Freitag, März 05, 2010

Spione unterwegs


Unsere Spione lauern überall. Gerade bekomme ich von verschiedenen Seiten Fotos von Leuten, die Down to Earth Sachen irgendwo entdeckt haben. Schaufensterdeko z. B. in Marburg (danke, Tina), im Buchhandel usw. Das neueste (danke, Daniel): unser Jahr der Stille Poster in einer katholischen Kirche. Die haben zwar - frech - unsere Werbung mit ihrer eigenen überklebt, aber eben unser Poster verwendet. Auch ok.

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Montag, März 01, 2010

Woran erkennt man, dass die Leute den Winter satt haben?



[Danke an M. für das coole, etwas morbide Bild.]

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Dienstag, Februar 09, 2010

Alphörner

Ich las heute: "Alphörner sind aus abgerutschten Bäumen an steilem Abgrund gemacht, die dann doch noch die Kurve nach oben kriegten. Jedoch tragen sie die Krümmung als Erinnerung einer unliebsamen Lebensphase mit sich. Die einstige Krise wird nun zum "guten Ton"... (Paul Veraguth)"
Was für ein Bild für das, wie Gott etwas in unserem Leben zum Klingen bringen kann, was eigentlich als krummer Weg nah am Abgrund begonnen hat.

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Sonntag, Februar 07, 2010

Presse

"Liebevolle Begegnung mit Gott - besinnliche und unterhaltsame Lesung mit Autorin Kerstin Hack" - der erste Presseartikel über die Tour ist erschienen. Er steht neben Karnevalsberichten, Chorproben, TSV Versammlung und einer Anzeige für Räumungsverkauf. Unter anderem hieß es da über mich:
Dabei lockt sie nicht mit einfachen Lösungen oder Patenrezepten, sondern bietet unerwartete und spannende Ergebnisse einer ehrlichen Suche an, die bei jedem Einzelnen Interesse, Sensibilität und Mut wecken können, sich individuell auf den Weg zu machen, Antworten auf Fragen zu seiner Lebensgeschichte und den Zugang zu Gott zu finden.
Vor allem möchte Hack die Hoffnung wecken, dass für jeden Menschen eine neue Begegnung mit Gott möglich ist, die Trost auch für solche Erlebnisse bietet, deren tieferer Sinn und womöglich nützlicher Wert sich uns zumindest zunächst nicht erschließt.

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Dienstag, Februar 02, 2010

Lebensweisheit und Grabinschrift


2006 war - wirtschaftlich - eines der schwierigsten Jahre meines Lebens. Das Einkommen reichte eigentlich nicht zum Leben, es war insgesamt ziemlich hart. Gestern ist mir beim Blick auf die Zahlen aufgefallen, dass es zwar vom finanziellen Ergebnis her mächtig mies war, aber dass ich in diesem miesen Jahr die Impulshefte entwickelt habe - einen der größten Schätze, der viele Menschen bereichert und mir emotional und wirtschaftlich gut tut.
Das hat mich an etwas erinnert, was ich im Coaching immer betone. Ich ermutige Menschen, sich nicht nur am aktuellen Zustand zu messen, weil der Ergebnis von x Faktoren ist, die sie z. T. gar nicht beeinflussen konnten (z. B. wie ihre Eltern mit ihnen umgingen usw.).
Ich ermutige sie vielmehr, auch auf das zu schauen, was sie selbst jetzt gerade entwickeln und das in die Bewertung einzubeziehen (auch wenn man manches erst hinterher erkennt).
- Welche Entscheidungen lernen sie treffen?
- Wo entwickeln sie Neues?
- Wo bauen sie jetzt gerade Stärke auf (die sich vielleicht später auswirkt)?

Ruth Bell Graham, die spritzige, lebenslustige Frau von Billy Graham, sah mal am Ende einer Straßen-Baustelle ein Schild, das darauf hinwies, dass die Bauarbeiten nun zu Ende sind und den Autofahrern für ihre Geduld dankte. Sie nahm das als Bild für ihr Leben. So lang wir leben, sind wir eine Baustelle. Lernen dazu. Es zählt nicht nur das aktuelle Ergebnis, sondern auch die Bereiche, an denen wir - und Gott mit uns - arbeiten. Das Leben und Entwickeln hört erst im Himmel auf. Ruth Bell Graham fand diesen Gedanken so wichtig, dass sie auf ihren Grabstein schreiben lies: "End of construction - thank you for your patience"

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Samstag, Januar 16, 2010

Mitgefühl

Tochter (1. Klasse) von Freunden schreibt in Twitter: "Ich hab jäst ein gipsfarband." Oh!

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Gottesbilder

Wenn einer an seinen hölzernen Gott zu glauben aufhört, heißt das nicht, dass es keinen Gott gibt, sondern nur, dass der wahre Gott nicht aus Holz ist. Leo Tolstoi

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Mittwoch, Januar 13, 2010

So kann man sich irren

Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung. Kaiser Wilhelm II (1859-1941)

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Dienstag, Januar 12, 2010

Way to faith

Ein Fundstück (auf Englisch...)

According to traditional Christianity, a person was not ?saved? or ?lost? in a one-stop magical affirmation of ?correct? doctrine, but, rather, the process of salvation was lived out in a community. Salvation was a path toward God, not a you?re-in-or-out event, as in ?At two thirty last Wednesday I accepted Jesus.? Just as Hillary Clinton said about child rearing, the process of redemption took a village. Pastors were part of that ?village? tradition and were inducted into existing communities of faith. They were not self-made and reinventing the faith according to whim. The heart of worship was sacramental continuity and an unbroken connection to generations that came before.

aus Frank Schaeffer in Patience with God

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Sonntag, Januar 10, 2010

Trauer


In dem Buch "Das ABC der Gefühle" (antiquierter Einband in 70er Jahre Lava-Lampen Stil, obwohl es 2008 erschienen ist, aber innen ein sehr hilfreiches Buch) wird Trauer so beschrieben [Auszüge]:
Ich [die Trauer]bin das Gefühl, das zum Loslassen gehört, und, weil es mich gibt, sortieren die Menschen beim trauernden Loslassen, was verloren geht und was bleibt - als bereichernde Erfahrung, als Erinnerung, als Begleitung in die Zukunft. Wenn es mich nicht gäbe, wäre jede Erfahrung "ex und hopp". Er mich nicht leben kann, kann nicht reicher werden.

...
Und:

Je mehr ich mit anderen Menschen geteilt werde, desto eher verschwinde ich, oder besser: ich ziehe mich zurück und mache den Platz frei für Trost oder Erleichterung.

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Samstag, Januar 09, 2010

Lebensweise Worte

Gerade habe ich mir angesehen, was Steve Job, Gründer von Apple, den Studenten der Standford Universität mit auf den Weg gibt. Persönlich, ermutigend, bewegend und tröstend. [Danke an Michi für den Tipp]

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Freitag, Januar 01, 2010

Realistisch ins neue Jahr

Man darf den sog. Realisten nicht die ganze Menschenwelt überlassen. Wir haben die Wahl, eine andere Möglichkeit zu leben. Man sieht es ja an den Künstlern, Forschern, Gründern, Erfindern und Heiligen. Sie lassen sich nicht von ihren schlechten Erfahrungen leiten, sondern von ihren guten Erwartungen. Für sie ist sie Welt voller
Verheißung, jedenfalls voller erfreulicher Chancen. Ernst Lange
Fundstück aus einem Rundbrief (danke, Simon)

Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten. Peter Drucker

Wenn das Glück kommt, muss man ihm eine Stuhl hinstellen. Miriam Pressler

In diesem Sinne: Euch allen ein gutes Jahr, in dem ihr das gestalten könnt, was ihr gestalten könnt...und vertrauensvoll das (los)lassen könnt, was jenseits eurer Macht liegt.

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Montag, Dezember 21, 2009

Gott sehen

Wir haben in unserem Leben

keine andere Aufgabe.

als das Auge des Herzens

gesunden zu lassen,

mit dem wir Gott sehen können.

Augustinus

Der Text war heute in meinem virtuellen Adventskalender und berührt mich sehr...

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Freitag, Dezember 18, 2009

Keine schöne Bescherung

Meinen diesjährigen Weihnachtstext Keine schöne Bescherung könnt ihr in der Lesbar lesen...

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Donnerstag, Dezember 17, 2009

Jesus arragiert Adoption

Gestern habe ich die Geschichte gelesen, wo Jesus am Kreuz hängend noch arrangiert, dass seine Mutter seinen Lieblingsjünger adoptiert und umgekehrt.
Als Jesus seine Mutter sah und neben ihr den Jünger, den er besonders geliebt hatte, sagte er zu seiner Mutter: "Liebe Frau, das ist jetzt dein Sohn. Dann wandte er sich zu dem Jünger und sagte: "Sieh das ist jetzt deine Mutter!" Da nahm der Jünger die Mutter Jesu zu sich und sorgte von da an für sie." Johannes 19, 26-27

http://www2.blogger.com/img/blank.gif
Es berührt mich sehr, dass er wusste und weiß, dass Menschen gerade, wenn sie den Verlust eines Menschen, den sie liebten, erleiden, neue, reale, sichere Verbundenheit brauchen - nicht nur geistlichen Zuspruch und Trost "Gott kümmert sich um dich", sondern ganz reale, menschliche Verbundenheit und Geborgenheit.
Es berührt mich, dass er sich noch so kurz vor seinem Tod um die Menschen kümmert, die unter dem Verlust wohl am stärksten leiden werden: Maria und Johannes. Und dass er dafür sorgt, dass sie gut aufgehoben sind und einander stärken und trösten können.

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Dienstag, Dezember 15, 2009

Ein Geschenk

Ein Geschenk

Manche Menschen wissen nicht, wie wichtig es ist, dass sie da sind.
Manche Menschen wissen nicht, wie gut es tut, sie nur zu sehen.
Manche Menschen wissen nicht, wie wohltuend ihre Nähe ist.
Manche Menschen wissen nicht, wie viel ärmer wir ohne sie wären.
Manche Menschen wissen nicht, dass sie ein Geschenk des Himmels sind.

Sie wüssten es, würden wir es ihnen sagen.

petrus ceelen

Mein Tipp für Heute: Überlege: Wem kannst du heute sagen, was er dir bedeutet? [Und dann: Mach´es!]

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Samstag, Dezember 12, 2009

Wohnungssuche

Messias (neugeboren, friedlich, aus hl. Fam.)
sucht kleine Kammer, gerne im Herzen von M.(enschen),
mögl. ab 24.12. und unbefristet, Wärme + Licht werden selbst mitgebracht.
Kontakt: Dein Nächster@earth

[Quelle: Unbekannt]

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Freitag, Dezember 04, 2009

Sammlung

Was uns heute in der Regel fehlt, ist nicht Zerstreuung.
Zerstreut sind wir genug!
Was uns fehlt, ist Sammlung.
Was uns fehlt, sind Momente, in denen wir vor Gott
die Bruchstücke des Tages wieder zusammensetzen können zu einem Ganzen,
Momente, in denen unsere Seele Zeit hat zur inneren Sammlung!
Gordon McDonald


[Danke an die Freundin, die mir das gemailt hat!]

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Mittwoch, Dezember 02, 2009

Adventsinspiration

Untenstehendes zart-zauberhaftes Gedicht fand ich heute in meinem virtuellen @vent - Adventskalender...in den zwei (!) anderen, die ich von meinen besten Freundinnen bekommen habe, war - wie zu erwarten - leckere Schokolade....ich mag Advent.

Es gibt so wunderweiße Nächte

Es gibt so wunderweiße Nächte,
drin alle Dinge Silber sind.
Da schimmert mancher Stern so lind,
als ob er fromme Hirten brächte
zu einem neuen Jesuskind.

Weit wie mit dichtem Demantstaube
bestreut, erscheinen Flur und Flut,
und in die Herzen, traumgemut,
steigt ein kapellenloser Glaube,
der leise seine Wunder tut.

Rainer Maria Rilke

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Dienstag, November 03, 2009

Bitte wenden - Wende das Magazin zum Mauerfall

Tipp für alle, die Wende mal aus anderen Perspektiven betrachten wollen. Das aktuelle Froh! Magazin mit vielen Beiträgen rund ums Thema Wende und wenden.

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Dienstag, Oktober 27, 2009

Architektur, Archetypen und Schönheit

"Beauty is the promise of happiness. There are as many styles of beauty as there are visions of happiness." Stendahl [Die Schönheit birgt in sich das Versprchen von Glück. Es gibt so viele Arten von Schönheit wie es Träume von Glück gibt.]
Mich berührt dieses Zitat aus einem tollen Architekturbuch, das ich gerade auf Englisch lese...nicht nur im Blick auf Architektur.

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Mittwoch, Oktober 07, 2009

Bewegende Bilder

Ich mag einige, nicht alle Bilder, von the Journeys Project des Fotografen Michael Belk. Aber eines, das Täglich Brot heißt, berührt mich sehr: Jesus, der am Tisch sitzt und entspannt das wenige genießt, was er hat, während ein reicher Mann das viele, was er hat, ängstlich festhält. Ich will mehr wie Jesus sein, den Moment und das Vorhandene genießen. Entdecke mich aber immer wieder auch in der anderen Rolle.

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Sonntag, August 23, 2009

Opfer sein

"Opfer sein ist kein Zustand, sondern eine Erfahrung." sagte gestern Dominic Barter von www.restorativecircles.de
Ich finde das einen spannenden Gedanken. Es ist ein massiver Unterschied, ob man die Erfahrung gemacht hat, machtlos gewesen zu sein oder ob man denkt, dass man Opfer IST.
Der Gedanke rumort in mir...

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Freitag, August 21, 2009

Gehört werden

Ein Teilnehmer beim Seminar sagte: "Ich kenne eine Frau, die eine ganze Nacht lang vergewaltigt wurde. Sie kann seitdem ihr Leben nicht mehr Leben wie vorher. Sie kann sich überhaupt nicht vorstellen, mit der Person, die ihr das angetan hat, zu sprechen. Wie kann man mit ihr so einen Restorative Circle machen."
Dominic Barter: "Gar nicht."
Und nach einer Weile des Nachdenkens: "Ich vermute, dass sie tatsächlich [in Gedanken] sehr viel Zeit mit der Person verbringt, die ihr so etwas Schlimmes angetan hat [dass sie in Gedanken darum kreist.] Ich vermute, dass es auch etwas gibt, was sie dieser Person mitteilen möchte."
Ich fand den Gedanken faszinierend und sehr interessant, dass man, wenn man in Gedanken immer wieder um etwas kreist, möglicherweise von der anderen Person noch nicht gehört worden ist. Vielleicht auch deshalb nicht, weil man noch gar nicht weiß, was man eigentlich im tiefsten Herzen sagen möchte...und dass tiefer Schmerz nur durch Kommunikation und echte Begegnung heilen kann.

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Mittwoch, August 19, 2009

Heul doch!

Eine Freundin schickte mir eine Zusammenfassung eines englischen Artikels über das Weinen - fand ich spannend:
Männerweinen zwar weniger als Frauen, aber nicht grundsätzlich anders. Beide weinen hauptsächlich wegen Verlust, Heimweh, Liebeskummer, Ohnmacht. Männer weinen außerdem gerne bei schönen Gefühlen. Meistens sind die Weinanlässe eher trivial, während es einem bei dramatischen Ereignissen die Tränen oft verschlägt.
Nicht gut von Weinen profitieren können Menschen, die alexithym sind--weil sie es sich nicht gut erklären können, warum sie weinen und so Gefühle von Hilflosigkeit wahrscheinlich verstärkt werden. Da ist dann wohl auch die Reaktion des Gegenübers entscheidend, der/die dann z.b. mit Mentalisierungshilfsleistungen beim Verständnis und so beim Trösten helfen kann. Schlechter kann es einem auch nach dem Weinen gehen, wenn der Anlass aus dem man geweint hat nicht geklärt werden kann und man so wieterhin in einer Unlösbarkeitssituation festhängt.
Außerdem können Leute die weinen, mit dem Ziel etwas verloren gegangenes zurückzubekommen ("Protestweinen") , schlecht getröstet werden, weil das Ziel ja nicht erfüllbar ist. Diese Leute hängen dann auch erst einmal fest, weil sie mit Wiederbekommen des Verlorenen so beschäftigt sind, dass sie an getröstet werden erst einmal gar kein Interesse haben. Gut getröstet werden können Leute, deren Weinen den Appellcharakter des Getröstet werden beziehungsweise dass sich jemand kümmert hat. Schwierig ist es auch für Menschen, die überhaupt nicht mehr weinen können weil das mit Hoffnungslosigkeit verknüpft ist. Da wäre das Ziel dann wahrscheinlich, dass man sowas überhaupt erst einmal in eine tröstbare Weinform bringt.

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Dienstag, August 18, 2009

Klingt gut

Neulich erzählte mir eine Freundin, dass sie eine (früher sehr und heute immer noch etwas) bekannte Pop-Sängerin in ihrer Badewanne getauft hat (da die Dame das selbst noch nicht öffentlich gemacht hat, tue ich es auch nicht.
Bei Nina Hagen ist das anders. Sie hat sich kürzlich - nach Jahren in denen sie mehr dem Hinduismus zugetan war - öffentlich taufen lassen. Das hat mich erstaunt und gefreut. Könnte sein, dass sie später mal die himmlischen Chöre um eine interessante Stimme und Stilrichtung bereichert. Gott wird´s freuen.

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Sonntag, August 16, 2009

Der Schauende

Der Schauende

Ich sehe den Bäumen die Stürme an,
die aus laugewordenen Tagen
an meine ängstlichen Fenster schlagen,
und höre die Fernen Dinge sagen,
die ich nicht ohne Freund ertragen,
nicht ohne Schwester lieben kann.

Da geht der Sturm, ein Umgestalter,
geht durch den Wald und durch die Zeit,
und alles ist wie ohne Alter:
die Landschaft, wie ein Vers im Psalter,
ist Ernst und Wucht und Ewigkeit.

Wie ist das klein, womit wir ringen,
was mit uns ringt, wie ist das groß;
ließen wir, ähnlicher den Dingen,
uns so vom großen Sturm bezwingen, -
wir würden weit und namenlos.

Was wir besiegen, ist das Kleine,
und der Erfolg selbst macht uns klein.
Das Ewige und Ungemeine
will nicht von uns gebogen sein.
Das ist der Engel, der den Ringern
des Alten Testaments erschien:
wenn seiner Widersacher Sehnen
im Kampfe sich metallen dehnen,
fühlt er sie unter seinen Fingern
wie Saiten tiefer Melodien.

Wen dieser Engel überwand,
welcher so oft auf Kampf verzichtet,
der geht gerecht und aufgerichtet
und groß aus jener harten Hand,
die sich, wie formend, an ihn schmiegte.
Die Siege laden ihn nicht ein.
Sein Wachstum ist: der Tiefbesiegte
von immer Größerem zu sein.

Rainer Maria Rilke
(mit Anklängen an die Geschichte Jakobs und Genesis 32)

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Mittwoch, August 12, 2009

Kleiner Leitfaden für Nein-Sager

So gewöhnen Sie sich das vorschnelle Ja ab:
1. Sagen Sie sofort Nein, wenn Sie sicher sind, dass Sie einer Bitte nicht nachkommen wollen.
2. Räumen Sie sich Bedenkzeit ein, wenn Sie unsicher sind.
3. Lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen. Drängt man Sie zu einer Entscheidung, dann sagen Sie besser Nein.
4. Schätzen Sie den Aufwand für die Aufgabe realistisch ein, und sagen Sie nur zu, wenn Sie wirklich Zeit dafür haben.
5. Überlegen Sie, welchen Nutzen oder welche Gegenleistung Ihnen ein Ja bringt. (Quelle: Lothar Seiwert: Mit noch mehr Zeit durchs Jahr 2010)

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Donnerstag, August 06, 2009

Hier und jetzt

Heute Morgen habe ich einen Text für ein neues Quadro geschrieben - und war dann selbst sehr berührt und bewegt von dem Gedanken, den ich da aufgeschrieben habe. Von daher will ich es gerne mit Euch teilen.

Gott kann man nur in der Gegenwart begegnen. Er hat die Vergangenheit geschaffen und wird auch in der Zukunft da sein. Aber begegnen kann man ihm nur im Hier und Jetzt.
Mir passiert es immer wieder, dass ich denke: ?Ach hätte ich...? oder ?Ach hätte Gott doch..? Aber die Vergangenheit lässt sich nicht mehr lösen. Sie ist unwiederbringlich vorbei.
Was mir hilft, ist mich zu fragen: Was brauche ich jetzt? Was möchte ich, das Gott für mich tut? Worum möchte ich ihn bitten?
Das kann ganz verschieden sein. Vielleicht ist es Stärkung dabei, etwas zu lernen, was ich bisher nicht konnte (und was ich zutiefst bedauere). Möglicherweise wünsche ich mir Trost. Oder neuen Mut, auf Menschen zuzugehen. Oder Unterstützung dabei, neue, tiefe, wohltuende Beziehungen aufzubauen.
Vielleicht habe ich auch gar keine Erwartungen an Gottes Handeln. Es tut mir einfach nur gut, ihm zu sagen, wie ich mich jetzt gerade fühle, was mir zu schaffen macht. Und zu wissen und darauf zu vertrauen, dass er mit offenem Ohr und Herzen hört. Und genau wie ich Gemeinschaft und Austausch haben möchte.

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Sonntag, August 02, 2009

Berufswunsch

Meine Nichte (7) erklärte heute: "Wenn ich groß bin, werde ich Nachrichtensprecherin und dann sag´ ich den Krieg ab."

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Dienstag, Juli 28, 2009

Coole Werbung


Mir gefallen die Anzeigen für die neue Genfer Übersetzung der Bibel (NGÜ) im Moleskin-Design...leider erst im Oktober erhältlich...

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Mittwoch, Juli 22, 2009

Das Wesentliche im Leben

Noch ein Fundstück (danke, lieber R. fürs Zusenden).

12 Punkte für das Wesentliche im Leben (aus Christiane Kutik, Erziehung mit Gelassenheit):

Rollenklarheit
Regeln
Rituale
Rückhalt
Ruhe
Regeneration
Respekt
Rhythmus
Resonanz
Raum
Religion
Reflexion


Es erinnert ein bisschen an mein Konzept Swing...auch wenn das hier noch mal andere Betonungen hat...

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Politiker

Die Süddeutsche Zeitung hat (erfundene) Fakebook-Einträge von berühmten Politikern wie Obamam, Merkel, Ahmadinedschad veröffentlicht...ab und zu etwas platt, aber stellenweise richtig schön bissig...
Etwas ernsthafter...ein Beitrag aus dem Spiegel über den Glauben Angela Merkels...

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Dienstag, Juli 21, 2009

Verluste realisieren...

Heute hat jemand an der Börse 49 Aktien von General Motors verkauft - für 34 Cent das Stück. Also knapp 13 Euro investiert. Er hatte wohl keine Geduld mehr - oder hat zu spät reagiert. Vor einem Jahr waren seine 49 Aktien noch etwa500 Euro wert. Mein Mitleid.

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Texte optisch erfassen


Texte optisch in ihren Betonungen und Schwerpunkten erfassen kann man mit Wordle.de - nette Sache.

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Montag, Juli 13, 2009

Mode

Gerade habe ich bei Zeit online einen schönen Beitrag über die Jogginghose als modisches (oder auch nicht modisches) Kleidungsstück gelesen.

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Vielfältiges Glück

Ein Mittel, die Summe des Glücks zu erhöhen, besteht zweifellos darin, die Anzahl der Quellen zu erhöhen, aus denen man es schöpft. Desmond Morris

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Samstag, Juli 11, 2009

Death by chocolate


"Death by Chocolate" heißt eines meiner Lieblingscafés im Holländischen Viertel in Potsdam. Sehr wörtlich genommen hat - wie ich gestern in Welt kompakt las - diesen Slogan "Tod durch Schokolade" ein Mitarbeiter einer Schokoladenfabrik: Er fiel in einen Bottich mit warmer Schokolade und wurde von einem Rührgerät erschlagen. Süßer Tod?

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Tanzen

Tanzen ist ein Telegramm an die Erde mit der Bitte um Aufhebung der Schwerkraft. Fred Astaire

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Samstag, Juli 04, 2009

Fotos....

Tipps für richtig gute Urlaubsfotos gibt es gerade von Birgit-Cathrin Duval auf Zeit online.

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Dienstag, Juni 30, 2009

Cooles Argument

Im Alten Testament wurde der sogenannte Zehnte als Abgabe praktiziert, mit dem unter anderem die Priester unterhalten wurden (unterhalten im Sinn von Unterhalt zahlen, nicht im Sinn von Entertainment).
Christen streiten sich darüber, ob Christen dies weiter praktizieren sollten.
Die einen meinen ja. Sie halten es für eine gute Praxis, die man weiter befolgen sollte.
Die anderen sagen nein. Sie argumentieren, dass der Zehnte Teil des Alten Bundes war und von daher für Christen nicht mehr verbindlich ist.
Darauf erwidern die Befürworter, dass Abraham - noch lange bevor es das Gesetz des Mose gab - auch den Zehnten zahlte - und zwar bei einer interessanten Begegnung mit dem Priesterkönig Melchisedek.
In "Straight talk to Elders" von Frank Viola habe ich jetzt eine interessante Erwiderung dazu gefunden.
Zum einen schreibt er, dass der Zehnte in der Kirche erst historisch ab dem 8. Jahrhundert belegt ist, d. h. die ganzen Christen vorher praktizierten das (vermutlich) nicht. Zum anderen meinte er: Die Geschichte von Abraham und Melchisedek belegt lediglich, dass Abraham EINMAL in seinem Leben den Zehnten gab. Das ist nicht wirklich viel!

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Montag, Juni 29, 2009

No more Blues...Kommentare von Fans


Eine Leserin schrieb dem Autor von No More Blues (und erlaubte mir, sie zu zitieren):
Lieber Harald
du hast es doch wirklich geschafft, was noch niemand vor dir geschafft hat. Ich setzte mich doch tatsächlich jetzt hin und schreibe alle Antworten zu den denk mal fragen auf!!!!!!!! Bis jetzt hat es noch keinen Buch, ansatzweise hat es Mal Kerstin mit ihrem Swing Quadro erreicht, dass ich mich wirklich hinsetzte und schriftlich etwas bearbeite.
Ich bin völlig begeistert von deinem Buch. Ich lese es jetzt zum zweiten Mal und arbeite es eben wirklich richtig durch. Da ich selber ein Mensch bin, der ganz viel in subtiler Art und Weise mit Scham und Schuld sich rumschlägt, kann ich dir ein ehrliches Feed-back darüber geben, wie befreiend die gründliche Arbeit jetzt auch nochmal an deinem Text ist, bzw. an den denk mal fragen.


Was sind Eure Erfahrungen mit "No more Blues" oder anderen Büchern? Ich finde Feedback immer spannend und hilfreich! Und freue mich darüber!

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Zukunft

Die Zukunft hat viele Namen: Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare, für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte, für die Tapferen ist sie die Chance. - Victor Hugo

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Sonntag, Juni 28, 2009

Schön formuliert

Haso twitterte heute, dass er eine Rede zur Förderung der Frömmigkeit halten will. Andere Menschen nennen so etwas schlicht "Predigt".

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Samstag, Juni 27, 2009

Interessante Sätze

Neben vielem anderen bewegt mich ein Satz, den eine Freundinnen kürzlich geschrieben hat:
" If we hold people accountable, they will never learn to live in love" (Wenn wir Menschen zur Rechnenschaft ziehen, werden sie nie lernen in Liebe zu leben")
.
Ich habe das in einem Gespräch zitiert. Meine Gesprächspartnerin reagierte spontan:
"Das erlebe ich gerade. Ich lerne zu geben. Früher warf mir meine Mutter immer Egoismus vor, ich gab dann Menschen etwas, um in ihren Augen nicht als egoistisch zu gelten. Jetzt erst kann ich mich davon lösen und fange an, aus dem Herzen geben zu lernen und merke, ich gebe wirklich gern!"
Ich finde es ziemlich krass formuliert und steil - aber vielleicht rumort es deswegen so intensiv in mir...

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Dienstag, Juni 23, 2009

oh....holy


Fundstück: Gestern auf dem Computer von Markus O. entdeckt, mit dem ich 5 Stunden lang die Optimierung meiner Homepage geplant habe, die wir in nächster Zeit angehen werden...(Falls jemand Suchmaschinen-Optimierung benötigt kann ich omscode, die Firma von Markus nur wärmstens empfehlen -ihn als Mensch sowieso.

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Montag, Juni 22, 2009

Segen für Paare

Eure Liebe sei gesegnet
mit der Kraft des Zuhörens,
damit ihr die leisen Töne
eines jeden wahrnehmen könnt.

Eure Liebe sei gesegnet
mit der Kraft der Worte,
damit ihr einander sagen könnt,
was euch bewegt und belastet.

Eure Liebe sei gesegnet
mit der Kraft der Nähe,
damit ihr spüren könnt die Kraft
der Zuneigung und Zärtlichkeit.

Eure Liebe sei gesegnet
mit dem Mut zur Distanz,
damit ihr einander die nötige Freiheit
geben könnt ohne Eifersucht und Neid.

Eure Liebe sei gesegnet
mit der Kraft der Achtsamkeit,
damit ihr einander nie die
Flügel des Herzens brecht.

Eure Liebe sei gesegnet
mit Augenblicken der Zärtlichkeit.
Sie sind Momente,
in denen euch im Vorbeigehen
ein Engel berührt.
Florian Piller

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Mittwoch, Juni 17, 2009

Alte Versprechen

Die Tipps aus "Simplify" fand ich gut, weil es immer mal wieder passiert, dass man was versprochen hat, was dann doch zur Last wird:

Sitzen Sie in der Versprechungsfalle? So bauen Sie einen lähmenden Pflichten-Stau ab:
1. Versuchen Sie, versprochene Aufgaben zu annulieren, indem Sie auf den Betroffenen zugehen und offen sagen, dass Sie das Zugesagte nicht einhalten können.
2. Lassen Sie sich nach einem "Schuldenerlass" nicht zu neuen Versprechungen hinreißen.
3. Wenn Sie unerledigte Zusagen nicht annulieren können, suchen Sie sich Helfer, die Sie bei der Erledigung unterstützen.
4. Erfüllen Sie Versprochenes ökonomisch: Machen Sie Ihre Sache gut, aber nicht perfekt. Und stellen Sie sich vor, wie frei Sie sich fühlen werden, wenn Sie Ihre "To-do-Schuld" abgeleistet haben. (Quelle: simplify your life)

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Sonntag, Juni 14, 2009

Laminin



Schöner Zufall, dass Laminin, das Eiweißmolekül, das die Bais für viele unserer Zellen ist, die Form des Kreuzes hat.
Erinnert daran, dass das Kreuz zusammenhält.
[Bilder: Laminin als chem. Zeichnung und unter dem Elektronenmikroskop]

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Mittwoch, Juni 10, 2009

No more blues - Interview

Der ERF hat gerade eben ein spannendes Interview mit Harald Sommerfeld, dem Autor von No more Blues veröffentlicht. Es lohnt sich, reinzulesen.

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Sonntag, Mai 24, 2009

Klolektuere und Verschwoerungstheorien

Was man so findet...
Auf Twitter gibt es einen sehr schoenen Kommentar zu no more blues...

In einer englischsprachigen lokalen Zeitung wurde berichtet, dass Mehdi Khazaali, ein Nachkomme des beruehmten iranischen Ayatolla Ahmad Khazalli sich darueber beschwert, dass eine juedische Intrige die islamisch revolutionaere iranische Regierung uebernoemmen habe. Er fuehrt an, dass mehrere prominente Regierungsvertreter aus der iranisch-juedischen Bevoelkerungsgruppe stammen, der prominenteste davon Ahmadinejad selbst, dessen eigentlicher juedischer Familienname Saboorchian ist.
Steile Theorie, keine Ahnung, wie gross das Koernchen oder der Felsbrocken Wahrheit ist, der darin steckt, aber ich mag sie. Sie hat was. Oft sind es die Konvertiten, die die eifrigsten Verfechter der neuen Religion sind und paepstlicher als der Papst oder eben islamischer als der Islam sind.
Im gleichen Artikel stand auch, dass die Propaganda Ahmadinejads im Iran selbst als etwas bewertet wird, das Israel eher zu Gute kommt. Man scherzt dort: "If he is not on the Israeli payroll he should be" (Falls er noch nicht von Israel bezahlt wird, dann wird es aber langsam Zeit."

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Richten und Hilflosigkeit

Ein Gedanke, der mich aus "Sei nicht nett, sei echt" bewegt ist (sinngemaess) folgender: Wenn ich Menschen verurteile, dann ernte ich als Frucht fuer mein Handeln das Gefuehl der Hilflosigkeit.
Das kann ich bestaetigen. Wann immer ich gedacht habe, dass irgend eine Person ein Idiot ist, schrecklich, furchtbar, hab ich mich hilflos und als Opfer gefuehlt.
Wenn es mir (selten genug) gelingt, mit meiner Achtsamkeit bei mir zu bleiben - ich fuehle mich gerade durch das Handeln dieser Person verwirrt, aengstlich, traurig, verletzt, dann bleibe ich Handlungsfaehig und kann mir - wo noetig Hilfe, Unterstuetzung, Trost selbst geben oder holen. [Das heisst nicht, dass ich gut finden muss, was der Mensch tut, ich kann durchaus sagen, dass ich ein bestimmtes Verhalten nicht fuer lebensfoerdernd halte...es heisst nur, dass ich nicht mehr glaube, dass der andere meine Gefuehle macht. Er loest vielleicht etwas aus...aber meine Gefuehle sind trotzdem immer noch meine!]
Das Phaenomen will ich noch weiter beobachten und lernen eigenen Schmerz nicht durch Anklagen anderer zu verdraengen.

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Donnerstag, Mai 14, 2009

Verantwortung und Begegung

Heute las ich im Buch "Sei nicht nett, sei echt" sinngemäß (das Buch ist schon eingepackt, ich will es nicht mehr rausholen) Folgendes.

"If we feel responsible for others we cannot bei responsive to them."

Also: "Wenn wir für andere Verantwortung empfinden, dann können wir nicht wirklich auf sie eingehen."

Es stimmt: Wenn ich denke, ich bin für alle und jeden verantwortlich, dann bin ich nicht wirklich in der Lage, hinzuhören und hinzuspüren, was der andere braucht, wenn ich denke, alle Verantwortung liegt bei mir, kann ich nicht begegnen. Ein spannender Gedanke...

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Donnerstag, April 23, 2009

Suchen und Zeit

Ich habe vor kurzem gelesen, dass der durchschnittliche Büroangestellte 45 Minuten seines Arbeitstages mit Suchen von Unterlagen etc. verbringt. Und dass er auf seinem Schreibtisch unerledigte Arbeit in einem Umfang von 36 Stunden liegen hat.

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Sonntag, April 19, 2009

Treue

Auf der Zugfahrt zu meinen Eltern fahren normalerweise ICEs. Derzeit abe rnur ICs. Zur Entschädigung gab es eine kleine Tafel Schokolade und eine Karte auf der Stand: "DANKE FÜR IHRE TREUE.
Wir freuen uns, Ihnen bald wieder den ICE Comfort bieten zu können."
Mir hat das einen ganz neuen Aspekt des Wortes Treue aufgezeigt.
"Treue heißt (neben vielen anderen Dingen), zu etwas oder jemandem zu halten, selbst wenn er oder es gerade nicht in Bestform ist."

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Donnerstag, April 16, 2009

(Selbst)-Annahme und Veänderung

Ein Dialog
"Wie kann ich mich verändern?"
"Du bist du selbst, deshalb kannst du dich ebensowenig verändern, wie du deinen eigenen Füßen davonlaufen kannst."
"Gibt es also nichts, was ich tun kann?"
"Doch, du kannst dies begreifen und akzeptieren."
"Wie werde ich mich ändern, wenn ich mich selbst akzeptiere?"
"Wie willst du dich ändern, wenn du dich nicht akzeptierst? Was du nicht akzeptierst, änderst du nicht, du schaffst es nur, es zu unterdrücken."
Von Anthony de Mello

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Montag, April 13, 2009

Vater-Bilder

Letztes Jahr im Sommer habe ich an einem Samstag Nachmittag in einem Café einen Artikel gelesen, der die Vaterbilder der beiden amerikanischen Präsidentschaftskandidaten anhand ihrer Biographien verglichen hat. Mich hat der Artikel sehr bewegt - ein Freund hat mir jetzt die Online-Version geschickt.

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Montag, April 06, 2009

Zeit

In der Küche einer Freundin entdeckt:

Die Zeit, die ich mit dir teile ist Schmuggelgut aus dem Paradies, aus einem Land ohne Terminkalender und Uhren aus dem unerschöpflichen Vorrat der Ewigkeit. Für eine kurze Zeit drückt der Zöllner beide Augen zu.

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Samstag, März 21, 2009

Schweizerdeutsch für Anfänger

Gerade frische ich meine Basiskenntnisse des Schweizer Idioms auf und erweitere sie so gut es geht...

Hier ein paar zum Raten (Auflösung unten - und keine Garantie für richtige Lautschrift)

a) zügeln
b) Danke fürs Telefon
c) Götti
d) Chille
e) auf d hand
f) Chüngel
g) Mäsch
h) Gotte
i) Danke vielmal
j) gang go luege
a) umziehen (von einem Wohnort), b ) Danke für den Anruf, c) Patenonkel, d) Kirche e) zum Mitnehmen f) Kaninchen g) Strähnchen h) Patentante i) vielen Dank! (im Schweizerischen das vielmal ohne s am Ende! j) geh mal nachsehen

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Donnerstag, März 19, 2009

Gute Nacht

Ich bin gerade bei Freunden...schlafe im Zimmer des Sohnes, ueber dessen Bett ein grosses Poster hängt, auf dem in riesigen Buchstaben SHIT HAPPENS steht...der Vater erzaehlte mir, dass er kuerzlich Besuch von einem sehr frommen Ehepaar hatte, das auch in diesem Zimmer naechtigte...vorsichtshalber haengte er ein Blumenbild ueber die ersten beiden Buchstaben des Wortes...IT HAPPENS...wie sie das wohl verstanden haben? Bei mir hielt er derartige Vorsichtsmassnahmen nicht fuer noetig...also schlafe ich ohne Blumenbild - direkt unter SHIT HAPPENS...

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Samstag, März 14, 2009

Arbeit und Genießen

Die Leute in den Chefetagen denken mehr daran, ihren Job zu behalten, als ihn zu machen. Kogel, Fred


Lernen und Genießen sind das Geheimnis eines erfüllten Lebens. Lernen ohne Genießen verhärmt, Genießen ohne Lernen verblödet. Precht, Richard David

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Freitag, März 13, 2009

Berlin wird nett...

Die Stadt bemüht sich, wie dieses Video zeigt, ihr "Berliner Schnauze" Image loszuwerden...mal sehen, ob es gelingt....

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Donnerstag, März 12, 2009

Amok, Leid und Gott

Wenn man Nachrichten wie die vom gestrigen Amoklauf liest, wird schnell die Frage laut: "Wo ist Gott, wenn derartig sinnloses Leid geschieht?"
In Pete Greigs Buch "God on Mute", das jetzt mit dem Titel "OFFLINE. Warum antwortest du nicht, Gott?" auf Deutsch erschienen ist, habe ich eine Antwort gefunden, die mich sehr berührt und getröstet hat.
Er erzählt von einem Freund, der aus Amerika nach Europa geflogen kam, um einen Freund zu besuchen, der mit Krebs auf der Intensivstation im Sterben lag - verheiratet und Vater von kleinen Kindern. Der Freund war so erschüttert von dem Zustand, in dem sich sein kranker Freund befand, dass er in einen Nebenraum ging und betete. Er fragte Gott: "Wo bist du in dieser Situation."
Er empfand, dass Gott ihm antwortete: "Ich bin hier, weil du da bist und weil ich in dir lebe..."

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Dienstag, März 10, 2009

Va piano

Gestern habe ich in einem Coaching-Buch ein italienisches Sprichwort entdeckt:

Chi va piano, va lontano.

Wer langsam/achtsam geht, kommt weit.


Ich vermute, dass die Restaurant-Kette Vapiano ihren Namen daran entlehnt hat...zum Entschleunigen einlädt...sehr schön...da werde ich immer dran denken, wenn ich dort vorbei komme...und vielleicht auch ab und an im Laufe des Tages...va piano...

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Mittwoch, März 04, 2009

Gemeindebau ganz praktisch

Gestern in der U-Bahn fand ich einen Terminzettel einer Berliner christlichen Gemeinde. Da stand unter anderem:
Zukünftig bietet Michaela Meissner* an jedem 1. und 3. Samstag im Monat eine Kinderbetreuung in den Gemeinderäumen an, damit die Eltern in dieser Zeit unbeschwert auf dem Bau mithelfen können."
Quadratisch, praktisch, gut und unbeschwert.

* Name geändert

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Dienstag, März 03, 2009

Fragen

Ich mag gute Fragen. Sie inspirieren häufig weit mehr als viele und verfrühte Antworten. Nicht zuletzt deshalb hab ich gleich drei Impulshefte mit Fragen publiziert: Glaubensfragen, Entdeckerfragen und Powerfragen.
Christen in Hamburg haben das Portal Hamburg fragt sich gestartet, auf dem kluge Fragen gestellt und beantwortet werden. z. B.
- Wenn das letzte Hemd doch Taschen hätte, was nähmst Du mit?
- Wessen Feind sind Sie?
- Könnten Sie Ihren gegenwärtigen Lebenspartner weiterempfehlen?
- Was genau haben Sie davon, wenn Ihr liebstes Fußballteam gewinnt?
...
Ich finde das ist eine gute Art, mit Menschen ins Gespräch zu kommen.

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Mittwoch, Februar 25, 2009

Berliner Rache

Baden-Württemberg versucht gerade mit einer aggressiven Plakatkampagne schlecht bezahlte Berliner Lehrer ins Ländle abzuwerben. Auf den Plakaten steht: "Sehr guten Morgen, Herr Lehrer.." Berlin schlägt zurück. Mit einer Gehaltserhöhung und Plakaten auf denen steht: "Hegel, Einstein und Sie. Wenn Schwaben etwas werden wollen, kommen sie nach Berlin."

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Samstag, Februar 14, 2009

Pressefotos

Die besten Pressefotos des Jahres sind .....sehenswert....



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Freitag, Februar 06, 2009

Berlin

Habe gerade alte Berlin - Unterlagen durchgesehen, um zu entscheiden, was ich noch aufheben möchte, was nicht. In einer Beschreibung fand ich folgenden Hinweis: "The best advice we can give to anyone going to Berlin: Don´t leave your hotel room without the latest city map." [Kurz: Wag dich nicht ohne die aktuellste Stadtkarte nach Berlin!] Sehr treffend. Die Stadt ist immer noch im ständigen Wandel - einer der Gründe, warum ich es liebe, hier zu leben!

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Dienstag, Februar 03, 2009

Down to Earth - down under


In Australien gibt es ein Down to Erth Bed + Breakfast - mit Zimmern, die unter der Erdoberfläche sind, um der australischen Sommerhitze zu entkommen. Allerdings haben die das a gestrichen...trotzdem werde ich dort vorbei schauen, wenn ich mal in der Ecke bin.

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Dienstag, Januar 20, 2009

Obama auf allen Kanälen


Meine eigenen Fotos zur Oba-Manie habe ich in Flickr abgelegt...
Obama kann man auf alle Fälle empfehlen, sich bei seiner Antrittsrede kurz zu halten und warm anzuziehen. Einer seiner Vorgänger, William Henry Harrison (1841) tat das nicht - er sprach zwei Stunden lang ohne Mantel und Hut bei Sturm und Schnee und zog sich dabei eine Lungenentzündung zu, an der er 31 Tage später starb. Länger überlebt hat zumindest ein Satz aus Roosevelts Antrittsrede, das es zumindest bis in meine Zitate-Sammlung Gut gesagt geschafft hat: "lassen Sie mich zuallererst meinen festen Glauben betonen, dass das einzige, was wir zu fürchten haben, die Furcht selbst ist."

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Samstag, Januar 17, 2009

Can we...?


Gerade räume ich - so wie die Kraft es zulässt - Weihnachtsgeschenke und Weihnachtskarten auf. Und revanchiere mich für erhaltene Rundbriefe mit meinem persönlichen Jahresrückblick - frei nach dem Motto: Auge um Auge, Zahn um Zahn, Rundbrief um Rundbrief.
Die originellste und frechste Weihnachtskarte kam mal wieder vom isiberlin meinem Ausbildungsinstitut für Coaching und Supervision.
Der Text (falls der auf dem Foto nicht erkennbar sein sollte):
Karten außen: Können wir noch...? An den Weihnachtsmann glauben.
Karte innen: Ein hüpfender Weihnachtsmann mit gewisser Ähnlichkeit zu Obama mit einem Schild "Yes, we can."

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Montag, Dezember 29, 2008

Junge Lyrik

Von meinen Patenkind (7 Jahre) an einem Abend mit ihrer Mutter, Tante und mir:

4 Frauen sitzen auf dem Tisch
und ALLE MöGen Gerne fisch
Sie kwaseln hin
Sie kwaseln her
und Alle kwaseln
Kreutz und Kwer
Die Jünkste Die
sitzt unterm Tisch
und klaut den Fisch
vom Pinguin.

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Freitag, Dezember 19, 2008

Komplimente

Haso hat wunderschön über das neue japanische Impulsheft gebloggt....unter anderem bezeichnet er Impulshefte als
so etwas wie das Gegenstück zu Twitter unter den Printmedien - für Liebhaber kurzer Inspirationshappen
- ich werte das mal als echtes, postmodernes Kompliment.

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Donnerstag, Dezember 11, 2008

Überleben in Krisen


Manchmal verknüpfen sich Inhalte auf interessante Weise. Im Rahmen meiner Coachingausbildung nahm ich kürzlich am Seminar "Leitungscoaching und Organisationsentwicklung" teil. Der Referent Dieter Tappe erwähnte unter anderem wie wichtig Vertrauen in einer Organisation ist (das sieht man jetzt an der Bankenkrise, wo mangelndes Vertrauen der Banken zueinander die Krise verschärft). Er sagte, dass nur Organisationen, die ein hohes Maß an Vertrauen aufbringen, überleben können. Seine "Leiter des Vertrauens" umfasste mehrere Stufen (aus dem Gedächtnis)
Misstrauen / wenig Vertrauen
1. Ich zieh dich über den Tisch
2. Auge um Auge, Zahn um Zahn
3. Eine Hand wäscht die Andere
Vertrauen
4. Ich geb dir was, will aber (bald) etwas zurück
5. Ich geb dir was, es ist aber ok, wenn ich erst später etwas zurück bekomme
6. Ich geb dir was, vertraue darauf, es vom Leben / vom System zurück zu bekommen.
Gestern habe ich den ganzen Tag im Bett verbracht, weil ich mir den Magen verdorben hatte. Mir ging es so schlecht wie seit 15 Jahren (Lebensmittelvergiftung in Albanien!) nicht mehr. Ich konnte mich kaum mehr bewegen, nichts bei mir behalten, verlor 1,5 Kilo Körpermasse an einem Tag! Ich rief Abends verzweifelt eine Nachbarin an und bat sie, mir Cola zu bringen, die dann tatsächlich half.
Dabei dachte ich an "The Rise of Christianty" ein Buch von Rodney Stark, einem Soziologen, der untersucht hat, wie das Christentum sich in den ersten Jahrhunderten ausbreitete. Er erwähnte unter anderem den sprunghaften Anstieg der Christen nach großen Seuchen, die das römische Reich heimsuchten. Er erklärte das damit, dass bei Seuchen die meisten Menschen nicht an den Viren sterben, sondern daran, dass sie irgendwann mal zu schwach sind, sich Essen und Trinken zu besorgen (so wie ich gestern!). Wenn dann niemand da ist, der sie versorgt, sterben sie einfach.
Bei den Seuchen der Antike verließen alle, die es sich leisten konnten, die Stadt ("rette sich wer kann", ca. Stufe 1 der Ebenen von Tappe). Die Christen jedoch, die einen anderen Ethik-Codex hatten, blieben und versorgten ihre Angehörigen, Mitchristen und befreundete Heiden, deren Lebenschancen signifikant stiegen. Nach Seuchen gab es einen prozentual einen sprunghaften Anstieg von Christen, da weniger Christen und Christen-Sympathisanten gestorben waren als Heiden. Der Autor führt das darauf zurück, dass das Wertesystem der Christen letztlich krisentauglicher war als das der Heiden - ziemlich ähnlich wie Tappe. Sehr spannender Gedanke.

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Donnerstag, November 13, 2008

Wer kennt und mag wen


Spannend, wenn man Beziehungen graphisch darstellt z. B. Schulfreunde , das eigene Beziehungnetzwerk oder sexuelle Beziehungen.

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