren [Dialog aus dem Gedächtnis konstruiert.]
"Bist du besorgt um mich?"
"Nein, manchmal schon, aber jetzt gerade nicht"
"Irritiert?" "Vielleicht...ah, ich glaube es ist eher so, dass ich deinen Gedanken nicht so schnell folgen kann, etwas überfordert bin und irgendwie versuche dich zu bremsen, damit ich wieder hinterher komme..."
"Ah...dir geht es also einfach zu schnell und du hast das Bedürfnis nach Klärung, Verlangsamung und den Wunsch die Dinge besser zu verstehen."
"Ja!"
"Ah, ich verstehe: Du hast das Bedürfnis nach Klarheit und Entschleunigung öfters, aber bisher wusstest du nicht, wie du es anders als durch Kritik erfüllen könntest."
"Ja, es ist ja auch ein bisschen beschämend, wenn man sagt, man kommt nicht mit." "Das kann ich verstehen. Ich kann mir vorstellen, dass es Strategien gibt, die für dich und mich angenehmer sind...vielleicht kannst du ja probieren, mich in Zukunft einfach um Verlangsamung und Klarheit zu bitten."
Mit dem Entdecken der echten Gefühle und Bedürfnisse stellte sich eine tiefe Erleichterung bei ihr ein:
"Ich will ja gar nicht kritisch sein, sondern viel lieber kooperativ sein und unterstützen..."
Als sie sich später aufs Fahrrad schwang, war sie noch ganz erfüllt von der neuen Perspektive, die sich ihr aufgetan hat.

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Sonntag, März 22, 2009

Zeit

Gestern habe ich mich lang mit einem ganz tollen befreundeten Ehepaar unterhalten, das ich wegen räumlicher Distanz nur selten sehe, aber ganz tief mag und tief ins Herz geschlossen habe. Vor gut einem Jahr sind sie aus einem 150% intensiven Engagement in einer Gemeinde ausgestiegen. Jetzt genießen sie es Zeit zu haben...unter anderem für ihre Jungs - von Kleinkind bis Grundschulalter.
Als der Vater des besten Freundes des ältesten Sohnes sehr schnell an Krebs starb, warf das bei den Kindern viele Fragen auf - tiefe, theologische und emotionale Fragen, aber auch viele Wissensfragen - Dinge, die für Erwachsene klar sind, für Kinder großes Neuland: Was ist ein Grab? Ein Sarg? Eine Urne? Was passiert bei einer Beerdigung? Was ist Einäschern? Der Vater nahm sich die Zeit, nicht nur zuzuhören und zu erklären, sondern ihnen Dinge direkt zu zeigen: Ein Grab, eine Leichenhalle usw. Das Einäschern haben sie mit Playmobilmännchen im Backofen ausprobiert...ein bisschen morbide, aber gleichzeitig total berührend...wenn Kinder verstehen, was geschieht, sind sie beruhigt. Es ist das ungewisse, das nicht-Wissen, was ihnen Angst macht.

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Samstag, März 21, 2009

Traeume

Manche Träume erfüllt man sich einfach. Ich hatte vor einer Weile geträumt, ich hätte Freunde in der Schweiz besucht, eine Bergtour mit ihnen gemacht und auf einer Hütte eine SMS auf meinem I-Phone bekommen. Also habe ich mich eingeladen...und mir zumindest schon man nen i-pod gekauft...
Gestern waren wir in der Berner Museumsnacht...sehr schön, interessant und entspannt, wenn man das Berliner Gedränge bei der langen Nacht der Museen kennt, heute werden wir Richtung Interlaken wandern...
Bild: Schweizer Bundeshaus (Regierung) bestrahlt für die Museumsnacht...(die Falter sind die Nachtschwärmer, die zur Museumsnacht unterwegs sind - Symbol der Museumsnacht).

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Samstag, März 14, 2009

Focus


Marc van der Woude, einer meiner Freunde, hat auf seinem Blog kurz und knapp die drei Bereiche beschrieben, auf die er dieses Jahr seine Energien konzentrieren will. Mich hat das ziemlich herausgefordert, habe ich doch derzeit mehr den Eindruck, durch mein Leben zu stolpern als klar auf ein (oder drei)Ziel/e ausgerichtet zu sein. Manchmal sind solche "Trödelzeiten" auch gut und wichtig, aber auf Dauer ist Focus schon gut!

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Freitag, Februar 06, 2009

Einfach so

Eine Freundin hat mir heute - einfach so, weil sie es schön fand und mir eine Freude machen wollte - ein total tolles Tagebuch / Notizbuch geschenkt. Das coole: Mit Druckknöpfen kann man an der Hülle des Tagebuchs ein kleines Federmäppchen daran fest machen und hat so immer Stifte und sonstiges dabei.
In das Tagebuch hat sie geschrieben:
Mit allem, was ich an Lebenserfahrung habe, kann ich mit Sicherheit sagen:
"Niemand kann aus seiner Haut" sagte die Raupe.
...da flog ein Schmetterling vorbei.

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Dienstag, Januar 27, 2009

Sich Träume erfüllen

Heute Nacht habe ich davon geträumt, dass ich mit guten Freunden (einem Ehepaar) aus der Schweiz in den Bergen wandern war. Irgendwann während der Wanderung bekam ich eine SMS einer anderen guten Freundin auf mein i-phone (das ich nur im Traum besitze).
Ich schrieb den Schweizer Freunden, was sie davon halten würden, dass ich meine Träume wahr machen würde
1. sie besuche
2. mir ein I-phone kaufe (wenn ich schon davon träume)

Antwort der Frau:
"Zu 1. - auf jeden Fall
Zu 2. - finde ich Zeitvergeudung, dieses Spielen, aber mein Mann ist da SEHR
anderer Ansicht."


Mal sehen....

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Montag, Januar 05, 2009

Erweiterung

Ein Gedanke aus der gestrigen Predigt hat mich besonders berührt. Timothy Keller erklärte, dass der Ausdruck "Ich will ihm eine Hilfe schaffen" sich eindeutig nicht auf Unterstützung in der Gartenarbeit bezieht. Eva war nicht die "Hilfsarbeiterin" für Adam, da der Auftrag, den Garten zu pflegen beiden gleichermaßen galt (ohne Hierarchie!).
Er fragte dann, auf welche Art und Weise Eva eine Hilfe für Adam war und gab die Antwort, die er für sich selbst gefunden hat: "Nach 34 Jahren Ehe, weiss man, praktisch ohne nachzudenken, was der andere in einer bestimmten Situation denken oder tun würde. Man hat also nicht mehr nur eine Handlungsoption zur Verfügung (die eigene), sondern zwei und kann entscheiden, welche besser ist. Das ist eine ungemeine Stärker und Hilfe im Leben."
Kürzlich hab ich ja geschrieben, dass Freiheit a dem Momentn beginnt, wo man wenigstens drei Handlungsoptionen hat (ein wichtiger Ansatz im Coaching). Dass Partnerschaft in dieser Hinsicht letztlich nicht einschränkt, sondern die eigenen Handlungsoptionen ungemein erweitert, ist ein faszinierender Gedanke. Ergänzen könnte man ihn noch damit, dass wenn man den Weg des Glaubens lange gegangen ist, man auch da ahnt, was Jesus in einer bestimmten Situation denken oder tun würde - damit hat man dann die drei Optionen.
Ich glaube junge Paare (nicht altermässig, sondern im Sinne von "kurze Zeit zusammen") kämpfen oft gegen die Überzeugungen und Haltungen des anderen an, weil sie denken, man müsste sich auf eine richtige Überzeugung und Vorgehensweise einigen. Manche entdecken im Lauf der Zeit, den Schatz der in der Vielfalt liegt. Ich will in meinen Begegnungen, egal ob in Partnerschaften oder Freundschaften, zu den "manchen" gehören.

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Dienstag, Dezember 30, 2008

2008 - Mein Jahr in Zahlen - persönlich

Für mich persönlich führe ich auch eine kleine Liste, die die Highlights des Jahres festhält.

1 Weiterbildung: Systemisches Coaching und Supervision (intensiv, mehrere Seminare)
2 Weiterbildungen: Prozessorientierte Verfahren / Gewaltfreie Kommunikation
2 besondere Geschenke an mich: 1 wunderschöner Sommermantel / 1 Liegefahrrad
2 Kulturelle Highlights: Martha Graham Dance Company, eine Mozart-Oper in der U-Bahn
3 neue Sportarten: Bollywood-Tanzkurs, Bogenschieß-Kurs, Kletterkurs
5 für mich neue Orte (oder neue Ecken an bekannten Orten): Wien, Schweden, Kopenhagen, Antwerpen, Ost-Portugal, Rheingau
8 Lesungen und Kino-Besuche - Kirschblüten war mein persönlicher Favorit und eine Lesung mit Mary Karr (Autorin von "The liar´s Club")
10 gelesene Erzählungen und Biographien: Highlight Dreams from my father (Barak Obama)
10 Inspirations- und geistliche Bücher: Highlight: The Shack, A long obedience in the same direction (Eugene Peterson), Velvet Elvis / Sex God (beide: Rob Bell)
13 gelesene Weiterbildungsbücher: Highlights: Gewaltfreie Kommunikation (Marshall Rosenberg), Rich Dad - Poor Dad (Robert Kiyosaki), Energiekompetenz (Verena Steiner)
20 Ausstellungsbesuche: Fotografie, Kunst, Museen. Highlights: Farina Duft-Museum (Köln), Vardi Kahana (Poträts einer israel. Großfamilie, in der vom liberalen bis zum ultra-orthodoxen alle Ströme israelischer Überzeugungen vertreten sind)...
+ .....unzählige schöne, interessante, tiefe, traurige, lustige Begegnungen, Café - und Restaurantbesuche mit Menschen, die mir wichtig sind. Ein volles, reiches Jahr!

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Montag, Oktober 27, 2008

Wie süss

Mein Patenkind schickte mir gerade ne E-Card mit folgender Botschaft:

HALO LIBE KERSTIN, ICH FREUE MICH SER WENN DU VOR WEINACHTEN KOMPST. DIESE KARTE IST DA ZU DA UM DIE TIRE ZU FERKLEIDEN MIT DEM ROTEN HEBEL.Drück doch mal die Knöpfe. Viel Spaß dabei


Wie süss!

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Montag, September 29, 2008

WIENderbar

Von Donnerstag bis Samstag war ich mit einer Freundin in Wien - wir haben herrliche k + K Tage verlebt...Kaffee, Kultur (Stehplatz für 4 Euro in der Wiener Staatsoper), Kunst (Kuss von Klimt und andere Künstler), Kulinarisches (Kuchen, Kaiserschmarrn und weitere Köstlichkeiten), Königliche Paläste und natürlich hatten wir viel Zeit zum Klönen...einfach nur wunderschön...und gar nicht so teuer (mit Billigflieger hin und zurück und mit Übernachtung bei einer Bekannten eines Bekannten war es gut bezahlbar)... ich schwelge noch in den Erinnerungen...eine herrliche Zeit in einer herrlichen Stadt!

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Dienstag, Juli 08, 2008

Mittagspause

Heute Mittag ging ich in der Mittagspause bei einer Bekannten vorbei, um ihr Unterlagen für ein Seminar zu bringen. Ihr Sohn, der nach dem Studium gerade eine Pause vor dem nächsten beruflichen Schritt hat, öffnete mir die Tür. Wir kamen ins Gespräch. Er erzählte mir, dass er, obwohl es so viel Zeit hat, die Tage mit dem Gefühl beendet, nichts wirklich geschafft zu haben. Also gab ich ihm ein paar Tipps: Pro Tag eine große Sache angehen, die eher unangenehm ist, aber erledigt werden muss. Dem nicht ausweichen, sondern es gleich als erstes machen. Sich über den Erfolg freuen und dann mit der Energie, die dadurch freigesetzt wird, noch ein paar andere, kleine Dinge anpacken. Das Gespräch war richtig cool, er bedankte sich "Das war genau das, was ich jetzt gebraucht habe!" Natürlich hat das meinen Mittagspausen-Zeitplan durcheinander gebracht, aber ich bin fröhlich weitergezogen. Es hat nicht in meinen Plan gepasst, aber in mein Leben!

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Sonntag, Juni 29, 2008

Einander erkennen

Das Zitat habe ich gerade (wieder)in einem alten Kalender entdeckt: Es ist nicht unsere Aufgabe, einander näher zu kommen, so wenig wie Sonne und Mond zueinander kommen oder Meer und Land. Unser Ziel ist es, einander zu erkennen und einer im anderen das zu sehen und ehren zu lernen, was er ist: des anderen Gegenstück und Ergänzung.
Hermann Hesse

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Samstag, Juni 28, 2008

Totales Geschenk

Seit einigen Jahren coache ich eine junge Frau, die sich durch ne Menge Schwierigkeiten (eigentlich wollte ich Sch,.. schreiben, weil das Wort es besser trifft, was sie durchgemacht hat) gekämpft hat. Sie hat schon vor ner Weile mit einer Ausbildung zur Fitneßtrainerin begonnen und hat mir gestern angeboten, mich zu individuell trainieren....Wow - was für ein Geschenk. Gerade in dieser Phase, wo ich gerade intensiv dabei bin, das, was in meinem Rücken durch die Rückenmarksentzündung durcheinander gekommen war, ganz neu zu stabilisieren.

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Mittwoch, Juni 04, 2008

Kompliment

Heute hab ich in meinem Verlags-Newsletter auf das neue Impulsheft Worte der Freundschaft. Zitate und Gedanken über wertvolle Menschen aufmerksam gemacht. Ein Leser schrieb zurück: Wenn ich in Berlin leben würde, würde meine beste Freundin Marina von Dir Konkurrenz bekommen! Ich meine in Punkto Freundschaft. Was für ein nettes Kompliment.

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Sonntag, Mai 18, 2008

Bomben im Gepäck

"Normalerweise habe ich keine Bomben im Gepäck!" hat mein Patenkind sicherheitshalber die Beamten an der Sicherheitskontrolle des Reichstags informiert. Ansonsten fand sie das Gebäude nicht wirklich spannend. Mehr Begeisterung haben hingegen das Holocaust-Denkmal, die Hochseilartisten "Ich werde auch Artistin" und nicht zuletzt "Pippi in Taka-Tuka-Land" geweckt "Für so einen tollen Film muss lohnt es sich ins Kino zu gehen!". Morgen Abend (tagsüber habe ich Ausbildung) gehen wir noch zusammen auf den Fernsehturm. Berlin von oben ist sicher auch toll - hoffe ich.

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Mittwoch, Mai 14, 2008

Weisheit in Berlin


Vor ein paar Monaten habe ich ein Ehepaar der Familie Weisheit kennengelernt. Im Vorprogramm zu meinem Vortrag "Swing. Dein Leben in Balance" sprachen sie über Balance - ein Thema über das sie mehr als genug zu sagen haben - sie gehören zu den wohl besten und spektakulärsten Hochseilartisten Europas, vielleicht sogar der Welt. Mir wurde schon beim Ansehen des Kurzvideos fast schwindelig.
Jetzt treten sie gerade in Berlin auf. Ich sah zufällig ihr Gerüst als ich vom Sport kam und dachte und betete kurz "Es wäre schön, sie zu sehen." Keine 30 Sekunden später liefen sie mir über den Weg. Wir haben kurz geredet, Samstag werde ich mir ihre Show ansehen...und vielleicht ab und zu die Augen schließen, wenn mir beim Zusehen schwindelig wird.

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Dienstag, Mai 13, 2008

Begegnung mit links

Markus [Name geändert] ist das beste Pferd im Stall, wie Barbara sagt. Er ist jung und stark und wenn es Jobs zu erledigen gibt, für die die anderen nicht genug Kraft haben, übernimmt er das: schwere Bäume sägen, Kanister schleppen, Gruben graben. Meistens macht er es mit einem Lächeln. Zumindest dann, wenn es nicht zu früh am Morgen ist.
Er ist bei Eltern aufgewachsen, die Christen sind. Er selbst hat mal gehofft, Gott würde sich ihm zeigen, ihn spüren lassen, dass er existiert. Als das für ihn nicht spürbar geschah, hat er beschlossen, dass es ihn nicht gibt. Punkt. Aus. Ist dann in die Hamburger linke Szene eingetaucht und muss sich demnächst vor Gericht wegen Gewalt gegen die Polizei verantworten. Ob er es wieder tun würde, fragte ich..."Manchmal ist die Wut so groß..." Wir saßen stundenlang am Holztisch auf der Veranda, den jemand aus einer alten Tür gezimmert hat - ziemlich cooles design, ziemlich uncool zum Saubermachen.
Er erzählte mir von seinem Wunsch, etwas zu verändern. Ich erzählte ihm von unseren Versuchen, in Berlin Gewalt durch Gebet, Gespräche und Dasein zu verhindern, von einzelnen gelungenen Momenten, wo Versöhnung möglich war. Wir unterhielten uns über die vielen Spaltungen in der Linken Szene (Linke, Punks, Autonome) "Die Szene ist so gespalten, dass wir uns nur bei Krawallen verbunden fühlen...", manche Widersprüche "Natürlich ist es absurd, gegen das kapitalistische System zu sein und sich gleichzeitig den Lebensunterhalt von den reichen Eltern finanzieren zu lassen!" Immer wieder betonte er, dass er sehen und glauben können müsste, dass es möglich wäre, Ziele auch ohne Gewalt durchsetzen zu können, um auf Gewalt verzichten zu können." Glaube ist alles?!

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Montag, Mai 05, 2008

Zwischenzeiten

Gerade bin ich bei Freunden in Portugal. Der Ehemann war bis gestern Pastor einer Gemeinnde, von der er sich gestern Nachmittag, direkt bevor sie mich vom Flughafen abholten, verabschiedet hat. Er war muede davon, Menschen ein "Wohlfuehl- und Unterhaltungsprogramm" zu bieten, die kein Interesse daran haben zu lernen, in ihrem Alltagsleben, Jesus zu folgen. Gestern Vormittag sind sie auch aus ihrem bisherigen total suessen Zwei-Zimmer-Mini-Haus ausgezogen. Sie wohnen, bis es verkauft ist und sie sich etwas anderes leisten koennen, in der Wohnung von Freunden. Sein neuer Job, in einem Cafe faengt auch erst in ein paar Wochen an. Gestern sagte er mir, wie gut es fuer ihn sei, dass ich in dieser verwirrenden Uebergangszeit voller Fragen gut da sei, weil ich ihm das Gefuehl geben wuerde, nicht voellig verrueckt zu sein (Job aufgeben etc.). Seine Frau sah mich mit schelmischem Seitenblick an und kommentierte "Oder nicht der einzige Verrueckte auf der Welt zu sein!!!"

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Mittwoch, April 09, 2008

Freundschaft

Freundschaft ist, wenn dich einer für gutes Schwimmen lobt, nachdem du beim Segeln gekentert bist. Werner Schneyder

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Freitag, April 04, 2008

Lächel-Muskelkater

Ich hab den Tag heute mit einem Freund verbracht, der mir vom Wesen her in vielen Bereichen sehr ähnlich ist. Häufig habe ich mich bei dem, was er erzählt hat, wieder gefunden und musste unwillkürlich lächeln. Und habe mich bei dem, was ich erzählt habe, sehr verstanden und wohl gefühlt. Und hab auch gelächelt. Jetzt hab´ich tatsächlich Muskelkater vom Lächeln. Ein schönes Gefühl.

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Freitag, März 28, 2008

Schöner Traum

Eine Freundin rief mich gerade an, um einen Termin für einen IKEA Besuch auszumachen. Plötzlich sagte sie. "Du, mir fällt gerade ein: ich hab ja heute Nacht von dir geträumt. Ich habe gesehen, wie Jemand in der Stadt Impulshefte als Werbegeschenke verteilt hat. Es waren neue Titel, die ich mir leider nicht gemerkt habe. Die Person war ganz begeistert davon. Ich sagte: "Ich kenn´die Frau, die die geschrieben hat. Die macht ganz tolle Sachen und macht auch tolle Coachings."
Was für ein schöner Traum - nicht zuletzt, weil es neben der Geschäftsidee (cool!) zeigt, wie sehr sie mich schätzt. Gibt mir Motivation, gleich an den beiden neuen Impulsheften (Krisen und Worte der Hoffnung) weiterzuarbeiten. (Bin ohnehin schon motiviert, aber gleich doppelt!) Und auf IKEA freu ich mich auch!

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Dienstag, März 25, 2008

Dankbar für Menschen

Vorhin habe ich fürs Internet die Produktbeschreibung für das neue Impulsheft Krisen. Impulse, schwierige Zeiten erfolgreich zu bewältigen, geschrieben. Mir ist beim Schreiben ganz neu klargeworden, wie der Kreislauf des Segens läuft - kurz viel ich von anderen Menschen empfangen habe, was ich jetzt wieder anderen weitergebe. Ich habe geschrieben:

Einige, aber keinesfalls alle Ansätze zur Krisenbewältigung sind von mir selbst entwickelt worden. Einiges habe ich im Rahmen meiner Ausbildung zur Beraterin und Supervisiorin gelernt. Anderes haben mir Freunde in Krisen als hilfreichen Rat gegeben. Allen, von denen ich gelernt habe, möchte ich hiermit von Herzen danken. Ich hoffe und erwarte, dass Eure Gedanken anderen Menschen ebenso weiterhelfen, wie sie mir geholfen haben. Danke fürs Teilen.


Ich bin soo dankbar für Freunde.

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Dienstag, März 11, 2008

Immer schön flüssig bleiben

Ich will Menschen trösten, aber nicht in der Rolle der Trösterin erstarren. Ich will inspirieren, aber nicht die "Inspiratorin vom Dienst" werden, ich will Menschen etwas geben, aber nicht die Versorgerin sein. Wie schafft man es "im Verb" zu bleiben, nicht "im Nomen" zu erstarren. Wohl nur durch bewegliches hin und her. Flüssigen Kommunikationsstil. Und auch indem man Erwartungen auch mal bewusst nicht erfüllt. Damit Bewegungsraum offen bleibt und nicht erstarrt.

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Dienstag, Februar 26, 2008

Liebe ist...

Liebe ist die gemeinsame Freude an der wechselseitigen Unvollkommenheit. Ludwig Börne

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Mittwoch, Februar 13, 2008

Valentinstag mal anders

Vor ein paar Tagen habe ich meine Kunden inspiriert, sich am guten alten Valentin ein Beispiel zu nehmen und nicht nur an sich selbst und den oder die Liebste/n zu denken, sondern auch (andere) Paare zu unterstützen und zu fördern. Hier die bearbeite Kurzfassung für Euch:

Es gibt verschiedene Legenden und Geschichten um den Namensgeber des Tages. Meine Liebste: Valentin stieg Paaren, die aus Finanznot nicht heiraten konnten, aufs Dach - um ein Säckchen Geld durch den Kamin herab zulassen und ihnen so die Eheschließung zu ermöglichen.

Ein Single-Mann unterstützt Paare. Das inspiriert mich. Paare brauchen Unterstützung. Wie wäre es, wenn Paare oder Singles andere Paare durch eine liebevolle Geste für ihren Weg zu zweit ermutigen:

Ein paar Ideen:
- Ein Paar Minuten Gebet: Ab und zu oder regelmäßig für Paare beten. Oder jetzt gleich.
- Offenes Ohr: Erzählt doch mal von Euch...
- Geschenke: Ein paar Leckereien für einen schönen Abend zu zweit (kommt gut an, ich hab´s ausprobiert!)
- Ein Ehe-Auffrischungs-Seminar verschenken
- Inspiration: Ein Buch, eine Zeitschrift für Paare oder (natürlich) die Impulshefte Lieben und Entdecker Fragen
- Zeit: Nimm einem Paar ein Stück Arbeit ab (Fensterputzen, Einkaufen), schenk ihnen Zeit für sich
- Zweisamkeit: Mal die Kinder hüten, damit das Paar etwas zusammen machen kann.

Es gibt nichts Gutes, es sei denn man tut es...deshalb der beste Tipp: Gehe weg vom Computer und mache gleich was. Der Blog ist immer noch da und wartet auf dich, wenn du wiederkommst!

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Freitag, Januar 04, 2008

Abschied

Gerade habe ich erfahren, dass ein Freund von mir unerwartet gestorben ist. Kein enger Freund, aber dennoch...ich mochte ihn, er war ein Original und hat sich nicht dafür geschämt, er selbst zu sein. Ein Mann, der sich und seine Gefühle kannte, andere Menschen, besonders Männer auf dem Weg zu ihrem Herzen unterstützt - oder manchmal auch nur auf dem ebenso unverständlichen Weg ins innere Ihres Computers. Auch da kannte er sich aus. War meistens fast schmerzhaft ruhig und gelassen. Er hat Jesus sehr geliebt und seine Frau und Kinder. Traurig, daran erinnert zu werden, wie endlich unser Leben ist...auch wenn es unendlich weitergeht. Jetzt hör ich auf zu schreiben. Will erst mal weinen.

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Reinreden

Rein-reden kann jeder. Rein-leben traut sich kaum einer. Redet Kerstin Hack hier mal rein.

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Mittwoch, November 28, 2007

Gleichklang

Wenn zwei immer das gleiche denken, ist ja einer überflüssig. (Autor unbekannt)

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Dienstag, November 06, 2007

Wo Liebe beginnt

Meine Liebe beginnt, wo deine Perfektion endet. [Kerstin Hack]

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Mittwoch, Oktober 31, 2007

Wieviel Zeitung / Bibel lesen darf ein Mann?

In den letzten Tagen traf ich mich mit zwei Freundinnen zum Kaffeetrinken. Eine erzählte mir:
"Ich wünschte mir, mein Partner würde weniger in der Zeitung und dafür mehr in der Bibel lesen."
Als ich das später der zweiten Freundin erzählte, reagierte sie spontan:
"Ich wünschte mir, mein Mann würde weniger in der Bibel und dafür mehr in der Zeitung lesen."
Vielleicht sollten die beiden die Männer tauschen. Oder sich überlegen, was hinter dem Wunsch nach Veränderung des Partners steckt. Geht es um sein bestes, das was ihm wohltut und hilft? Oder geht es möglicherweise darum, dass man sich selbst mehr innere Sicherheit davon verspricht, wenn der Mann mehr so wäre, wie man es gern hätte? Vielleicht gäbe es auch andere Möglichkeiten, die Sicherheit zu finden, als den Mann zu verändern? Spannende Frage.

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Sonntag, September 30, 2007

Männer

Habe glaube ich noch nie so vielen Männern nachgesehen wie gestern und heute. Ich wohne fast direkt neben km 25 des Berliner Marathons und habe gestern die Inliner an mir vorbeihuschen sehen, die sich bei Regen und Sturmböen durch die Gegend gekämpft haben (auch ein paar Frauen). Die meisten trugen Helme und dem Wetter angepasste warme Kleidung, deshalb war von den Männern nicht wirklich viel zu sehen. Höchstens an der Spitze konnte man in den engen Profianzügen Formen ausmachen. Aber die waren so schnell wieder an einem vorbei, das man auch nix richtig erkennen konnte. Es war interessant, je weiter hinten die Teilnehmer fuhren, umso aufrechter liefen sie. Die ersten hatten den Oberkörper noch fast parallel zur Strasse, die weiter hinten liefen eher senkrecht zum Belag. Aber bewundert hab ich sie alle. Ich hab mich nach dreißig Minuten Stehen in der Kälte wieder in ein warmes Café verzogen und mir die Sache aus sicherer Distanz angesehen...bis der letzte gemütlich an mir vorbeigerollt war.
Heute war das schon anders. Läufer sind etwas langsamer als Skater, da konnte man Laufstil und Gesichtszüge ausführlich studieren. Die einen liefen locker im Bambusröckchen als wären sie auf einer Tanzveranstaltung, die anderen mit verbissenem Gesichtsausdruck - wie ein Hund, der seinen Knochen bedroht sieht. Menschliche Vielfalt.
Am meisten Bewunderung bekommt jedoch von mir gerade der langsamste von allen, der noch nicht mal laufen kann. Mein kleiner Neffe, der gestern - einige Tage nach errechnetem Termin - zur Welt kam. Kommentar des Vaters: "Hier issa. Lange angekündigt, nun auch erhältlich." Und der natürlich einfach unverschämt süß ist. Ich freue mich, dass dieser kleine Mann nun ein Stück zu meinem Leben gehört. Der ist definitiv der Schönste von allen.

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Dienstag, August 14, 2007

Kinder

Ein Freund hat mir und einer Reihe anderen Menschen gerade sieben Bilder seines neugeborenen Sohnes gemailt...voller Begeisterung. Das tolle ist: es ist Kind Nr. 6 - und seine Freude über den einmaligen Neuankömmling ist genauso wie bei Kind Nr. 1. Ich finde das klasse. Und glaube Gott ist genauso, wenn ein Kind neu in seine Familie kommt, zeigt allen Engeln voller Begeisterung die aktuellen Digitalbilder (oder was auch immer man für eine Technologie im Himmel verwendet) und jubelt. "Schaut mal her, ist er / sie nicht einmalig! Wie schön, dass er / sie da ist!"

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Dienstag, Juli 24, 2007

Kindertag



Heute Morgen bin ich von der piepsigen Stimme einer fünfjährigen geweckt worden, die gerade bei mir zu Besuch ist (mit Eltern und drei Geschwistern): "Kerstin, in der Küche wartet Kaffee auf dich!" Ein Tag kann kaum besser beginnen. Und es war unser Tag. Die Eltern mussten einen Vortrag halten und den ältesten Sohn vom Flughafen abholen. Erst mal frühstücken. Puh. Wie hilft man einer fünfjährigen, sich zu entscheiden, wenn man ausgerechnet ihr Lieblingscereal nicht vorrätig hat, sondern nur Müsli und Zeug, was sie nicht mag. Zum Glück gibt es Schokoladencreme. Puh. Dann sind wir ins Kindermuseum gegangen, haben dort ein Floss, Turbane und jede Menge Frisuren ausprobiert. Dann haben wir uns in der S-Bahn verfahren, haben türkische Pizza gegessen und zwei Eisbecher. Die Kleine hat irgendwann mal schlapp gemacht und ich habe jetzt ausgeleierte Arme - eine fünfjährige kann ganz schön schwer sein, wenn man sie schlafend durch die Stadt trägt. Falls ich mal selbst Kinder habe, muss ich vorher dringend zu McFit oder co. um meine Muskeln zu stählen. Die Kids haben es genossen. Sie hätten eigentlich von den Tagungsveranstaltern ein Zimmer in einem Hotel bezahlt bekommen, aber haben beschlossen, dass sie lieber bei mir sein wollen. Ich sagte zur Ältesten: "Das ist glaube ich schon ein Kompliment, dass ihr lieber bei mir seid, als im Hotel." Sie meinte "als in einem VIER-STERNE-Hotel!!!".
Sogar der 16jährige Bruder, der am Nachmittag von einem Camp zu uns kam überschüttete mich - für einen Jungen in der Pubertät - mit einem Übermass an Emotion. "Ich freue mich echt, dich zu sehen, auch wenn wir jetzt noch gar nicht miteinander geredet haben!" Wow!

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Sonntag, Juli 22, 2007

Besonderes Geschenk

Gestern hat mir eine befreundete Mutter ein ganz besonderes Geschenk gemacht. Nach Ende der "Kinderphase" (das jüngste von fünf Kindern kommt jetzt in die Schule) hat sie im Alter von 46 Jahren eine Lehre als Keramikerin bei einem der Top Keramikmeister ihrer Gegend begonnen, der keine plumpe Keramik macht, sondern selbst an der Kunsthochschule studiert hat. Er hat noch nie einen Lehrling ausgebildet, aber ihr - ohne dass sie darum gebeten hatte - eine Lehrstelle angeboten.
Jetzt ist es ihr zum ersten Mal gelungen ein Set von 16 gleichen Bechern zu machen. Klein, dünnwandig, mit Ringen in verschiedenen Farben verziert, sehr, sehr schön. Und gestern hat sie mir den Becher mit den leuchtendsten Farben geschenkt. Die anderen Becher bekommen drei Ehepaare, die eng mit ihnen befreundet sind - den Rest behalten sie selbst. Für mich ist es nicht nur ein ganz tiefes Zeichen von Verbundenheit - es ist wirklich etwas Besonderes, eines ihrer ersten Werke zu bekommen - und schön, den Becher mit den leuchtendsten Farben zu haben.
Es ist für mich auch ein Zeichen dessen, wie Gott Frauen versorgt. Sie hat jahrelang in ihre Kinder investiert. Und die Kinder sind klasse geworden! Ich mag sie total gern. Und jetzt schenkt ihr Gott das, was sie sich seit Jahren gewünscht hat - noch mal etwas Neues, Künstlerisches lernen zu können. Und gibt ihr den besten Lehrmeister...eine Lehrstelle, um die sie viele beneiden. Meisterschülerin bei einem Meister. Ich glaube ihr Gott ist mächtig stolz auf sie - und freut sich, sie zu beschenken.

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Dienstag, Juni 12, 2007

Betende Freunde

Seit Jahren habe ich einen Traum fuer ein Projekt auf dem Herzen, jetzt sieht es so aus, also ob er sich erfuellt. Gestern kam Shannon mit einem Zettel in der Hand aus dem Schlafzimmer...und fragte mich, ob ich mich daran erinnern koennte, dass ich sie gebeten hatte, fuer meinen Traum zu beten...sie zeigte mir einen Zettel, auf den ich etwa im Jahr 2003 insgesamt 14 einzelne Punkte aufgeschrieben hatte, die ich mir von Gott fuer das Projekt wuensche. Bei einem stand "optional" dahinter, also etwas, was nett, aber nicht unbedingt noetig waere, ein Punkt ist noch offen, entscheidet sich hoffentlich in den naechsten 3 Wochen....wenn der "durch" ist, dann sind - mit Ausnahme von Punkt "optional", der nicht erhoert ist, alle 13 sehr spezifischen Bitten fuer das Projekt erhoert worden...Sie hatte den Zettel jahrelang an ihrer Gebetswand haengen...und Gott immer wieder darum gebeten, fuer mich zu handeln...wow...

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Stolz auf Andere

Gerade bin ich in London und besuche Shannon, eine Freundin, die wiederum Kontakt zu vielen anderen gemeinsamen Freunden hat. Gestern sassen wir bei einem leckeren Essen mit mehreren Anderen zusammen und haben uns Geschichten aus unserem Leben und dem Leben unserer Freunde erzaehlt...ich bin heute Morgen mit einem Gefuehl von tiefem Stolz aufgewacht. Irgendwie erfuellt es mich mit tiefer Freude, ja Stolz, zu hoeren, wie Menschen, die mir viel bedeuten, im Leben etwas wagen und mitzuerleben, wie es gelingt.
- Claudia gestaltet nach Jahren voller Schwierigkeiten und Rueckschlaege ihr Leben und ihre Emotionen kraftvoll und stark. Ich bin richtig stolz auf sie und freue mich mit ihr, dass sie im September heiratet und auch in diesem Bereich ihres Lebens etwas auf gute Art und Weise "ankommt". Sie ist einer der Menschen, die ich am meisten bewundere, weil sie aus miesen Startvorraussetzungen ein wirklich gutes Leben gestaltet hat, nicht mehr Opfer ist, sondern starke Frau die nebenbei auch immer schoener wird...so schoen wie gestern habe ich sie noch nie gesehen...
- Shannon. Genial. Gemeinsam mit Freunden hat sie die Kampagne the truth isnt Sexy gestartet, um auf das Schicksal der Frauen aufmerksam zu machen, die in die Prostitution gezwungen werden. Herzstueck der Kampagne sind Bierdeckel, auf denen auf der Vorderseite z. B. Frauenbeine in Netzstrumpfhosen und ein Kommentar wie Sexy Blondine steht... Auf der Rueckseite steht dann etwas wie: Ellen ist aus Albanien verschleppt und in ein Londoner Bordell verkauft worden, wo sie gezwungen wird, mit bis zu 40 Maennern am Tag Sex zu haben. Sie wurde geschlagen, vergewaltigt und mit dem Tod bedroht, falls sie sich verweigern wuerde. Ellen ist 15. Die Wahrheit ist nicht sexy. 200.000 von den Bierdeckeln wurden oder werden in Kneipen in ganz England verteilt, um auf ein Problem aufmerksam zu machen und mit dem Ziel, dass langfristig auch politische Massnahmen zum besseren Schutz der Frauen ergriffen werden...Ich bin stolz auf Shannon, die das mit ganz wenigen Mitteln, viel Idealismus und guten Beziehungen initiert hat. Gerade trifft sie sich mit einem Mann, der gute Beziehungen zu einer Kette von 2000 Pubs in England hat und Interesse daran hat, sie zum Mitmachen zu bewegen.
- Gott ist reich, bunt, vielfaeltig...ist das Thema eines Buches, das unsere Freundin Amy geschrieben hat. Sie empfand, dass ein Buch, das Gott als reich und voll verschwenderischem Ueberfluss darstellt das auch in der Gestaltung zum Ausdruck bringen sollte...und hat sowohl in der Innengesatung als auch beim Cover versucht, der Botschaft Ausdruck zu verleihen...und jetzt erfahren, dass ihr Buchcover in Amerika den 1. Preis fuer das schoenste Buchcover des Jahres 2006 gewonnen hat. Gute Werbung fuer Gott.
- Derek, ein anderer Freund, hat ein Haus gesehen, von dem er empfand, dass Gott wollte, dass er es kauft, um dort zu wohnen, aber auch einen Zufluchtsort fuer Freunde, die einen Platz zum Auftanken brauchen, zu schaffen. Die Leute bei der Bank haben ihn nur ausgelacht. Er war zutiefst gedemuetigt, ging in das Restaurant eines nahegelegenen Hotels, um sich erst mal zu erholen. Dort begegente er einer Frau und empfand, dass Gott ihm einige Gedanken und Impulse gab, die er ihr weitersagen sollte. Ihre Reaktion: ich habe in den letzten Jahren unendlich viel Geld ausgegeben, um spirituelle Wegweisung zu finden...aber habe nie etwas von der hilfreichen, wegweisenden Qualitaet gehoert wie das, was Sie mir gesagt haben...Erst nach einer Weile des Gespraechs realisierte er, dass er gerade mit einem der bekanntesten Popstars der Gegenwart sprach...ich bin stolz auf ihn, dass er in einer Situation, in der er allen Grund gehabt haette, in Selbstmitleid zu versinken, bereit war, einem anderen Menschen etwas zu geben...Und dass er - von ganz anderer Seite das Geld fuer das Haus geschenkt bekam - ist eine andere Geschichte...
Ich bin sooo stolz auf meine Freude. Zu sehen, dass Menschen in schwierigen Situationen die richtigen Entscheidungen treffen und dass Ihr Handeln Auswirkungen auf andere Menschen hat, macht mich richtig stolz...

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Mittwoch, Mai 16, 2007

Wertschätzung

Eine Freundin schrieb mir vor ein paar Tagen: "Hab ich dir in letzer Zeit eigentlich mal gesagt, wie cool ich dich finde?" Ich habe ihr geantwortet: "So weit ich weiss nicht in den letzten zehn Jahren!" Warum eigentlich nicht. Warum fällt es uns so schwer, einfach mal zu sagen: "Ich mag dich." oder "Dies oder jenes an dir, finde ich toll!"

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Montag, Februar 19, 2007

Perspektive

Freundschaft ist, wenn dich einer für gutes Schwimmen lobt, nachdem du beim Segeln gekentert bist. Werner Schneyder

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Mittwoch, Januar 24, 2007

Reich beschenkt 2

Heute Morgen habe ich aufgeräumt, um in einem Regal Platz für meine Coaching Bücher zu schaffen..und heute Mittag finde ich im Briefkasten ein Päckchen von einer Freundin, die mir zwei tolle Coaching-Bücher und ein Marketingbuch von meinem Amazon-Wunschzettel geschickt hat...einfach so, um mir ne Freude zu machen....
Wenn das keine Belohnung fürs Aufräumen ist !!! Ich freue mich so sehr - über das Geschenk und auf das Lesen!

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Auf andere stolz sein

Gestern hat mir jemand, der mir nahe steht, mir von einigen Handlungen und Entscheidungen erzählt, die ihm nicht leicht gefallen sind, die er aber gut gemeistert hat. Ich war total stolz. Und habe mich heute Morgen gefragt, wie es sein kann, dass man Stolz für jemand anderen empfindet.

Stolz [von lat. stultitia = Torheit] ist laut Wikipedia "das Gefühl einer großen Zufriedenheit mit sich selbst, einer Hochachtung seiner selbst - sei es der eigenen Person, sei es in ihrem Zusammenhang mit einem hoch geachteten/verehrten "Ganzen". Er entspringt der (subjektiven) Gewissheit, etwas Besonderes, Anerkennenswertes oder Zukunftsträchtiges geleistet zu haben oder daran mitzuwirken."

Aber wenn man mit einem anderen Menschen freundschafltich oder verwandtschaftlich verbunden ist, dann hat man offensichtlich emotional Anteil an dem, was er oder sie geleistet hat - und kann darauf richtig stolz sein. Wie auf eigene Leistungen. Wie schön!

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Montag, Januar 08, 2007

Alte Freunde

Heute Morgen rief mich eine Freundin an. Ziemlich unerwartet. So unerwartet wie ein Anruf von jemandem mit dem man vor 20 Jahren in einer WG zusammen gelebt, sich vor mehr als 10 Jahren das letzte Mal gesehen hat und von da an nur noch sporadischen 2 - 3 x jährlichen Email Kontakt hatte. Wir haben eine Stunde geredet, gelacht, geweint...wie erstaunlich, schön und faszinierend dass die Nähe, die man mit einem Menschen erlebt hat, nicht verblasst, sondern im Herzen erhalten bleibt...und das Lachen über alte Geschichten. Sie wollte damals eigentlich in unsere WG ziehen - gehörte aber nicht unbedingt zu den Menschen, die sich schnell entscheiden können. Wir standen ziemlich unter Druck, weil wir das leere Zimmer nicht lange mitfinanzieren könnten und haben dann getan, was Christen in so einer Situation tun: Sie beten und bitten Gott sich was einfallen zu lassen. Ich bin mir bis heute nicht sicher, ob es Zufall oder Gottes Wirken war, dass kurz nachdem wir gebetet hatten, an einem kalten Dezembermorgen eine ganze Schar von Mäusen sich vom Dach des alten Bauernhauses auf den Weg in ihre Wohnung machte. Falls es Gott zuzuschreiben ist, bin ich im Zweifel, ob ich das als "feine englische Art" jemanden zu etwas zu bewegen, durchgehen lassen würde. Auf jeden Fall zog sie noch am gleichen Abend bei uns ein. Und es wuchs eine Freundschaft, die bis heute hält. Wie schön.

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