Samstag, Februar 06, 2010

Sprache und Verstehen

An der Kasse eines Einkaufsmarkes ging das Gespräch darum, dass wohl ein erneuter Wintereinbruch droht (nee...bitte nicht). Eine Frau bat ihren Mann, doch noch eine Packung Streusalz zu holen. Er kam mit einer kleinen Packung Speisesalz zurück. Ich konnte - obwohl mir der Mann leid tat - nicht anders - ich hab fast Tränen gelacht. Vielleicht kann man mit gelachten Tränen auch vereiste Straßen auftauen?

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Samstag, September 13, 2008

Schwarzer amerikanischer Humor


Ein Amerikaner hat an die Wand seines Hauses geschrieben: "Ike, du kannst abziehen, Tina ist nicht da!" [Für alle, die den Witz dahinter nicht verstehen: Ike ist der Hurrican, der gerade ziemlich viel Verwüstung anrichtet, aber ist auch der Name des Ex-Mannes der Musikerin Tina Turner, der für seine Gewalttätigkeit ihr gegenüber bekannt wurde."] Ich mag es, wenn Menschen angesichts von bedrohlichen Situationen noch Humor bewahren können, selbst wenn es tiefschwarzer Humor ist, der sie über Wasser hält.

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Mittwoch, Juni 04, 2008

Planet Fussball

Von Fussball verstehe ich nicht viel. So wenig, dass ich meinen Rückflug aus Basel Sonntag Abend um 21.00 gebucht habe und Deutschland gegen Polen verpasse. Mein Bruder meinte nur trocken: Kein Wunder, dass du für diese Zeit nen Billigflug (3o Euro!) gekriegt hast!
Am Sonntag Morgen predige ich in einer Gemeinde nahe der Schweizer Grenze und der Pastor hat mich gebeten, auf die EM Bezug zu nehmen. Puh. Muss ein bisschen jonglieren, um mein Thema "Spring - hinein ins volle Leben" so hinzubiegen, dass es zur EM passt, hab mir aber vorsichtshalber im Internet die besten Fussballwitze rausgesucht.

Meine Favoriten:
Warum konnten die Griechen 2004 Europameister werden? Die Spieler waren zu langsam für das menschliche Auge.

Lehrerin: "Nenne mir drei berühmte Männer, die mit B beginnen." Schüler: "Ballack, Basler, Beckenbauer!"
Lehrerin: "Hast Du noch nie etwas von Bach, Brecht oder Brahms gehört?"
Schüler: "Ersatzspieler interessieren mich nicht!"

Tiefschwarz:
Ein Mann sitzt im eigentlich ausverkauften Stadion des EM-Finales, der Sitz neben ihm ist leer. Irritiert fragt er den Zuschauer auf der anderen Seite des leeren Platzes, ob der Platz jemandem gehöre.
"Nein", lautet die Antwort. "Der Sitz ist leer."
"Aber das ist doch unmöglich! Wer in aller Welt hat eine Karte für das EM-Finale, dem größten sportlichen Ereignis überhaupt, und lässt dann den Sitz ungenutzt?"
"Nun, der Sitz gehört zu mir. Meine Frau wollte mitkommen, aber sie ist kürzlich verstorben. Es ist das erste EM-Finale, das wir uns nicht gemeinsam ansehen können, seitdem wir geheiratet haben."
"Oh, das tut mir leid. Aber wollte denn niemand Ihrer Verwandten oder Freunde an ihrer Stelle mitkommen?"
Der Mann schüttelt den Kopf: "Nein, die sind alle auf der Beerdigung."

Ein schwarz gekleideter Mann klopft an die Himmelstür. Petrus öffnet und fragt: "Warst Du jemals ungerecht?"
"Ich war Fußballschiedsrichter", sagt der Mann, "einmal, bei einem Spiel Italien gegen England, habe ich Italien einen Elfmeter zugesprochen. Das war falsch."
"Wie lange ist das her?", will Petrus wissen.
"Etwa 30 Sekunden!"

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